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Vier abgeschaltete Glühbirnen und eine leuchtend grüne Glühbirne als Pflanze mit Kreide auf Tafel gemalt

Nachhaltiges Studium

Der Klimawandel ist eine Herausforderung, die uns alle betrifft. Während deines Studiums kannst du einen Beitrag dazu leisten, für mehr Nachhaltigkeit und einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu sorgen. Mit deiner Wahl für die Universität Osnabrück hast du damit bereits einen großen Schritt gemacht, denn sowohl in der Stadt als auch an der Universität wird Nachhaltigkeit aktiv gelebt.

So hat Osnabrück im Jahr 2020 den Nachhaltigkeitspreis mit der Auszeichnung als „Deutschlands nachhaltigste Großstadt“ erhalten. Osnabrück hat sich als Ziel gesetzt, bis 2050 die CO2-Emissionen um 95% zu senken und den Großteil der Stromversorgung aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Zudem wird darauf gesetzt, innerhalb der Stadt mehr Grünflächen zu schaffen. In Osnabrück gibt es viele verschiedene Initiativen, wie „Plastikfreies Osnabrück“ oder „Stadtradeln“, die die Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit Osnabrücks fördern sollen.

Auch die Universität Osnabrück setzt sich für diese Themen ein. Regelmäßig finden „TU WAS-Aktionen“ zum Thema Nachhaltiger Konsum an der Universität Osnabrück statt, mit denen alle Hochschulangehörigen zu einem nachhaltigen Lebensstil beitragen können. Alle 2 Jahre veröffentlicht die Universität Osnabrück zudem einen Umweltbericht, der die Maßnahmen der Universität Osnabrück zum Thema Nachhaltigkeit beleuchtet.

Letztlich kommt es aber auf jeden Einzelnen von uns an. Wie du dein Studium an der Universität Osnabrück möglichst nachhaltig gestalten kannst, findest du hier heraus:

 

Fahrrad

Initiative Studibike: Wenn Du in Osnabrück schnell von A nach B kommen möchten, ist das Fahrrad eine gute Wahl. Wenn Du dir kein eigenes Fahrrad anschaffen möchtest oder kannst, kannst du dir eins für ein Semester bei der „Initiative Studibike“ ausleihen. Außerdem kann bei Bedarf auch ein Fahrradanhänger ausgeliehen werden. Für den Verleih wird keine Gebühr verlangt, allerdings musst du vorher eine Kaution hinterlegen und vor der Rückgabe eine Inspektion durchführen lassen.

Lastenrudi: Über die Universität Osnabrück kannst du dir für einen kurzen Zeitraum (maximal 7 Tage) kostenlos ein Lastenfahrrad ausleihen, mit dem auch größere Einkäufe oder Möbel leicht transportiert werden können.

Fahrradversteigerung: Jedes Jahr versteigert das Osnabrücker Fundbüro gebrauchte Fahrräder an der Universität. Wenn du Interesse daran hast, halte einfach Ausschau nach den nächsten Terminen in den Ankündigungen auf Stud.IP oder erkundige dich bei der Umweltkoordinatorin der Universität.

Fahrradflohmarkt: Günstige, gebrauchte Fahrräder findest du bei fast allen Fahrradhändlern in Osnabrück. Außerdem kannst du auch auf einem der regelmäßig stattfindenden Fahrradflohmärkte am Weidencarrée nach einem Fahrrad suchen.

Studierende treffen sich mit ihren Fahrrädern vor dem Erweiterungsbau und Schloss

© SIMONE REUKAUF / Universität Osnabrück

Luftpumpen: Wenn dein Fahrrad mal einen platten Reifen hat, kannst du ihn ganz einfach mit den Luftpumpen aufpumpen, die sich an verschiedenen Gebäuden der Universität (z.B. am Haupteingang des Gebäude 15 oder an den Eingängen der Bibliothek am Westerberg) befinden.

AStA-Fahrradwerkstatt: Wenn dein Fahrrad mal einen Schaden hat, du es aber nicht bei einem Händler reparieren lassen möchtest, kannst du kostenlos die AStA-Fahrradwerkstatt nutzen. Hier kannst du dein Fahrrad nach vorheriger Anmeldung unter fachkundiger Hilfe selbst reparieren.

