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Pressemeldung

Nr. 120 / 2019

20. Juni 2019 : Studierende der Universität erarbeiten ein Kurzfilmprogramm für das 34. Unabhängige FilmFest Osnabrück

Der Fachbereich Sprach- und Literaturwissenschaft der Universität Osnabrück setzt die im Vorjahr begonnene Kooperation mit dem Unabhängigen FilmFest Osnabrück im aktuellen Sommersemester fort. Betreut durch den Lehrbeauftragten Dr. Harald Keller, erarbeiten Studierende im Rahmen des Moduls „Professionalisierung“ für die diesjährige Ausgabe des Festivals ein abendfüllendes Programm mit studentischen Kurzfilmen. 

Ein gesondertes, ebenfalls mit Studierenden besetztes Gremium wird an einen Beitrag dieser Auslese den vom Studentenwerk Osnabrück gestifteten, mit 1.500 Euro dotierten Kurzfilmpreis des Unabhängigen FilmFest Osnabrück vergeben.

Mexiko, Litauen, Georgien, Peru, Südkorea, Iran – wenn sich die Studierenden des Seminars „Filmprogramme in Theorie und Praxis“ zu ihren Sichtungsterminen treffen, wird Interkulturalität zur Selbstverständlichkeit. Das Unabhängige FilmFest Osnabrück erhält Einreichungen aus aller Welt. Die Filme legen Zeugnis ab darüber, was Studierende in den Herkunftsländern beschäftigt, welche Themen ihnen wichtig sind. Viele Filme erweisen sich als zeitkritische Interventionen. Die Formen und Stilmittel sind vielfältig. Der Nachwuchs erprobt sich an bekannten Genres und wagt Neues. Auch experimentelle Arbeiten sind vertreten.

Im Seminar werden weit über hundert Filme gesichtet. Am Ende wartet die Aufgabe, auf demokratischem Wege ein Programm von zirka neunzig Minuten Länge zu entwerfen. Die Studierenden bringen ihre eigenen medialen und kulturellen Erfahrungen ein, erarbeiten gemeinsam Kriterien für die Auswahl und werden am Ende selbst zu Mittlern, wenn es gilt, die Qualitäten der nominierten Filme in kurzen Katalogtexten zu erfassen.

Julia Scheck, Leiterin des Unabhängigen FilmFests Osnabrück, begleitet das Seminar in beratender Funktion. Sie zeigt sich mit dem Ergebnis des Vorjahres sehr zufrieden: „Alle ausgewählten Filme erfüllten das Kriterium der Festivalqualität. Das Programm insgesamt gab einen repräsentativen Einblick in das studentische Filmschaffen des Auswertungsjahres. Auch die Filmemacherinnen und Filmemacher, die zur Aufführung des Programms gekommen waren, äußerten sich durchweg sehr positiv.“

In diesem Jahr gehört die Anglistikstudentin Nathalie Henze zur Seminargruppe: „Ich dachte mir, mehr über Film und Filmproduktion zu lernen, könne nicht schaden. Mit einem geschärften Blick für die Ästhetik eines Filmes sowie die darin verborgene Metaebene ist plötzlich ein Film nicht nur einfach eine Story, sondern viel mehr. Toll finde ich den Einblick in die Vielseitigkeit der verschiedenen Kurzfilme, egal ob experimentell oder animiert und aus unterschiedlichen Herkunftsländern, alles Mögliche ist dabei.“

Angelino Wagner, Student der Fächer Germanistik und Soziologie, hebt die Möglichkeit hervor, im Kreis der Kommilitoninnen und Kommilitonen „Meinungen auszutauschen und dabei in eine Sphäre einzutauchen, die spannend, fordernd und zugleich lehrreich ist. Die Erfahrungen werden gepaart mit der Verantwortung, einen Filmblock eines renommierten Film-Festivals zu gestalten. Eine Aufgabe, die Spaß macht. Es wird ein tolles Erlebnis sein, den Festivalbesuchenden die Quintessenz beim Unabhängigen FilmFest Osnabrück zu zeigen.“

In diesem Jahr wird das Unabhängige FilmFest Osnabrück vom 16. bis 20. Oktober stattfinden. Spielstätten sind das Cinema Arthouse, die Filmpassage, das Filmtheater Hasetor, das Haus der Jugend und als zentrales Festivalkino die Lagerhalle. Weitere Informationen unter filmfest-osnabrueck.de.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
Stabsstelle Kommunikation und Marketing
Neuer Graben/Schloss, 49069 Osnabrück
Tel: +49 541 969 4516
oliver.schmidt@uni-osnabrueck.de