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Topinformationen

rote und grüne icons mit Verhaltenstipps während der Corona-Pandemie

Corona-Virus: Aktuelle Maßnahmen

Die Covid-19-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen, die wir auch an unserer Uni nur gemeinsam bewältigen können. Wir halten Sie hier mit aktuellen Infos über präventive Maßnahmen und Regelungen zum Schutz unserer Hochschulangehörigen auf dem Laufenden.

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Topinformationen

Schriftzug FAQ mit grafisch dargestellten Menschen

FAQs zu Studium und Prüfungen
Linkliste Fächer und Einrichtungen

Selbstgenähte Maske in unirot

Newsletter #UOSgegenCorona 
Videobotschaften der Uni-Präsidentin

Campus Innenstadt: Leerer Schloss-Innenhof während der Corona-Krise

Infos und Downloads für Mitarbeitende
Infos für Promovierende und Postdocs

Häufig gestellte Fragen / FAQs (Stand 7. September)

Studium allgemein

Prüfungen

 

Liebe Studierende der Universität Osnabrück,

wir versuchen, diese Informationen stets auf aktuellem Stand zu halten und möglichst viele aktuelle Fragen, die eine Vielzahl von Ihnen betreffen, an dieser Stelle zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass sich somit täglich Änderungen ergeben können.

Ein außergewöhnliches digitales Sommersemester voller Herausforderungen liegt nun hinter uns. Die Umstellung auf einen digitalen Lehrbetrieb war mit einem enormen Aufwand verbunden und hat Ihnen und den Lehrenden viel abverlangt. Wann eine Rückkehr zur Normalität wieder möglich sein wird, ist leider immer noch nicht absehbar, da sich nicht vorhersagen lässt, wie sich die Situation in den kommenden Monaten entwickeln wird. Ihr Schutz – wie auch der unserer Mitarbeiter*innen – wird wie bisher oberste Priorität haben.

Weiterhin gilt, dass

  • in gekennzeichneten Bereichen und einzelnen Universitätsgebäuden, wie beispielsweise in der Bibliothek oder im StudiOS,  Maskenpflicht besteht,

  • alle Haupt- und Nebeneingänge der Gebäude der Universität Osnabrück vorerst verschlossen sind,

  • Präsenz-Prüfungen inklusive Promotionsprüfungen nur unter bestimmten Voraussetzungen durchgeführt werden dürfen. Konkretes wird Ihnen durch das Dekanat Ihres Fachbereichs mitgeteilt werden.

Das Wintersemester 2020/21 wird als hybrides Semester stattfinden,

d. h. neben digitalen und hybriden Lehrformaten wird Präsenzlehre nur in definierten Ausnahmefällen, die durch den jeweiligen Fachbereich festgelegt werden, durchgeführt (dies betrifft in erster Linie Laborpraktika und experimentelle Übungen). Spezifische Fragen zu bestimmten Veranstaltungen und zur konkreten Umsetzung im jeweiligen Fach beantworten die jeweils zuständigen Dekanate bzw. die Studiendekan*innen

Das Wintersemester wird an der Universität Osnabrück wie geplant beginnen. Eine zweite Prüfungsphase wird in der 41. Kalenderwoche vom 5. bis 9. Oktober 2020 stattfinden. Am Montag, 12. Oktober 2020, startet die Einführungswoche. Die regulären Lehrveranstaltungen beginnen wie geplant am Montag, 19. Oktober 2020. Die Lehrveranstaltungen enden am Samstag, 6. Februar 2021.

Um den Erstsemestern den Start ins Studium zu erleichtern, wurde das Mentoringprogramm OSKA (OSnabrücker Kommiliton*innen für Studien-Anfänger*innen) ins Leben gerufen: Studienanfänger*innen erhalten Unterstützung durch erfahrene Studierende ihres Fachs, die sie als Mentor*innen – sogenannte OSKAs – durch das „hybride" Semester begleiten.

>>> In welcher Form findet das Wintersemester 2020/21 statt?

Das Wintersemester 2020/21 wird als hybrides Semester mit den drei Lehrveranstaltungsformaten (1) digitale Lehre, (2) Hybridlehre und (3) Präsenzlehre (als Ausnahmefall) durchgeführt. Die durchgehend digitale Lehre findet in ausschließlich virtuellen Räumen statt, die Präsenzlehre in den dafür zertifizierten und gewidmeten Räumen. Für Hybrid-Veran­staltungen werden den Lehrenden ebenfalls geeignete Räume in der Universität zugewiesen.

