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Pressemeldung

Nr. 31 / 2024

07. Mai 2024 : Erwachsen geworden

Ministerpräsident Stephan Weil besuchte die Uni Osnabrück im Jubiläumsjahr und informierte sich über Forschungsschwerpunkte: Er nutzte er am vergangenen Freitag, 3. Mai, die Gelegenheit, die Universität zu besuchen, ihr herzlich zu gratulieren und sich über verschiedene Forschungsschwerpunkte zu informieren.

Ministerpräsident Weil informiert sich über den KI-Campus und den Sonderforschungsbereich "Produktion von MIgration" an der Uni Osnabrück Großansicht öffnen

© David Ebener

Gespräche im Schlossinnenhof: Stephan Weil und Susanne Menzel-Riedl

Bei dem Treffen im Studierendenzentrum der Universität betonte Universitätspräsidentin Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl zur Begrüßung, in welch starkem Maße fächerübergreifendes Arbeiten, Forschen und Lehren die Universität heute kenn- und letztendlich auch auszeichnen würde: „Wir erleben hier eine Aufbruchstimmung – und spürbar den Wunsch, miteinander zu arbeiten, um nicht nur fachlich, sondern auch menschlich zusammenzukommen“, so die Präsidentin.

Im weiteren Verlauf des Besuchs informierte sich der Ministerpräsident über die Forschungsschwerpunkte Künstliche Intelligenz und die Migrationsforschung – einem Bereich, in dem die Universität im vergangenen Jahr den einzigen gesellschaftswissenschaftlichen Sonderforschungsbereich (SFB) Niedersachsens einwerben konnte.

An den Sprecher des SFBs, Prof. Dr. Andreas Pott, richtete der Politiker spontan die Frage, was er als Experte zum Thema Migration dem Kanzler raten würde. Die Antwort: Migration müsse als Normalität anerkannt und zugleich als ein zentrales Zukunftsthema zur Chefsache gemacht werden.

Beim Bereich Künstliche Intelligenz ließ sich der Ministerpräsident insbesondere über die Verknüpfung mit mittelständischen Unternehmen informieren. Bemerkenswert sei für ihn unter anderem die erfolgreiche enge Vernetzung der Universität mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), das einen eigenen Standort in Osnabrück unterhält.

Insgesamt zeigte sich Weil beeindruckt von der Forschungsstärke der Universität: „50 ist eine interessante Zahl – die Uni Osnabrück ist für Hochschulverhältnisse spätestens jetzt im Erwachsenenstatus.“  Alles, was er hier sehe, zeige, dass hier Interdisziplinarität nicht nur als Worthülse im Munde geführt, sondern tatsächlich gelebt werde und zum großen Erfolg dieser Einrichtung betrage. „Dazu kann man nur gratulieren.“

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
Stabsstelle für Kommunikation und Marketing
oliver.schmidt@uos.de