Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Promovenden mit Doktorhut, Foto: Universität Osnabrück / Michael Münch

Zentrum für Promovierende und Postdocs (ZePrOs)

English version

Das ZePrOs unterstützt als fachübergreifende Einrichtung der Universität Osnabrück Promovierende und Postdoktorand*innen aller Fachrichtungen bei ihrer wissenschaftlichen und überfachlichen Weiterqualifikation. Das ZePrOs bietet fächerübergreifende Seminare zur Stärkung wissenschaftlicher und berufsbezogener Schlüsselkompetenzen sowie Angebote zur beruflichen Orientierung. Im Hinblick auf ihre Karriereplanung werden Nachwuchswissenschaftler*innen bei der Gestaltung universitärer oder außeruniversitärer Karrierewege gezielt unterstützt. Ziel ist es, Promovierende und Postdoktorand*innen für eine erfolgreiche Übernahme von Führungsverantwortung in Wissenschaft und Wirtschaft vorzubereiten. ZePrOs-Flyer

Aktuelles

Abendvortrag: „Mythos Chancengleichheit?
Soziale Herkunft und wissenschaftliche Karriere“

Das ZePrOs veranstaltet am Donnerstag, 14. Februar 2019, um 17 Uhr im Schloss (Raum 11/211) einen Abendvortrag mit Dr. Christina Möller (Vertretungsprofessorin für Soziologie an der Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften) zum Thema „Mythos Chancengleichheit? Soziale Herkunft und wissenschaftliche Karriere“. Promovierende, Postdocs und alle Interessierten der Universität Osnabrück sind herzlich dazu eingeladen.

Dass Bildungserfolg und Karrierechancen in Deutschland in erheblichem Maße von der sozialen Herkunft abhängen, ist vielfach empirisch belegt. Doch welchen Einfluss hat die soziale Herkunft auf die wissenschaftliche Karriere? In ihrem Vortrag stellt Christina Möller zentrale Ergebnisse ihrer Forschungen über die soziale Herkunft von Professorinnen und Professoren an den Hochschulen in NRW vor, die auf eine zunehmende soziale Schließung der ohnehin selektiven Wissenschaftskarriere zugunsten oberer Gesellschaftsschichten verweisen, die je nach Fach unterschiedlich ausgeprägt ist.

In ihren Überlegungen zur (Re-)Produktion sozialer Ungleichheit im Wissenschaftssystem beleuchtet Christina Möller abschließend soziokulturelle Herausforderungen für soziale Aufsteigerinnen und Aufsteiger, die mit (fach-)spezifischen Anforderungen an die „kulturelle Passung“ zum akademischen Milieu verbunden sind.

Interessierte können sich über Stud.IP oder per E-Mail an zepros@uni-osnabrueck.de anmelden.

NACAPS Längsschnittstudie zu Promovierenden und Promovierten startet im Februar 2019

Was motiviert (Post-)Doktorand*innen, eine wissenschaftliche Laufbahn anzustreben? Und inwiefern verändern sich diese Motive im Promotions- und Karriereverlauf? Welche Karrierewege beschreiten Promovierende? Welchen Beitrag leistet der wissenschaftliche Nachwuchs in Forschung und Lehre? (Wie) wirken sich persönliche und universitäre Rahmenbedingungen auf den Promotionserfolg aus?

Wissenschaftlich belastbare Antworten auf diese und andere wichtigen Fragen liegen den meisten deutschen Hochschulen, wie auch der Universität Osnabrück, wenn überhaupt nur rudimentär vor. Um die Situation der Promovierenden zu erfassen und darauf aufbauend sinnvolle Verbesserungen der Ausbildungsbedingungen anstoßen zu können, wird sich die Universität Osnabrück an dem 2019 startenden Projekt NACAPS (National Academics Panel Study) beteiligen, das vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, deutschlandweit repräsentative Querschnittsdaten zur Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie Längsschnittdaten zu den Karriereverläufen Promovierender und Promovierter innerhalb und außerhalb der Wissenschaft zu erheben, um so die oben aufgeworfenen Fragen beantworten zu können.

Eine erste Befragung der Promovierenden ist für Frühjahr 2019 geplant. Die Universität Osnabrück wird ihre Promovierenden im Februar 2019 dazu einladen und sich über reges Interesse an der Befragung freuen.

Weitere Informationen

Aktuelle Veranstaltungen

Berufungstraining für Bewerber*innen auf (Junior-)Professuren am 18. /19. Februar 2019

Der Workshop bereitet Sie umfassend auf Bewerbungen um (Junior-)Professuren vor. Sie erhalten konkrete Informationen zum Ablauf und zu den einzelnen Elementen von Berufungsverfahren. Zur weiteren Vertiefung werden der Vorstellungsvortrag mit anschließender Diskussion sowie das Bewerbungsgespräch mit der Berufungskommission in Rollenspielen intensiv trainiert.