>>> Warum muss der Semesterbeitrag für das Wintersemester 2020/2021 entrichtet werden, wenn Präsenzlehre und/oder -prüfungen die Ausnahme sind? 

Für den Besuch einer Universität und für die Partizipation am Lehr- und Prüfungsangebot als solchem, gleich in welcher Form dieses Angebot erfolgt, werden Studierende seit Abschaffung der Studienbeitragspflicht finanziell nicht in Anspruch genommen.

Die Semesterbeiträge von rund 366 Euro setzen sich zusammen aus

  • 75 Euro Verwaltungskostenbeitrag, den die Universität Osnabrück zu erheben gesetzlich verpflichtet ist und auf dessen Erhebung sie wiederum nicht autonom und nicht ohne Rechtsgrundlage − so z. B. aber im Falle der Beurlaubung − absehen kann (§ 11 NHG). Die mit der Erhebung dieses Beitrags zu erbringenden Serviceleistungen der Universität (vgl. § 11 Absatz 3 NHG) werden auch während der Corona-Pandemie erbracht und von den Studierenden derzeit besonders in Anspruch genommen. Die Serviceleistungen reichen von der Bereitstellung der FAQ´s bis hin zu lösungsorientierten (Einzelfall-) Entscheidungen im Kontext Immatrikulation, Beurlaubung, Befreiung von Langzeitstudiengebühren, Praktika usw. Auch wenn die Beschäftigten derzeit nicht alle vor Ort sind, ist durch mobiles Arbeiten sichergestellt, dass Anliegen sehr zeitnah und mit dem Blick auf jedwede rechtlich mögliche Lösung bearbeitet werden und eine individuelle Beratung u. a. im Studierendensekretariat, in der Zentralen Studienberatung, im International Office und in Prüfungsangelegenheiten weiterhin sichergestellt ist.  
  • 73 Euro Studentenwerksbeitrag, ein Beitrag, der gemäß § 70 NHG i. V. m. mit der Beitragssatzung des Studentenwerks Osnabrück ebenfalls verpflichtend zu erheben ist – sofern nicht (geregelte) Gründe ‒ wie u. a. die Beurlaubung ‒ zur Befreiung von der Beitragspflicht führen können. Das Studentenwerk Osnabrück erhebt diesen Beitrag zur Erfüllung seiner Aufgaben, die zweifelsohne auch während der Corona-Pandemie anfallen und erfüllt werden.
  • 218 Euro Studierendenschaftsbeitrag, in dem das "Semesterticket Bus/Bahn" in Höhe von rund 200,05 Euro enthalten ist. Weitere Informationen zum Semesterticket stellt der AStA  der Universität Osnabrück bereit.

>>> Ist die Erreichbarkeit des Studierendenservice sichergestellt?

Sprechzeiten vor Ort werden derzeit nicht angeboten ‒ aber sofern Anliegen rund um das Studium nicht bereits durch die FAQ's beantwortet werden, besteht wie immer die Möglichkeit, sich unter +49 (0) 541 969 7777 an die Infoline im StudiOS zu wenden oder Anfragen an studios@uni-osnabrueck.de zu richten. Auch an studierendensekretariat@uni-osnabrueck.de gerichtete Anfragen werden selbstverständlich beantwortet. Die Mitarbeiter*innen des Studierendensekretariats und der Info-Line bemühen sich, Ihre Anfragen ohne größere Reibungsverluste zu bearbeiten, bitten aber um Nachsicht, wenn dies aufgrund des erhöhten Aufkommens etwaig nicht im gewohnten Maße und Umfang erfolgt. Entsprechendes gilt für die Beantwortung individueller Fragen zu Prüfungen durch die Mitarbeiter*innen des jeweils zuständigen Prüfungsamts bzw. durch die jeweiligen Prüfer*innen.

>>> Können Anträge per E-Mail beim Studierendensekretariat eingereicht werden?

