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Diversity-Slam der Universität und Hochschule Osnabrück war voller Erfolg

Elf Studierende unterschiedlicher Herkunft präsentierten am 28. Mai beim Diversity Slam vor 150 Zuschauenden ihre Gedanken zur Vielfalt und Diskriminierung. Der Poetry Slam zum Thema Vielfalt wurde organisiert von der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück. Durch den Abend begleitete die Poetry-Slammerin Laura Sherin Rebecca aus Bremen.

Die Pressemeldung zum Slam können Sie hier lesen.

Das Youtube Video finden Sie hier.

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Aktuelles

Girls Mit Power. MINT - Was mit Zukunft!

Das Gleichstellungsbüro der Uni Osnabrück ist im Netzwerk "Frauen in MINT_OS ". Es wurde gegründet, um gemeinsam junge Frauen für MINT-Berufe zu begeistern.

Unter dem Motto "Girls mit Power. MINT – was mit Zukunft!" bieten wir am Mittwoch, 28. August 2019, einen ersten Informationstag für Schülerinnen und Schulabsolventinnen, ihre Freundinnen und interessierte Eltern.

Hier gibt es noch mehr Infos

Abschlussstipendien, Postdokförderungen und mehr - jetzt bewerben

Bewerbungsschluss am 15. Juni 2019!

Mit dem Pool Frauenförderung werden Vorhaben unterstützt, die zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen. Schwerpunkt ist die Förderung von qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen durch die Vergabe von Abschlussstipendien. Daneben werden vielversprechende Projekte im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung, sowie Vorhaben zur tatsächlichen Durchsetzung der Chancengleichheit, gefördert. Seit Juni 2015 sind darüber hinaus Förderungen von Postdoktorandinnen zur Unterstützung ihrer wissenschaftlichen Karriere in Forschung und Lehre möglich.

Praxis der Geschlechterforschung - Workshopreihe des Gleichstellungsbüros im Sommersemester 2019

Erkenntnisse der Geschlechterforschung einmal ganz praktisch erleben und die gelernte Theorie in die Praxis umsetzen - das alles ist möglich in unserer Workshopreihe „Praxis der Geschlechterforschung“.

Teilnehmen können alle interessierten Studierende. Teilnehmer*innen des Geschlechterforschungszertifikats können sich die Workshops im Rahmen des Zertifikats anrechnen lassen (2 CP, unbenotete Leistung). Auch Studierende aus dem 2-Fächer-Bachelor können einige der Veranstaltungen im Rahmen der fächerübergreifenden Schlüsselkompetenzen belegen, achten Sie hierzu auf die Informationen in der Stud.IP Veranstaltung.

Mehr Infos zu den Workshops und zur Anmeldung gibt es über Stud.IP (Login notwendig):

Blockseminar: Trans*, queer, non-binary? Geschlechtliche Vielfalt 101
Freitag 26.04. 09:30 - 17:30, Samstag. 27.04. 10:00 - 17:00, Ort: 15/E28

Blockseminar: Lernen zu Anti-Diskriminierung in heterogenen Gruppen
Freitag 17.05. 09:30 - 17:30, Samstag. 18.05. 10:00 - 17:00, Ort: 22/108

Blockseminar: Diversity- und Gendertraining –Kompetenz im Umgang mit Vielfalt entwickeln
Freitag 21.06. 09:00 - 17:45, Freitag. 28.06. 09:00 - 16:00, Ort: 15/E27

Blockseminar: She’s the man - Drag King Workshop [Fällt aus]
Samstag 22.06. 11:30 - 20:30; Ort: 15/115

Seminar „Berufseinstieg mit Behinderungen und chronischen Krankheiten“

Das Gleichstellungsbüro möchte auf ein Seminarangebot aufmerksam machen:

Die Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks lädt zum Seminar „Berufseinstieg mit Behinderungen und chronischen Krankheiten“ für Studierende sowie Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen vom 20.-23. August 2019 nach Köln ein.

