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Pressemeldung

Nr. 242 / 2019

05. Dezember 2019 : Gute Lehre im Mittelpunkt – Uni Osnabrück eröffnet „LehrKolleg“ und präsentiert innovative Lehrformate

Didaktisch hochwertige und zugleich spannend gestaltete Lehre bildet neben der Forschung die tragende Säule für erfolgreich arbeitende Hochschulen. Diesem Anliegen fühlt sich die Universität Osnabrück besonders verpflichtet. Bereits zum zweiten Mal hat sie im Rahmen des Strategieprozesses UOS 2020 sowohl Studierende als auch Lehrende dazu aufgerufen, innovative Lehrformate für den universitätsinternen Wettbewerb „Lehr-Zeit“ einzureichen. Ebenfalls erfolgreich war die Universität erneut mit Anträgen bei der Ausschreibung „Qualität plus. Programm für gute Lehre in Niedersachsen“ sowie „Innovation plus“. Über die insgesamt zwölf Projekte konnte sich die Hochschulöffentlichkeit bereits informieren. Nun folgte die Eröffnung der Räumlichkeiten des neuen „LehrKollegs“.

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© Uni Osnabrück / Jens Raddatz

Die Beteiligten an den neuen innovativen Lehrformaten freuen sich über die Auszeichnung.

Das Projekt „Lehr-Zeit“ schafft durch befristete Reduktion des Lehrdeputats und für die Studierenden durch Hilfskraftverträge Zeit für die Entwicklung von Lehrinnovationen. Dabei reicht die Bandbreite von der Neugestaltung von Modulen, Lehrveranstaltungen und Prüfungen über E-Learning-Formate oder neuartige Lehr-Lernformen bis zur Entwicklung von Materialien. „Wir wollen Ideen fördern, die die Lehre nachhaltig verbessern, für die allerdings im Lehr- und Forschungsalltag kaum Zeit vorhanden ist“, so die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke. „Wichtig war uns dabei, dass diese Konzeptentwürfe Modellcharakter haben und möglichst auf andere Fächer übertragbar sein sollen.“

Die Kompensation des Lehrausfalls erfolgt durch vergütete Lehraufträge. Insgesamt 300.000 Euro stehen dafür pro Jahr zur Verfügung, um bis zu fünf Projektgruppen zu fördern.

Die Einrichtung des LehrKollegs an der Alten Münze 10 erfüllt durch die Bereitstellung von Räumen praktische Bedarfe, steht aber vor allem auch symbolisch für die strategischen Bemühungen der Universität Osnabrück um die Qualitätssicherung der Lehre. „Damit schaffen wir einen Begegnungsraum für Universitätsangehörige, die sich in besonderer Weise für gute Lehre engagieren“, erklärt der Vizepräsident für Hochschulentwicklung und Strategie, Prof. Dr. Thomas Bals. Hierzu zählen Personen, die sich im Zusammenhang mit Projekten, wie aktuell beispielsweise aus den Ausschreibungen „LehrZeit“ „Innovation Plus“ und „Qualität Plus“, mit Fragen guter Lehre beschäftigen. Das Kolleg wird aber auch Lehrenden offenstehen, die sich außerhalb von geförderten Projekten für gute Lehre engagieren. Es fungiert zudem als Austauschforum für hochschuldidaktische Fragen, denen in der Universität Osnabrück, auch durch die Beteiligung an absehbaren einschlägigen Ausschreibungen, zukünftig ein noch höherer Stellenwert zukommen soll.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Apl. Prof. Dr. Kai-Christoph Hamborg, Universität Osnabrück
Zentrum für digitale Lehre, Campus-Management und Hochschuldidaktik
Heger-Tor-Wall 12, 49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 6529
kai-christoph.hamborg@uni-osnabrueck.de