Ja, Anträge können per E-Mail eingereicht werden. Sofern Formulare für die jeweiligen Anträge zur Verfügung stehen (z. B. für Beurlaubung), sind diese zu nutzen, zu unterschreiben und im pdf-Format im Anhang einer E-Mail an studierendensekretariat@uni-osnabrueck.de zu senden.

>>> Kann die Campuscard validiert und ausgegeben werden?

Die Campuscard kann montags bis donnerstags von 10:30 Uhr bis 14:30 Uhr und freitags von 10:30 Uhr bis 14 Uhr im StudIOS validiert bzw. in bestimmten Einzelfällen ausgegeben werden. Studierenden, die zum Wintersemester 2020/2021 an der Universität Osnabrück erstmals immatrikuliert sind, wird die bereits für das Wintersemester 2020/2021 validierte Campuscard per Post an die von ihnen in myUOS hinterlegte Heimatadresse gesandt.

Die Studierenden haben die im StudiOS getroffenen Schutzmaßnahmen zu beachten und müssen daher,

  • sowohl vor als auch im Gebäude einen Mund-Nasen-Schutz tragen,
  • das Wegeleitsystem beachten,
  • den ausgewiesenen Sicherheitsabstand wahren.

Mehr als fünf Personen dürfen sich nicht geleichzeitig im StudIOS aufhalten. Eine Beratung findet auch am Info-Point derzeit nicht statt!

>>> Wie muss der Nachweis einer Behinderung oder schweren Erkrankung mit studienzeitverlängernden Auswirkungen im Rahmen des Antrags auf Erlass der Langzeitstudiengebühren erfolgen?

Informationen zum Thema Langzeitstudiengebühren erhalten Sie auf der Seite Kosten des Studiums. Mit Fragen diesbezüglich wenden Sie sich bitte an die Beauftragte für Studierende mit Behinderung und chronischer Erkrankung.

>>> Wie viele Leistungspunkte mussten bei der Bewerbung nachgewiesen werden, um zum Wintersemester 2020/2021 vorläufig in einen Masterstudiengang eingeschrieben zu werden?

Um zum Wintersemester 2020/2021 vorläufig in einen Masterstudiengang eingeschrieben zu werden, waren statt der sonst üblichen Erbringung von 150 Leitungspunkten lediglich die Erbringung von 120 Leistungspunkte nachzuweisen. Spezielle Fristen sind weiterhin zu beachten und insgesamt bedarf es einer besonders sorgfältigen Planung. In zulassungsbeschränkten Masterstudiengängen muss weiterhin die Auswahlgrenze erreicht werden.

>>> Welche Fristen gelten zur Einreichung des Bachelorzeugnisses bei vorläufiger Mastereinschreibung?

Sofern im Wintersemester 2019/2020 aufgrund des fehlenden Bachelorabschlusses bzw. gleichwertigen Abschlusses lediglich eine vorläufige Einschreibung in einen  Masterstudiengang erfolgte, wurde in Abänderung des Zulassungsbescheides die Frist zur Vorlage des Bachelorabschlusses bzw. gleichwertigen Abschlusses wie folgt geändert:

  1. Der Bachelorabschluss bzw. gleichwertige Abschluss muss spätestens bis zum 30. September 2020 erlangt werden. Die vorläufige Zugangsberechtigung erlischt, wenn der Bachelorabschluss bzw. gleichwertige Abschluss nicht bis zum vorgenannten Datum erlangt worden ist, d. h. nicht alle für den Abschluss erforderlichen Leistungen vorliegen.
  2. Sofern der Bachelorabschluss bzw. gleichwertige Abschluss bis zum 30. September 2020 erlangt worden ist, ist das Zeugnis über diesen Abschluss bis spätestens 15. Oktober 2020 im Studierendensekretariat der Universität Osnabrück vorzulegen. Mit der fristgerechten Vorlage erfolgt eine endgültige Einschreibung in den Masterstudiengang.
  3. Wird das Zeugnis nicht bis zum 15. Oktober 2020 vorgelegt und hat die/der Studierende dies zu vertreten, wird diese*r mit Ablauf dieser Frist kraft Gesetzes exmatrikuliert. Soll die gesetzliche Folge durchbrochen werden, muss die/der Studierende gegenüber dem Studierendensekretariat fristgerecht vortragen, warum die fehlende Zeugnisvorlage von ihr/ihm nicht zu vertreten war.
  4. Die ergänzenden Informationen zur vorläufigen Zugangsberechtigung bzw. vorläufigen Einschreibung in einen Masterstudiengang bei fehlendem Bachelorabschluss sind weiterhin zu beachten.