Im Seminar erhalten die Teilnehmer/innen im persönlichen Gespräch sowohl ein Feedback zur
eingereichten Bewerbungsmappe als auch zum simulierten Bewerbungsgespräch. Fragen und
Probleme in Bewerbungsverfahren können dabei individuell angesprochen werden.
In Vorträgen und Arbeitsgruppen werden u.a. folgende Themen bearbeitet:

  • Bewerbungsschreiben in Theorie und Praxis
  • Unterstützungsmöglichkeiten der Agentur für Arbeit bei der Arbeitssuche
  • Informationen zur Organisation des Arbeitsalltags und zur Arbeitsassistenz

Ausführlichere Informationen zum Programm und den Anmeldelink finden Sie hier.

Teilnahme am Zukunftstag für Jungen und Mädchen (Girls'Day und Boys'Day)

Das Gleichstellungsbüro der Universität und die Integrierte Gesamtschule Osnabrück (IGS) führen seit einigen Jahren in Kooperation ein Modell durch, mit dem den Schüler*innen eine geschlechtersensible Berufs- und Studienperspektive ermöglicht werden soll. Das gemeinsam entwickelte jahrgangsübergreifende Konzept macht ab dem 8. Jahrgang geschlechtersensible Berufsorientierung kontinuierlich für die Schüler*innen zum Thema, welches in Form unterschiedlicher Angebote konkret bearbeitet wird.
Das Modell wurde auf Grundlage des jährlich bundesweit stattfindenden Girls‘Day und Boys’Day entwickelt, an dem auch das Gleichstellungsbüro bis zum Jahr 2009 teilgenommen hat. Durch die Singularität des Angebots und die im Schulumfeld und bei den Schüler*innen selbst fehlende Thematisierung und Einrahmung des Tages konnte dabei jedoch – so hat sich vielfach gezeigt – eine tatsächliche Sensibilisierung nicht erreicht werden. Ziel des neu konzipierten Angebots – einer exklusiven Kooperation zwischen Gleichstellungsbüro und IGS – ist es folglich, eine kontinuierliche und nachhaltige geschlechtersensible Berufs- und Studienorientierung zu gewährleisten und den Jugendlichen neue Horizonte zu eröffnen.

Eine Teilnahme des Gleichstellungsbüros am Girls' und Boys'Day findet seit dem nicht mehr statt. Weitere Angebote der Universität können ggf. über die offizielle Website des Girls'Days und Boys'Days ermittelt werden.

Fachtagung »Aufbruch in eine neue Arbeitswelt: Pflege digital und gendergerecht«

Am 03. April von 10 bis 16 Uhr geben namhafte Referent*innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis in Vorträgen und Workshops Ein- und Ausblicke zum Thema „Digitalisierung in der Pflege und deren Chancen und Risiken, insbesondere für Frauen als Berufstätige und pflegende Angehörige.“ Veranstaltungsort ist der Caprivi-Campus der Hochschule Osnabrück. Auf dem Save-the-Date Flyer gibt es weitere Infos für Sie.

Neue Erkenntnisse aus Studie zur Gleichstellungsfeindlichkeit an niedersächsischen Hochschulen

Das Projekt „Antifeminismus an Hochschulen in Niedersachsen“ hat niedersachsenweit antifeministische Angriffe an Hochschulen untersucht und wissenschaftlich erhoben. Die Studie zeigt die vielfältigen Formen von Antifeminismus – von direkten Angriffen bis hin zu sabotierendem Verhalten – auf und erläutert Handlungsmöglichkeiten. Als besonders wirksam erwies sich eine klare Haltung für Gleichstellung von den Führungspersönlichkeiten der Hochschulen.

