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Satzung

Dies ist die Satzung des Vereins "Osnabrücker Wissenschaftliche Gesellschaft (OWiG)" in der Fassung vom 26. Februar 2011. Sie können sich die Satzung als PDF-Dokument (PDF, 78 kB) auch herunterladen.
 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

Der Verein trägt den Namen „Osnabrücker Wissenschaftliche Gesellschaft“. Sitz des nicht rechtsfähigen Vereins ist Osnabrück.
 

§ 2 Zweck des Vereins

Zweck der Gesellschaft ist die Förderung der Wissenschaft durch interdisziplinären Gedankenaustausch und fachübergreifende Zusammenarbeit. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die regelmäßige Veranstaltung von Vortragsabenden sowie die Durchführung wissenschaftlicher Kolloquien, Exkursionen oder Besuche wissenschaftlich-kultureller Einrichtungen.
 

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder sind a) Professoren, Honorarprofessoren und Privatdozenten an der Universität Osnabrück; b) Habilitierte, die ein an der Universität nicht repräsentiertes Fach vertreten; c) Personen eines Berufsstandes, deren Mitgliedschaft im Sinne der interdisziplinären Zielsetzung der Gesellschaft wünschenswert ist. Diese Mitglieder sollen ihren Beruf in der Region Osnabrück ausüben.
  2. Voraussetzung für die Aufnahme der Mitglieder ist die Bereitschaft, das jeweilige Fach im Rahmen interdisziplinärer Veranstaltungen durch Vorträge und Diskussionsbeiträge zu vertreten sowie Funktionen in den Organen der Gesellschaft zu übernehmen.
  3. Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt durch Vorschlag eines Mitglieds der Gesellschaft. Liegen die Voraussetzungen für die Aufnahme nach Prüfung durch den Vorstand vor, teilt der Vorstand dies unter Beifügung des Lebenslaufs der/des Vorgeschlagenen den Mitgliedern der Gesellschaft mit. Sofern innerhalb eines Monats nicht mindestens drei Mitglieder der Aufnahme widersprochen haben, gilt die/der Vorgeschlagene als aufgenommen. Liegen Widersprüche vor, entscheidet die Mitgliederversammlung über die Aufnahme auf ihrer nächsten Sitzung in geheimer Abstimmung mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei der Aufnahme ist auf eine angemessene Verteilung der einzelnen Fachdisziplinen zu achten.
  4. Personen, die der Gesellschaft in besonderer Weise verbunden sind, können als Ehrenmitglieder aufgenommen werden. Sie können an den Veranstaltungen der Gesellschaft teilnehmen, ohne die Pflichten eines Mitglieds zu übernehmen. Sie sind von der Entrichtung des Mitgliedsbeitrags befreit.
  5. Mitglieder sollen regelmäßig an den Veranstaltungen der Gesellschaft teilnehmen. Auf Einladung eines Mitglieds können Gäste zu einzelnen Veranstaltungen eingeladen werden.

§ 4 Beitrag

Der Mitgliedsbeitrag wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands für das laufende Geschäftsjahr festgelegt.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
 

§ 5 Verlust und Ende der Mitgliedschaft

Ein Mitglied kann auf einstimmigen Vorschlag des Vorstands und durch geheime Abstimmung von drei Viertel der anwesenden Mitglieder einer (ordentlichen/außerordentlichen) Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es wiederholt gegen die satzungsmäßigen Zwecke oder ordentliche Mitgliederbeschlüsse verstößt oder trotz wiederholter Mahnung des Vorstands mit seinen Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist. Dem betroffenen Mitglied ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Kündigung eines Mitglieds ist nur mit dreimonatiger Frist zum Ende des Kalenderjahres möglich.
 

§ 6 Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind: a) der Vorstand b) die Mitgliederversammlung.
 