Sofern im Sommersemester 2020 aufgrund des fehlenden Bachelorabschlusses bzw. gleichwertigen Abschlusses lediglich eine vorläufige Einschreibung in einen Masterstudiengang erfolgt ist, gelten ebenfalls folgende Fristen:

  1. Bachelorabschluss bzw. gleichwertiger Abschluss muss bis spätestens 30. September 2010 erlangt werden.
  2. Das Zeugnis ist bis spätestens 15. Oktober 2020 im Studierendensekretariat der Universität Osnabrück vorzulegen.

>>> Wie sollten Studierende vorgehen, wenn sie ihren  Bachelorabschluss nicht fristgerecht nachweisen können, weil Prüfungen coronabedingt ausgefallen sind und so den Bachelorabschluss „verhindert“ haben?

Sollten Studierende ihren Bachelorabschluss nicht fristgerecht nachweisen können, weil für den Abschluss notwendige Prüfungen coronabedingt ausgefallen sind bzw. abgesagt wurden, so dass die Studierenden den Ausfall nicht zu vertreten haben, sollten sich zeitnah und vor allem vor dem 30. September 2020 an das Studierendensekretariat wenden und entsprechend geeignete Nachweise vorlegen. Je nach den Umständen des Einzelfalls kann eine Fristverlängerung zur Nachreichung des Bachelorzeugnisses gewährt werden.

>>> Welche Regelungen gelten hinsichtlich Praktika in der Lehrerbildung?

Aktuelle Informationen zu den Schulpraktika sind abrufbar über den Internetauftritt des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB). Auskunft erteilen auch die jeweiligen Ansprechpartner*innen des ZLB.

>>> Für internationale Studierende: Wo finde ich wichtige Infos über die Anreise nach Deutschland, die Ankunft in Osnabrück und den Beginn meines Studiums?

Nützliche Infos finden sich auf der Seite Welcome Hub.

>>> Kann die Universitätsbibliothek genutzt werden?

Die Bibliothek Alte Münze und die Bereichsbibliotheken Rechts- und Wirtschaftswissenschaften sowie Naturwissenschaften/Mathematik sind werktags zu festgelegten Öffnungszeiten geöffnet.

Auch Nicht-Universitätsangehörige sind wieder zur Ausleihe und Rückgabe von Medien zugelassen. Für alle Nutzenden gilt: Nach der Bestellung über den OPAC können die Medien in der Regel am Folgetag über Selbstabholregale und Ausleihautomaten entliehen werden. Nur für Studierende der Universität ist auch die Online-Reservierung eines Lesesaalarbeitsplatzes für den Folgetag möglich. Mehr Informationen

>>> Besteht die Möglichkeit, Laptops auszuleihen?

Sollte ein geeignetes Endgerät nicht zur Verfügung stehen, um an den digitalen Lehrveranstaltungen im hybriden WiSe teilnehmen zu können, können sich betroffene Studierende an das für sie zuständige Dekanat wenden.

>>> Gibt es eine Maskenpflicht an der UOS?

In den Universitätsgebäuden mit Publikumsverkehr und überall dort, wo an der Universität wechselnde Konstellationen von Menschen aufeinandertreffen, z. B. in der Universitätsbibliothek, am Infopoint (StudiOS) und im Uni-Shop, muss in Analogie zu den Regelungen u. a. für Geschäfte und des ÖPNV ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Als Schutz können Schals, Tücher, Buffs oder auch selbst hergestellte Masken verwendet werden. Ohne einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz kann der Zutritt verwehrt werden.

>>> Besteht im Wintersemester 2020/21 das Angebot des Schnupperstudiums?

Aufgrund der notwendigen Distanz- und Hygienevorgaben ist die maximale Anzahl an Präsenzplätzen in den hybriden Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2020/21 sehr begrenzt und ein Schnupperstudium für Studieninteressierte deshalb in diesem Semester leider nicht möglich. Um dennoch Einblicke in das Studium und die Lehre an der UOS erhalten zu können, bestehen verschiedene Alternativangebote. Für Fragen rund um das Thema Studium und zur Studienwahl steht die Zentrale Studienberatung als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

>>> Werden die Prüfungsversuche während der festgestellten erheblichen Beeinträchtigung des Universitätsbetriebes (SoSe 2020 sowie WS 2020/2021) gezählt bzw. gibt es einen pauschalen Freiversuch?