Bus und Bahn

Semesterticket: Als Studierende(r) der Universität Osnabrück kannst du mit deinem Semesterticket, das sich auf deiner Campuscard befindet, in allen Bussen in und um Osnabrück uneingeschränkt mitfahren. Außerdem darfst du auch einige Strecken der Deutschen Bahn damit befahren.

Hauptbahnhof Osnabrück: Vom Osnabrücker Hauptbahnhof kannst du mit der Bahn innerhalb Deutschlands oder in Europa verreisen. Einige Städte in der Nähe, z.B. Hamburg, Bremen oder Hannover sind sogar kostenlos mit dem Semesterticket zu erreichen.

Fernbushaltestelle: Eine weitere (meistens kostengünstige) Möglichkeit, um von Osnabrück aus zu verreisen, sind Fernbusse. Von der Fernbushaltestelle, die sich direkt neben dem Hauptbahnhof befindet, kannst du mit verschiedenen Busunternehmen in deutsche und europäische Städte fahren.

Auto und Co.

Carsharing mit stadtteilauto: Die meisten Orte in und um Osnabrück sind gut mit dem Fahrrad und den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Falls du aber doch einmal ein Auto benötigst, ist Carsharing eine gute Möglichkeit. Mit deiner Campuscard kannst du die Fahrzeuge von stadtteilauto nutzen, die überall in Osnabrück stehen. Für die Anmeldung benötigst du nur deine Campuscard und einen in Europa gültigen Führerschein oder einen offiziellen internationalen Führerschein.

Initiative Studibulli: Nach einem ähnlichen Prinzip kannst du zudem einen Kleintransporter kostengünstig über den AStA ausleihen.

Mitfahrbörsen: Anstatt mit Bus und Bahn zu verreisen, kannst du auch versuchen, andere Menschen zu finden, die mit dem Auto fahren und dich mitnehmen können. Am einfachsten findest du diese über Mitfahrbörsen im Internet oder über das Schwarze Brett der Universität.

Verschiedene umweltfreundliche Artkikel vor grünem Hintergrund

© maramorosz / stock.adobe.com

Mülltrennung: In Deutschland wird der Hausmüll getrennt und in unterschiedliche Tonnen geworfen. Zudem gibt es bestimmten Müll, den man nicht zu Hause entsorgen darf, sondern zu besonderen Stationen bringen muss. Frag am besten deine Mitbewohner, wohin der Müll gehört oder schau dir diese Erklärung an, die du dir vielleicht sogar an deinen Mülleimer hängen kannst.

Pfandsystem: Um den Einmal-Plastikmüll zu reduzieren, gibt es in Deutschland ein Pfandsystem. Beim Kauf von Getränken in Glasflaschen, Plastikflaschen und Dosen zahlst du in der Regel einen kleinen Betrag als Pfand, der erstattet wird, wenn du die leere Flasche oder Dose in ein Geschäft zurückbringst.

kreativMÖBEL: Viele Osnabrücker (Austausch-)studierende haben die Möglichkeit, in ein möbliertes Zimmer in einem Studentenwohnheim zu ziehen. Falls dir aber doch etwas fehlt, musst du nicht zwangsläufig neue Möbel kaufen, sondern kannst über kreativMÖBEL ausrangierte Möbel der Universität Osnabrück nach Absprache kostenlos abholen.

Soziale Kaufhäuser: Anstatt sich teure, neue Dinge zu kaufen, die meistens nicht alle nach dem Auslandsaufenthalt mit nach Hause genommen werden können, kannst du viele Dinge auch gebraucht kaufen. Bei sozialen Kaufhäusern, wie der Möwe oder dem DRK Markt kannst du kostengünstig und für einen guten Zweck Kleidung, Möbel, Haushaltswaren, etc. erwerben.

Tauschregal: In mehreren Universitätsgebäuden befinden sich Regale, in denen du Bücher und andere Gegenstände zum Tausch mitnehmen und hinterlegen kannst. Anstatt dass du am Ende deines Auslandssemesters oder Studiums vieles wegschmeißt, kannst du deine Sachen hier für einen anderen (Austausch-)Studierenden hinterlegen.