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus dem(n) 1. Vorsitzenden (geschäftsführender Vorsitzender) und vier stellvertretenden Vorsitzenden. Einer der vier stellvertretenden Vorsitzenden ist zugleich Schatzmeister der Gesellschaft.
  2. Im Vorstand sollen die in der Gesellschaft vertretenen wissenschaftlichen Fachrichtungen vertreten sein.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder jeweils für ein Geschäftsjahr gewählt. Auf Wunsch eines Viertels der anwesenden Mitglieder muss die Wahl geheim erfolgen. In den Vorstand sind in der Regel mindestens zwei neue Mitglieder zu wählen. Der 1. Vorsitzende kann für ein weiteres Geschäftsjahr wiedergewählt werden. Kein Vorstandsmitglied soll länger als drei aufeinander folgende Jahre amtieren. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, können die restlichen Vorstandsmitglieder durch Zuwahl ein Mitglied in den Vorstand nachwählen. Die Zuwahl bedarf bei erneuter Kandidatur der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung.
  4. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung, insbesondere die Vorbereitung der Vortragsveranstaltungen, Wahl der Themen und Referenten, der Vorschlag des Habilitationspreises sowie Planungen etwaiger Exkursionen. Der Vorstand kann auch öffentliche Veranstaltungen (Vortragsabend, Tagung, wissenschaftliches Kolloquium) durchführen.
  5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind; er beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit nicht etwas anderes vorgesehen ist.
  6. Der Verein wird nach außen durch den 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch die weiteren stellvertretenden Vorsitzenden in der Reihenfolge ihrer Wahl vertreten.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Geschäftsjahr statt. Sie wird vom Vorstand mindestens 21 Tage vorher mit Angabe der Tagesordnung schriftlich geladen. Auf Beschluss des Vorstands oder auf Antrag eines Drittels der Mitglieder kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. Die Mitgliederversammlung soll nach Möglichkeit vor einer Vortragsveranstaltung der Gesellschaft stattfinden.
  2. gestrichen
  3. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, sofern nicht besondere Stimmenquoren vorgesehen sind. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme; bei Stimmengleichheit von Beschlüssen der Mitgliederversammlung entscheidet der 1. Vorsitzende, bei Wahlen das Los.
  4. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über: a) Erstattung des Jahresberichts b) Wahl und Bericht des Kassenprüfers c) Wahl des Vorstands d) Wahl von Mitgliedern und Ehrenmitgliedern e) Festsetzung des Mitgliedsbeitrags f) Wissenschaftspreis g) Satzungsänderungen h) Auflösung des Vereins
  5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden in einem Sitzungsprotokoll festgehalten und sind vom Vorstandsmitglied, das die Versammlung leitet, zu unterzeichnen.

§ 9 Wissenschaftspreis [beschlossen am 3.05.2006]

  1. Die Osnabrücker Wissenschaftliche Gesellschaft vergibt einen Preis für herausragende Habilitationsleistung oder eine gleichwertige wissenschaftliche Leistung eines Mitglieds der Universität.
  2. Entsprechend dem satzungsmäßigen Zweck des Vereins werden neben der wissenschaftlichen Qualität auch die Interdisziplinarität und die fachübergreifende Zusammenarbeit bei der Auswahl bewertet.
  3. Vorschlagsberechtigt sind die Mitglieder der Osnabrücker Wissenschaftlichen Gesellschaft und das Präsidium der Universität Osnabrück. Mit einem Vorschlag werden dem Vorstand das Curriculum Vitae, das Schriftenverzeichnis und die jeweilige(n) wissenschaftliche(n) Arbeit(en) vorgelegt sowie auf Anforderung Einsicht in die vom jeweiligen Fachbereich gemäß der Habilitationsordnung eingeholten Gutachten gewährt. Der Vorstand kann weitere Gutachten einholen.
  4. Die Entscheidung über die Preisverleihung obliegt der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands.
  5. Der Preis, bestehend aus einer Urkunde und einem vom Vorstand zu beschließenden Preisgeld, wird in Zusammenarbeit mit dem Präsidium der Universität Osnabrück in einer öffentlichen Veranstaltung verliehen. Der (Die) Preisträger(in) hält einen Vortrag über das Ergebnis der ausgezeichneten Arbeit(en).
  6. Der Preis wird in der Regel alle zwei Jahre verliehen.

§ 10 Auflösung des Vereins

  1. Der Verein kann nur durch Beschluss einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertelmehrheit der Mitglieder, die zugleich die Hälfte der Mitglieder der Gesellschaft repräsentiert, aufgelöst werden.
  2. Im Falle der Auflösung ernennt die Mitgliederversammlung einen Liquidator zur Auflösung des Vereinsvermögens und zur Begleichung von Schulden.
  3. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen an eine als steuerbegünstigt besonders anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts oder einen Verein.