Mit § 26a APO, sowie in den entsprechenden Prüfungsordnungen der Studiengänge, die nicht der APO unterfallen, wurden Regelungen getroffen, die auf die besondere (Prüfungs-) Situation bei einer festgestellten erheblichen Beeinträchtigung des Universitätsbetriebes Rücksicht (aktuell bis 31.03.2021) nehmen. Zum einen wurde die Regelung getroffen, dass bereits die Feststellung der erheblichen Beeinträchtigung einen triftigen Grund im Sinne von § 15 Abs. 1 S. 1 darstellt, d.h. die Prüfungsleistung wird nicht als mit „nicht ausreichend“ bewertet, wenn der Prüfling sich nicht fristgerecht abgemeldet hat, zu einem Prüfungstermin ohne triftige Gründe nicht erschienen ist, oder wenn er nach Beginn der Prüfung ohne triftige Gründe von der Prüfung zurücktritt. Daneben wurde die Regelung getroffen, dass die Prüfungsteilnahme als nicht unternommener Versuch zählt, wenn während der Prüfung technische Schwierigkeiten auftreten, so dass der Prüfling die Prüfung nicht fortsetzen kann. In diesen Fällen erfolgt keine Anrechnung des Versuchs auf die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Versuche. Wurde die Prüfung jedoch zu Ende geführt bzw. die Prüfung abgegeben, ist ein Rücktritt nicht mehr möglich. Die Prüfung wird bewertet und auf die Anzahl der Versuche angerechnet, auch wenn die Prüfung mit „nicht bestanden“ bewertet wurde. Einen Freiversuch in dem Sinne, dass in diesem Semester im Hinblick auf die bestehenden Prüfungsversuche keine Versuche angerechnet werden (unabhängig davon, ob nicht teilgenommen bzw. teilgenommen und nicht bestanden), gibt es nicht.

>>> Welche Präsenzprüfungen dürfen im Wintersemester 2020/2021 überhaupt durchgeführt werden?

  • Mündliche Einzelprüfungen können unter hohen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden. Zu beachten ist, dass mündliche Prüfungen in Einzelfällen in Eigenverantwortung des Fachs auch digital stattfinden können, so z. B. bei etwaiger Zugehörigkeit von Prüfling oder Prüfendem zu einer Risikogruppe. Eine Verpflichtung seitens der Prüfern*innen zur Durchführung von Videokonferenzen besteht grundsätzlich aber nicht.

  • Präsenzprüfungen in Gruppen (Klausuren) werden die Ausnahme bleiben, da sie ein sehr hohes Sicherheitsrisiko bergen. Alle Prüfungen, die ohnehin digital oder ohne Präsenz stattfinden können, werden als solche geplant und durchgeführt.

  • Etwaige Präsenzprüfungen müssen unter hohen Schutzmaßnahmen und Einhaltung strenger Hygienevorschriften stattfinden. Sicherheits- und Hygienekonzepte liegen für alle Prüfungsräume vor und regeln Maßnahmen wie Abstandsbestimmungen, Desinfektion/Hygiene, ggf. Handschuh- und Mundschutzpflicht.

>>> Besteht Anwesenheitspflicht bei Lehrveranstaltungen?

