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DFKI-Forschungsbereiche

Die DFKI-Forschungsbereiche in Osnabrück

Planbasierte Robotersteuerung (Leitung: Prof. Dr. Joachim Hertzberg)

Portrait Prof. Dr. Joachim Hertzberg

Prof. Dr. Joachim Hertzberg

Der Osnabrücker DFKI-Forschungsbereich  Planbasierte Robotersteuerung entwickelt Algorithmen zur planbasierten Steuerung autonomer mobiler Robotiksysteme. Anwendungsbereiche sind zum Beispiel der Einsatz eigenständig arbeitender Landmaschinen und fahrerloser Transportsysteme.

Das Forschungsfeld schließt die dreidimensionale sensorische Umgebungswahrnehmung der Maschine sowie die automatische Interpretation der erfassten Daten ein. Methoden der Künstlichen Intelligenz lassen die Maschine den semantischen Kontext des Umfelds ermitteln, in dem sie sich befindet. Auf Basis des so erhaltenen Wissens erstellt die Maschine Handlungspläne, durch deren Ausführung sie vorgegebene Handlungsziele selbstständig erreichen kann. Alle diese Schritte müssen robust sein gegenüber Unsicherheit und Unvollständigkeit des Wissens und der Wahrnehmung der Roboterumgebung.

Die Forschungs- und Entwicklungsfelder sind:

  • 3D-Kartierung und Modellierung
  • Semantische Sensordatenverarbeitung
  • Generierung und Ausführungsüberwachung von Handlungsplänen

Der Forschungsbereich Planbasierte Robotersteuerung nutzt die grundlagenorientierte Forschung der von Prof. Dr. Joachim Hertzberg geleiteten Arbeitsgruppe Wissensbasierte Systeme an der Universität Osnabrück. Er ist im Rahmen des Niedersächsischen Zentrums für Digitale Innovationen Niedersachsen (ZDIN) am Zukunftslabor Agrar beteiligt, dessen Sprecher Prof. Hertzberg ist.

Smart Enterprise Engineering (Leitung: Prof. Dr. Oliver Thomas)

Portrait Oliver Thomas

Prof. Dr. Oliver Thomas

Der DFKI-Forschungsbereich Smart Enterprise Engineering unter der Leitung von Prof. Dr. Oliver Thomas erforscht digitale Geschäftsmodelle für das Unternehmen der Zukunft. Alle Forschungsprojekte sind anwendungsnah ausgerichtet und werden in enger Zusammenarbeit sowohl mit großen international tätigen Konzernen als auch mit „Hidden Champions“ als auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erarbeitet. In diversen bundes-, landes- und industriefinanzierten Projekten werden neue und innovative Methoden und Werkzeuge für die Gestaltung und den Einsatz von Smart Products, Smart Services und Smart Systems entwickelt und angewendet.

Das DFKI-Team von Prof. Thomas betont die flächendeckende digitale Erfassung, Aufbereitung und Nutzung von Daten und treibt die Entwicklung von darauf aufbauenden Wertschöpfungsmechanismen voran. Hierfür werden Mensch und KI als Teil eines gemeinsamen Wertschöpfungssystems interpretiert und deren kooperative Leistungserstellung in den Mittelpunkt gerückt.

Bereits erforschte und technisch umgesetzte Anwendungsfelder umfassen u.a. Recommender-Agenten für die Unternehmensorganisation, Middleware-Plattformen zum Design von Prozessstrukturen, mobile und tragbare Assistenzsysteme zur proaktiven Informationsbereitstellung in technischen Servicebereichen, in der Logistik und in der Gesundheitsversorgung sowie die Vorhersage von Systemzuständen im Maschinen- und Anlagenbau und im Handel. Mit diesen Themen werden autonome Systeme und Dienste als wichtiges Werkzeug für das betriebliche Informationsmanagement positioniert.
 
Der Forschungsbereich Smart Enterprise Engineering hat die Vision, durch die Verbindung der Perspektiven der Wirtschaftsinformatik und der Künstlichen Intelligenz die Potenziale einer umfassenden Informationsbereitstellung zu heben und Wettbewerbsvorteile insb. für den Mittelstand durch die Unterstützung und (Teil-)Automatisierung komplexer Tätigkeiten zu nutzen. Dabei legt Prof. Thomas besonderes Augenmerk auf die interdisziplinäre Ausrichtung, die seinen betriebswirtschaftlichen Fokus konsequent um erforderliche technologische Perspektiven erweitert.

Der Forschungsbereich unter der Leitung von Prof. Thomas arbeitet eng mit dem Fachgebiet Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik (IMWI) der Universität Osnabrück zusammen und ist am niedersächsischen Innovationsverbund SmartHybrid beteiligt.