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(Un)Zivilisierte Gesellschaft? Emotionen und Gewalt im Hellenismus

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Beschreibung

Der Hellenismus ist wie die meisten Epochen der Antike auf den ersten Blick geprägt von roher Gewalt. Die Quellen vermitteln uns ein Bild von brutalen Kriegen und rachsüchtigen Königinnen, die ihre Emotionen nicht unter Kontrolle zu haben scheinen. Zugleich ist der Hellenismus bekannt für seine kulturelle Geschichte. Kann man unter Voraussetzung der in den Quellen wiedergegebenen Gewaltbereitschaft jedoch von einer zivilisierten oder kultivierten Welt sprechen? In der Übung werden wir uns mit dieser Frage auseinandersetzen und nach einer Einführung in die Gewalt- sowie Emotionsforschung mit geeigneten Methoden die Quellen zu verschiedenen Themenbereichen wie politische Ordnungen, Wohltätigkeit, Krieg sowie Frauen beleuchten. Dazu werden Sie zu den Themensitzungen jeweils Quellen auswählen und zur Diskussion bereitstellen.

Weitere Angaben

Ort: 18/E07: Di. 14:00 - 16:00 (12x), 15/115: Di. 14:00 - 16:00 (1x)
Zeiten: Di. 14:00 - 16:00 (wöchentlich), Ort: 18/E07, 15/115
Erster Termin: Di., 25.10.2022 14:00 - 16:00, Ort: 15/115
Veranstaltungsart: Übung (Offizielle Lehrveranstaltungen)

Studienbereiche

  • Veranstaltungen > Geschichte > Übungen
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