Mit § 26a APO, sowie in den entsprechenden Prüfungsordnungen der Studiengänge, die nicht der APO unterfallen, wurden Regelungen getroffen, die auf die besondere (Prüfungs-) Situation bei einer festgestellten erheblichen Beeinträchtigung des Universitätsbetriebes Rücksicht (aktuell bis 31.03.2021) nehmen. Zum einen wurde die Regelung getroffen, dass bereits die Feststellung der erheblichen Beeinträchtigung einen triftigen Grund im Sinne von § 15 Abs. 1 S. 1 darstellt, d.h. die Prüfungsleistung wird nicht als mit „nicht ausreichend“ bewertet, wenn der Prüfling sich nicht fristgerecht abgemeldet hat, zu einem Prüfungstermin ohne triftige Gründe nicht erschienen ist oder wenn er nach Beginn der Prüfung ohne triftige Gründe von der Prüfung zurücktritt. Daneben wurde die Regelung getroffen, dass die Prüfungsteilnahme als nicht unternommener Versuch zählt, wenn während der Prüfung technische Schwierigkeiten auftreten, so dass der Prüfling die Prüfung nicht fortsetzen kann. In diesen Fällen erfolgt keine Anrechnung des Versuchs auf die Anzahl der insgesamt zur Verfügung stehenden Versuche. Wurde die Prüfung jedoch zu Ende geführt bzw. die Prüfung abgegeben, ist ein Rücktritt nicht mehr möglich. Die Prüfung wird bewertet und auf die Anzahl der Versuche angerechnet, auch wenn die Prüfung mit „nicht bestanden“ bewertet wurde. Einen Freiversuch in dem Sinne, dass in diesem Semester im Hinblick auf die bestehenden Prüfungsversuche keine Versuche angerechnet werden (unabhängig davon, ob nicht teilgenommen bzw. teilgenommen und nicht bestanden), gibt es nicht.

 


 

Informationen der Fächer und Einrichtungen

Wir haben an dieser Stelle die Links zu den spezifischen Informationen der Fächer und Einrichtungen zusammengetragen (sofern vorhanden). Sollte die Liste unvollständig sein, bitten wir Sie um eine E-Mail mit Link an die Onlineredaktion der UOS.

FB 1 Prüfungsamt Kultur- und Sozialwissenschaften
FB 1 Institut für Geographie
FB 1 Fachgebiet Kunst/Kunstpädagogik
FB 1 Kunsthistorisches Institut
FB 1 Historisches Seminar
FB 1 Institut für Sozialwissenschaften
FB 1 Textiles Gestalten
FB 3 FAQ-Liste Erziehungs- und Kulturwissenschaften
FB 3 Institut für Erziehungswissenschaft
FB 3 Institut für Evangelische Theologie
FB 3 Institut für Islamische Theologie
FB 3 Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik
FB 3 Fachgebiet Sachunterricht
FB 3 Institut für Sport- und Bewegungswissenschaften
FB 4 Physik
FB 5: Biologie/Chemie
FB 6 Mathematik/ Informatik
FB 7 Sprach- und Literaturwissenschaft
FB 7 Institut für Anglistik und Amerikanistik
FB 7 Institut für Germanistik
FB 8 Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB)
FB 8 Institut für Psychologie
FB 9 Wirtschaftswissenschaften
FB 10 Rechtswissenschaften
Institut für Kognitionswissenschaft (IKW)
Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Universitätsbibliothek Osnabrück

 


 

Informationen und Downloads für Mitarbeitende

Infos für Lehrende

"Hybrid"-Semester 2020/21: Das Wintersemester 2020/21 wird als hybrides Semester mit den drei Lehrveranstaltungsformaten
(1) digitale Lehre, (2) Hybridlehre und (3) Präsenzlehre (als Ausnahmefall) durchgeführt. Die durchgehend digitale Lehre findet in ausschließlich virtuellen Räumen statt, die Präsenzlehre in den dafür zertifizierten und gewidmeten Räumen. Für Hybrid-Veran­staltungen werden den Lehrenden ebenfalls geeignete Räume in der Universität zugewiesen. Da die maximale Anzahl der Präsenzplätze in diesen Räumen begrenzt ist und absehbar nicht für alle zu erwartenden Studierenden ausreicht, muss für die jeweilige Veranstaltung zusätzlich ein virtueller Raum für die Teilnahme der nicht vor Ort präsenten Studierenden angelegt werden.

