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Gute wissenschaftliche Praxis

© Universität Osnabrück | Jens Raddatz

"Wissenschaftliche Integrität bildet die Grundlage einer vertrauenswürdigen Wissenschaft. Sie ist eine Ausprägung wissenschaftlicher Selbstverpflichtung, die den respektvollen Umgang miteinander, mit Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern, Tieren, Kulturgütern und der Umwelt umfasst und das unerlässliche Vertrauen der Gesellschaft in die Wissenschaft stärkt und fördert." (DFG-Kodex, Präambel)

Zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung trifft die Universität Osnabrück Vorkehrungen, um mit Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens umzugehen.

Die Universität Osnabrück begrüßt die Veröffentlichung des Kodex "Leitlinien zur Sicherung guter Wissenschaftlicher Praxis" der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) 2019. Der Kodex kann als konsequente Weiterentwicklung der Denkschrift der DFG zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis aus dem Jahr 1998 betrachtet werden.

DFG-Denkschrift (1998)

DFG-Kodex (2019)

Ziel der Umsetzung des DFG-Kodex an der Universität Osnabrück ist es, eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität an der Universität Osnabrück zu verankern, die nicht ausschließlich von den Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis her gedacht ist, sondern auch von dem Berufsethos der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler getragen wird.

Zur Vorbereitung der rechtsverbindlichen Umsetzung des Kodex an der Universität Osnabrück befasst sich im Frühjahr und Sommer 2020 eine "Arbeitsgemeinschaft -Gute wissenschaftliche Praxis-" an der Universität Osnabrück mit einer grundlegenden Überarbeitung und Aktualisierung der bestehenden "Richtlinie zur Sicherung der guten wissenschaftliche Praxis" der Universität Osnabrück.

Richtlinie zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis

Das Ergebnis der AG Gute wissenschaftliche Praxis wird die Entwurfsfassung einer neuen "Ordnung zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis" an der Universität Osnabrück sein, die dem Senat als Beschlussfassung voraussichtlich Ende 2020/Frühjahr 2021 vorgelegt wird. 

Beratung zur guten wissenschaftlichen Praxis

An der Universität Osnabrück gibt es Beratungsangebote hinsichtlich guter wissenschaftlicher Praxis. Die erste Ansprechperson bei Verdachtsfällen ist die Ombudsperson.

Bei Unsicherheit, ob sich ein Fall für die Beratung durch die Ombudsperson eignet, steht das Zentrum für Promovierende und Postdocs an der Universität Osnabrück (ZePrOs) für eine vertrauliche Anfrage zur Verfügung. Ansprechpersonen im ZePrOs

Veranstaltungen zur guten wissenschaftlichen Praxis

Ergänzend zu Maßnahmen in den Fachbereichen bietet die Universität Osnabrück regelmäßig zentrale Veranstaltungen an, bei denen über gute wissenschaftliche Praxis informiert wird.

"Gute Wissenschaft! Osnabrücker Symposium zur guten wissenschaftlichen Praxis"
Das Symposium der Universität Osnabrück zur guten wissenschaftlichen Praxis - unter Federführung des ZePrOs - bietet den Teilnehmenden und Interessierten die Möglichkeit zu einem interdisziplinären und fächerbezogenen Austausch zum Thema "Gute Wissenschaft" sowie über die Frage, wie gute wissenschaftliche Praxis in Wissenschaft und Studium nachhaltig gesichert werden kann.

"Tage des wissenschaftlichen Nachwuchses"
Der vom ZePrOs alle zwei Jahre organisierte Tag des wissenschaftlichen Nachwuchses bietet Promovierenden, Postdocs und Lehrenden sowie promotionsinteressierten Masterstudierenden und Absolvent*innen die Gelegenheit zur fachübergreifenden Vernetzung sowie Möglichkeiten zur Information und zum Austausch.
weitere Veranstaltungen und Beratungsangebot im ZePrOs