Mehr lesen

Social Media – Profilbildung im Netz für Nachwuchswissenschaftler*innen“ am 25. Februar 2019

Der Wandel in der Medienlandschaft der letzten Jahre bietet große Chancen für Wissenschaftler*innen an öffentlichen Debatten über Wissenschaft teilzunehmen und die eigenen Themen und Interessen aktiv öffentlich zu kommunizieren. Blogs und soziale Medien sind hierfür ideale Kanäle. Das Social Media Seminar gibt Ihnen anhand von praktischen Übungen eine Einführung in die Wissenschaftskommunikation online und liefert praktische Tipps und Tricks, wie Sie relevante soziale Medien sinnvoll nutzen können.

Mehr lesen

„Betriebswirtschaftliche Grundlagen für die betriebliche Praxis“ am 28. Februar und 1. März 2019

Betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse werden auch von Nicht-Kaufleuten, insbesondere von Fach- und Führungskräften, eingefordert. Wenn Sie in ein privatwirtschaftliches Unternehmen einsteigen möchten, werden zunehmend sowohl kaufmännische als auch organisatorische und personalbezogene Kenntnisse erwartet. In diesem Workshop erhalten Sie einen Überblick über Grundlagen für betriebswirtschaftlich orientiertes Handeln und erfahren welche Begriffe, Zusammenhänge und Instrumente zum Basiswissen gehören.

Mehr lesen

Service

Verfahrenswege zum Umgang mit Konflikten im Bereich Promotionen an der Universität Osnabrück

Die Qualität des Promotionsprozesses hängt wesentlich von der vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den betreuenden Hochschullehrer*innen und den Promovierenden ab. In Promotionsbetreuungsverhältnissen kann es zu Konflikten kommen, die den Fortgang der Arbeit an der Dissertation verzögern, den erfolgreichen Abschluss der Promotion gefährden oder auch zum Abbruch des Promotionsvorhabens führen können. Der Senat der Universität Osnabrück hat im August 2013 einen Verfahrensleitfaden zum Umgang mit Konflikten im Bereich Promotionen verabschiedet, der Anlaufstellen bei Konflikten benennt und Verfahren der Konfliktvermittlung aufzeigt.

Weitere Informationen:

Verfahrensleitfaden zum Umgang mit Konflikten im Bereich Promotionen

Anlaufstellen und Ansprechpartner/innen in Konfliktfällen

Vernetzungsaktivitäten

Das ZePrOs unterstützt die Vernetzungsaktivitäten von Promovierenden und Postdocs an der Universität Osnabrück. Beide Gruppen sind im wissenschaftlichen Beirat des ZePrOs vertreten.

promos-Promovierendenvertretung an der Universität Osnabrück

Die Doktorandinnen und Doktoranden sind eine der größten Interessengruppen einer Universität, besitzen jedoch häufig keine einheitliche Stimme und sind selten institutsübergreifend vernetzt. Aus diesem Grund möchten wir - als Promovierendenvertretung der Universität Osnabrück, kurz promos - die gemeinsamen Interessen aller Promovierenden der Universität Osnabrück vor allem auf fächerüberfreifender Ebene vertreten und dabei gleichzeitig eine Plattform für den überfachlichen Austausch zwischen den Promovierenden anbieten. Als gewählte Mitglieder von promos vertreten wir offiziell alle Promovierenden in universitären Gremien und im außeruniversitären Kontext. Weitere Informationen, unter anderem zu unserem Stammtisch und unserem Newsletter, sind auf unserer Homepage www.promos.uni-osnabrueck.de zu finden. Wir freuen uns über Anregungen, Wünsche und natürlich auch über Interessierte, die sich an der Promovierendenvertretung aktiv beteiligen möchten!

Ansprechpartner*innen: Johanna Fricke, Nicolas Kuske, Linda Laflör, Annika Thoma

Postdoc-Vertreterinnen an der Universität Osnabrück

Mit der Vertretung der Postdoktorandinnen und Postdoktoranden im ZePrOs-Beirat ist das Ziel verbunden, den spezifischen Interessen und Bedürfnissen in der zweiten Qualifikationsphase bestmöglich nachzukommen. Regelmäßige Stammtischtreffen, eine Mailing-Liste mit Veranstaltungsinformationen in und um die Universität Osnabrück sowie die study group "Postdocs at Osnabrück University" (Stud.IP) [>StudIP – Community – Study groups – Postdocs at Osnabrück University<] mit Informationsmaterial und Diskussionsrunden zur akademischen Situation sollen dazu dienen, dass sich die Postdocs untereinander vernetzen und über gemeinsame Belange ins Gespräch kommen. Wir würden uns freuen, wenn Sie daran teilnehmen!

Postdoc-Vertreter an der Universität Osnabrück:

Dr. Matthew Adamson