Die wichtigsten Regelungen und Abläufe in 10 Punkten

Für die Durchführung hybrider und in Präsenz stattfindender Veranstaltungen im WS 2020/21 werden Checklisten und Sicherheitskonzepte bereitgestellt. Diese enthalten Hinweise zur Beantragung und Durchführung der jeweiligen Formate und geben Orientierung, was es für das hybride Semester und die Erstsemesterwoche sowie im Falle eines Cateringangebots bei Veranstaltungen zu beachten gilt:

Checkliste »Erstsemestereinführungswoche WS 20/21«

Checkliste »Hybridveranstaltung WS 20/21«

Checkliste »Präsenzveranstaltung WS 20/21« – Lehrveranstaltungen

Checkliste »Präsenzveranstaltung«

Allgemeines Sicherheitskonzept »Erstsemestereinführungswoche WS 20/21«

Allgemeines Sicherheitskonzept »Hybridveranstaltung WS 20/21«

Vorgabe »Catering«

 

Digitale Lehrformate: Hinweise zum Einsatz digitaler Lehre als Alternative zur Präsenzlehre wurden am 13. März an die Lehrenden kommuniziert. Weitere Hinweise und aktuelle Informationen zu den entsprechenden Beratungs- und Fortbildungsangeboten finden Sie auf den Webseiten von Rechenzentrum und virtUOS. Auch eine Online-Sprechstunde Digitale Lehre wurde eingerichtet.

Prüfungen: Auch Klausuren sind im Sommersemester digital durchzuführen und können entsprechend der Dienstanweisung vom 29.06.2020 nur in Ausnahmefällen als Präsenzveranstaltungen abgehalten werden. Für die Prüfungsraumplanung sind entsprechende Vorgaben zu beachten. Sollte es zu einem Infektionsfall im Kontext einer Präsenzprüfung an der UOS kommen, gilt es, die vorgesehene Meldekette einzuhalten.

Hinweise zur Prüfungsraumplanung (PDF, 542 kB)

Meldeliste bei Corona-Infektion (PDF, 163 kB)

Bei der Durchführung von Exkursionen, Geländepraktika und Studienprojekten sind verschiedene Hinweise zu beachten.

 

Allgemeine Hinweise

Für Einreisende aus internationalen Risikogebieten besteht seit dem 8. August 2020 eine Testpflicht entsprechend der Verordnung zur Testpflicht von Einreisenden aus Risikogebieten vom 6. August 2020 des Bundesministeriums für Gesundheit. Nur wenn Sie einen negativen COVID-19 Test nachweisen können und beschwerdefrei sind, ist eine Wiederaufnahme Ihrer Tätigkeit an der Universität möglich. Detaillierte Hinweise für Urlaubsrückkehrer und zur Testpflicht finden Sie hier.

Die Gebäude der Universität bleiben bis auf klar definierte Ausnahmen und unter Beachtung erhöhter Sicherheitsvorkehrungen weiterhin geschlossen. In gekennzeichneten Bereichen mit einem hohen Publikumsverkehr, wie z.B. in der Universitätsbibliothek, im Uni-Shop und dem Infopoint (StudiOS) ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes verpflichtend. Darüber hinaus sind Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten. Es wurden dazu Rahmenbedingungen zum Arbeitseinsatz und zur Arbeitszeit definiert, die es während der Pandemie bis auf Weiteres zu beachten gilt. Um auf die spezifischen Regelungen in den Fluren und Räumlichkeiten hinzuweisen, werden entsprechende Info-Plakate bereitgestellt, die bei Bedarf verwendet werden können.

Vorstellungsgespräche können unter strenger Einhaltung der Vorgaben zur Durchführung von Personalauswahlverfahren vom 04.06.2020 wieder in Präsenz abgehalten werden. Wichtige Hinweise zur Organisation und Umsetzung von Vorstellungsgesprächen während der Corona-Pandemie sowohl im digitalen als auch im Präsenz-Format und die entsprechenden Vorlagen dazu finden Sie hier:

Hinweise zur Durchführung von Personalauswahlverfahren (04.06.20)

Telefon-Vorabfragebogen UOS

Dokumentation einzelner Vorstellungsgespräche

 

Zusätzliche Angebote:

In regelmäßigen Abständen erhalten die Mitarbeitenden ein Update in Form eines Newsletters, der über interne Regelungen und Angebote informiert wie auch unterschiedliche Erfahrungsberichte und individuelle Geschichten aus der UOS beleuchtet. Alle Universitätsbeschäftigten sind herzlich eingeladen sich zu beteiligen und Ideen einfließen zu lassen.