Schwarzes Brett: Auf Stud.IP gibt es das Schwarze Brett, auf dem du Such- oder Verkaufswünsche posten kannst. Hier werden u.a. gebrauchte Technik, Möbel oder Fahrräder zum Verkauf oder auch zum Verschenken angeboten.

Initiative Papplos: Bei der Initiative Papplos, die von der Universität Osnabrück sowie verschiedenen Gastronomen in Osnabrück unterstützt wird, geht es darum, dass weniger Einmalbecher verwendet werden. Wenn du dir einen Kaffee oder ein anderes Getränk zum Mitnehmen holen möchtest, bring am besten immer einen eigenen Becher mit und frag die Verkäuferin oder den Verkäufer, ob er verwendet werden darf. Häufig bekommst du bei der Nutzung eines eigenen Bechers sogar einen kleinen Rabatt.

Initiative Refill: Wasser in Plastikflaschen zu kaufen ist eine große Umweltsünde, die du leicht vermeiden kannst, wenn du eine Nachfüllbare-Trinkflasche kaufst. In Deutschland hat das Wasser aus dem Wasserhahn eine hohe Qualität und kann bedenkenlos getrunken werden. Außerdem gibt es an verschiedenen Orten in Osnabrück Trinkwasserhähne, an denen du deine Flaschen kostenlos auffüllen kannst. An der Universität befinden sich diese in Gebäude 15 (EW), 96 (UB), 94 und den Mensen Westerberg und Innenstadt.

Mann Fahrrad Einkauf Markt Mütze Gemüse

© upixa - stock.adobe.com / Universität Osnabrück

Einkauf: In Deutschland findest du in fast allen Supermärkten Lebensmittel, die bio, regional und/oder fair hergestellt wurden und mit entsprechenden Siegeln gekennzeichnet sind.

Außerdem kannst du in einigen Supermärkten Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald abläuft, zu vergünstigten Preisen kaufen und so verhindern, dass sie entsorgt werden müssen. Wenn du beim Einkaufen auf Nachhaltigkeit achten möchtest, lohnt es sich zudem, einen der verschiedenen Biosupermärkte, den Unverpackt-Laden „Tara Unverpackt“ einen Hofladen oder einen Wochenmarkt zu besuchen.

Mensa: Auch in der Mensa wird das Thema Nachhaltigkeit groß geschrieben. So gibt es einen speziellen Klima-Teller, viele Produkte sind bio, fair und/oder regional und Lebensmittelverschwendung wird weitestgehend vermieden.

Too Good To Go: Mit dieser App findest du lokale Osnabrücker Anbieter, die überschüssige Lebensmittel zu vergünstigten Preisen anbieten. Meistens kannst du diese einfach online reservieren und kurz vor Ladenschluss abholen.

Wenn du dich aktiv für mehr Nachhaltigkeit einsetzen möchten, gibt es in Osnabrück verschiedene Projekte und Vereine, die du unterstützen kannst.

CO2-Rechner: Mit einem CO2-Rechner kannst du ausrechnen, wie hoch dein CO2-Ausstoß ist. Dadurch erfährst du, wie nachhaltig und umweltfreundlich du lebst und ob du bestimmte Dinge und Verhaltensweisen noch verbessern könntest.

Ehrenamtliche Helfer reinigen einen Park und sammeln Abfall für den Naturschutz

© Robert Kneschke - stock.adobe.com / Universität Osnabrück

STADTRADELN: Bei diesem jährlichen Wettbewerb ist es das Ziel, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Die Aktion möchte Menschen zum Radfahren animieren und aufzeigen, dass durch mehr Radverkehr CO2-Emissionen reduziert werden können.

Fridays for Future: In der Osnabrücker Ortsgruppe der globalen Bewegung Fridays for Future kannst du dich aktiv für effizienten Klimaschutz einsetzen.

Foodsharing: Mithilfe von sogenannten Fair-teilern, in denen ungebrauchte Lebensmittel getauscht werden können, wird versucht, etwas gegen die Lebensmittelverschwendung zu tun. Nach einer Anmeldung und der Teilnahme an einer Infoveranstaltung kannst du bei dem Projekt Foodsharing mitmachen.