Die Ergebnisse der Erhebung zeigen, dass von diversen antifeministischen Handlungen berichtet werden kann, die sich auf Wissenschaftler*innen im Arbeitsfeld der Genderforschung und/oder gleichstellungspolitische Akteur*innen beziehen. So finden antigleichstellungspolitische Handlungen durch Hochschulangehörige u.a. statt in Form von respektlosem Umgang, studentischen Beschwerden in Bezug auf frauenspezifische Angebote, durch gegen die Ausübung des Amtes in Gremien und Verfahren gerichteter Boykottierung, Verfahrenswidrigkeit, Diffamierung und Infragestellung und den Versuch, das Amt der dezentralen Gleichstellungsbeauftragten zu verhindern. Darüber hinaus ereignet sich auf verschiedenen Ebenen Mobbing und es wird von vielfältigen subtilen Formen des Vermeidens berichtet. Besonders das Gender Mainstreaming in Forschung und Lehre und der Einsatz der geschlechterreflektierenden Sprache werden als Bereiche betrachtet, denen starker Widerstand entgegengesetzt wird. Die Probleme und Widerstände führen teilweise zu einem erhöhten Arbeitsaufwand und außerdem zu psychosomatischen Belastungen und Beschwerden der Befragten. Die wesentlich selteneren Aktivitäten Hochschulexterner, die sich gegen die Gleichstellung wenden, finden beispielsweise anhand der Übermittlung entsprechender anonymer Publikationen und der Verteilung von Flugblättern statt. Auch von Störungen bei öffentlichen Veranstaltungen durch antifeministische Inhalte wird berichtet.

Das Bedrohungspotential gleichstellungsfeindlicher Vorkommnisse wird dabei von den Gleichstellungsakteur*innen selbst ambivalent eingeschätzt. Einige Interviews haben aufgezeigt, dass besonders unterschwellige Angriffe als bedrohlicher wahrgenommen werden als offene Anfeindungen.
Für den Umgang mit den beschriebenen Widerständen hat sich eine klare Positionierung und Unterstützung von Hochschulleitung und Präsidium als hilfreich herausgestellt. Auch die Unterstützung in Gremien durch Mitglieder, die nicht nur stillschweigende Befürworter*innen gleichstellungspolitischer Maßnahmen sind, sondern ihre Befürwortung auch offen kommunizieren, entlastet die Gleichstellungsbeauftragten. Darüber hinaus werden eine vermittelnde/erklärende Haltung und viele Einzelgespräche als Strategie sichtbar. Zum eigenen Schutz wurde auch der Wunsch nach klaren Kommunikations- und Verhaltensregeln laut, die einen respektvollen gegenseitigen Umgang sicherstellen sollen.

Zur Studie:
Der Bericht „Übliche Widerstände oder neue Infragestellungen? Gleichstellungsfeindlichkeit und Angriffe auf Gleichstellungsarbeit an Hochschulen in Niedersachsen“ bildet den Abschluss des Projektes „Antifeminismus an Hochschulen in Niedersachsen“ und basiert auf einem qualitativen Forschungsdesign, bei dem verschiedene Interviews und Workshops mit Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen in Niedersachsen durchgeführt wurden.

Der Abschlussbericht der Studie kann hier heruntergeladen werden.

Gleichstellung: ausgezeichnet!

Ausgezeichnet bewertetes Gleichstellungszukunftskonzept

Das von der Universität Osnabrück im Rahmen der dritten Runde des Professorinnenprogramms eingereichte Gleichstellungszukunftskonzept wurde als eine von 86 unter 111 Bewerbungen positiv bewertet. Damit kann sie auch in den nächsten fünf Jahren mit finanziellen Mitteln von Bund und Ländern für die Neuberufung von maximal drei Professorinnen rechnen. Im Gegenzug werden freiwerdende Mittel in die Gleichstellungsarbeit investiert.

Als eine von 10 Hochschulen wurde die Universität Osnabrück darüber hinaus für ihr Gleichstellungszukunftskonzept mit dem Prädikat "Gleichstellung Ausgezeichnet!" gewürdigt.

Bereits in den ersten beiden Runden des Programms hatte die Universität mit ihren Gleichstellungskonzepten überzeugt (Laufzeiten: 2009-2015 und 2014-2019). Im Zuge der Förderung wurden in den vergangenen Jahren vier W2-Professuren und eine W3-Professur mit hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen besetzt. Unter anderem konnten das Mentoring-Programm für Masterstudentinnen (MentUOS) und die Mentoring-Programme für Nachwuchswissenschaftlerinnen auf Grundlage der eingeworbenen Mittel realisiert werden.