Um die Universitätsbeschäftigten in der aktuellen Situation im Bereich der Arbeitsentwicklung sinnvoll zu begleiten, hat die Stabstelle Personal- und Organisationsentwicklung spezifische Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie individuelle Coachings entwickelt. Zudem wurde das Angebot #UOSMiteinanderReden zum kollegialen Austausch konzipiert, um die Mitarbeitenden bei der Bewältigung der vielschichtigen Herausforderungen in der derzeitigen Ausnahmesituation zu unterstützen. Für Fragen rund um das ThemaCorona und Vereinbarkeit steht das Gleichstellungsbüro beratend zur Seite und informiert über verschiedene Maßnahmen und Unterstützungsangebote.

 

Informationen für Nachwuchswissenschaftler*innen

Umgang mit den Folgen der Corona/COVID-19 Maßnahmen in Forschungsprojekten

Nationale und internationale Fördermittelgeber haben angesichts der Corona-Pandemie Maßnahmen ergriffen, um auf die Einschränkungen bei der Forschungsarbeit zu reagieren. Einige Fördermittelgeber haben hierzu generelle Regelungen getroffen, bei anderen sind Einzelfallentscheidungen erforderlich. Aus diesem Grund müssen jeweils Einzelfallbetrachtungen und -entscheidungen erfolgen. Nachwuchswissenschaftler*innen wird daher empfohlen, sich an die Vorgesetzten und Projektleitungen zu wenden, um im Fall von pandemiebedingten Verzögerungen entsprechende individuelle Möglichkeiten zu besprechen. Darüber hinaus stehen bei Fragen zu Drittmittelprojekten und Optionen zu deren Verlängerung auch die Forschungsreferent*innen der Universität zur Verfügung:

Forschungsreferent*innen der Universität Osnabrück 

Hinweise zu den Regelungen von Drittmittelgebern

 

Die Höchstbefristungsgrenzen für Qualifikationsstellen wurden um ein halbes Jahr verlängert.

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) wurde um eine zeitlich begrenzte Übergangsregelung ergänzt: Die Höchstbefristungsgrenzen für das wissenschaftliche und künstlerische Personal, das sich in seiner Qualifizierungsphase befindet, wird um die Zeit pandemiebedingter Einschränkungen des Hochschul- und Wissenschaftsbetriebs verlängert.

Hinweise zu den Änderungen des WissZeitVG 

 

Beratungsangebote für Nachwuchswissenschaftler*innen an der Universität Osnabrück

Das Zentrum für Promovierende und Postdocs (ZePrOs) unterstützt Nachwuchswissenschaftler*innen bei allen überfachlichen Fragen rund um die Promotion, zu den Möglichkeiten der Promotionsfinanzierung, den verschiedenen Qualifizierungswegen in der Postdoc-Phase, der strategischen Karriereplanung und bei vielen weiteren Themen. Darüber hinaus informiert und berät das ZePrOs Nachwuchswissenschaftler*innen im Falle von Konflikten im Arbeits- und Forschungskontext oder in Promotionsverfahren.

Das Gleichstellungsbüro berät umfassend zu gleichstellungsrelevanten Fragestellungen und Konflikten, zu sexualisierter Belästigung sowie zu Angeboten der familiengerechten Hochschule.

Das Team des International Office berät und betreut internationale Studierende, Promovierende und Gastwissenschaftler*innen.

Die Organisationsentwicklung begleitet Veränderungsprozesse auf Bereichs- und Teamebene, berät Führungskräfte und Beschäftigte und bietet Möglichkeiten zur Entwicklung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen der Mitarbeitenden. Das Team der Organisationsentwicklung unterstützt und begleitet internationale Beschäftigte in Bezug auf sprachliche, kulturelle und administrative Fragenstellungen.

Das Zentrum für Digitale Lehre, Campus-Management und Hochschuldidaktik (virtUOS) ist eine zentrale Forschungs- und Serviceeinrichtung der Universität Osnabrück mit der Aufgabe, innovative Technologien im Umfeld von Lehre und Hochschulorganisation zu erforschen beziehungsweise zu entwickeln und in Kooperation mit anderen Institutionen der Hochschule prozessbasiert einzuführen. Das virtUOS bietet unter anderem Unterstützung beim Einsatz Digitaler Lehre.

Der Personalrat ist Ansprechpartner, wenn es um Beschäftigungsverhältnisse geht.

Die Ombudsperson für gute wissenschaftliche Praxis​​​​​​​ ist Ansprechperson bei Fragen zur Sicherung der guten wissenschaftlichen Praxis.