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Topinformationen

Informationen zum Corona-Virus

Auf dieser Seite informieren wir Sie über aktuelle Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus und beantworten häufig gestellte Fragen. Weitere Informationen für Mitarbeitende und Studierende gibt es zudem per Newsletter.

Liebe Studierende der Universität Osnabrück,

an dieser Stelle möchten wir Ihnen aktuelle Informationen, Antworten und Empfehlungen zu Fragen Ihres Studiums sowie zu Ihren Prüfungen an der Universität Osnabrück geben. Bitte informieren Sie sich zu fachspezifischen Fragestellungen dringend über die Seiten der Fachbereiche!

Wir versuchen, diese Informationen stets auf aktuellem Stand zu halten und möglichst viele aktuelle Fragen, die eine Vielzahl von Ihnen betreffen, an dieser Stelle zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass sich somit täglich Änderungen ergeben können.

  • Seit Donnerstag, 19. März 2020 bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020, sind alle Haupt- und  Nebeneingänge der Gebäude der Universität Osnabrück verschlossen
  • Alle Präsenzprüfungen – auch  Promotionsprüfungen ‒  sind bis zum 19. April 2020 abgesagt.
  • Der Betrieb in den Mensen und Cafeterien ist bis zum 19. April 2020 eingestellt.

I. Fragen rund um das Thema Studium  allgemein

Findet das Sommersemester 2020 überhaupt noch statt?

Eine Änderung/Anpassung der Semestertermine und des Lehrveranstaltungszeitraums für das Sommersemester 2020 ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant. Maßgabe ist derzeit, am 14. April 2020 mit einem digitalen Lehrangebot zu beginnen und dieses zunächst bis zum 1. Mai 2020 anzubieten. Zum Beginn des Präsenzmodus können aktuell keine seriösen Aussagen getroffen werden, da nicht absehbar ist, wie sich die Lage entwickeln wird. Eine Umstellung der Lehre und der Prüfungen auf digitale Formate wurde daher angeraten. Bitte beachten Sie für Ihren jeweiligen Studiengang die Hinweise des Fachbereichs.

Ist die Erreichbarkeit des Studierendenservice sichergestellt?

Sofern Anliegen rund um das Studium nicht bereits durch die FAQs beantwortet worden sind, besteht die Möglichkeit, sich unter + 49 (0) 541 969 7777 an die Infoline im StudiOS zu wenden oder Anfragen an studios@uni-osnabrueck.de zu richten.  An studierendensekretariat@uni-osnabrueck.de gerichtete Anfragen werden selbstverständlich beantwortet. Die Mitarbeiter*innen des Studierendensekretariats und der Info-Line bemühen sich, Ihre Anfragen ohne größere Reibungsverluste zu bearbeiten, bitten aber schon jetzt um Nachsicht, wenn dies aufgrund des erhöhten Aufkommens etwaig nicht im gewohnten Maße und Umfang erfolgt. Bei individuellen Fragen zu Prüfungen wenden Sie sich bitte an das für Sie zuständige Prüfungsamt bzw. unmittelbar an Ihre Prüfer*in.

Können Anträge per E-Mail beim Studierendensekretariat eingereicht werden?

Ja, Anträge können per E-Mail eingereicht werden. Sofern Formulare für die jeweiligen Anträge zur Verfügung stehen (z. B. für Beurlaubung), sind diese zu nutzen, zu unterschreiben und im pdf-Format im Anhang einer E-Mail an studierendensekretariat@uni-osnabrueck.de zu senden.

Kann die Campuscard validiert und ausgegeben  werden?

Bedingt durch die Schließung der Gebäude kann die Campuscard bis zum 19. April 2020 nicht validiert und ausgegeben bzw. postalisch versandt werden. Den Studierenden wird geraten, stattdessen sowohl die Immatrikulationsbescheinigung, als auch die Hinweise des Präsidiums vom 19. März 2020 zur Schließung auszudrucken und bei sich zu führen, damit, sofern benötigt, der Nachweis des bestehenden Studierendenstatus geführt werden kann.

Hinweis: Nach aktueller Information der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) erkennt diese bis auf weiteres die Immatrikulationsbescheinigung als Semesterticket an.  Sofern es hier dennoch zu Problemen kommt, wenden Sie sich bitte zunächst an den AStA, da dieser Vertragspartner der Verkehrsbetriebe ist. Update des AStA: Im April können Studierende auch das landesweite Semesterticket benutzen: Dazu gilt im April eine Immatrikulationsbescheinigung in Kombination mit einem gültigen Lichtbildausweis als Fahrtberechtigung, ähnlich wie im Bereich der  VOS! Zur Info des Landesweiten Semestertickets

Werden Bescheinigungen für Krankenkassen, Rentenversicherungsanstalten etc. ausgestellt?

Aufgrund der derzeitigen Situation werden die üblichen Bescheinigungen für Krankenkassen und Rentenversicherungsanstalten nicht ausgedruckt und per Post versandt. Die Versendung erfolgt zunächst bis zum 19. April 2020 nur digital im pdf-Format. Der zusätzliche Versand einer Printfassung erfolgt nach dem 19. April 2020 nur auf explizite Anforderung.

Wie muss der Nachweis einer Behinderung oder schweren Erkrankung mit studienzeitverlängernden Auswirkungen im Rahmen des Antrags auf Erlass der Langzeitstudiengebühren erfolgen?

Informationen zum Thema Langzeitstudiengebühren erhalten Sie unter diesem Link.

Sofern ein amtsärztliches Attest aufgrund der derzeitigen Überlastung der dafür zuständigen Stellen nicht vorgelegt werden kann, werden Langzeitstudiengebühren erlassen, wenn die Fortdauer bzw. das Vorliegen einer schweren Krankheit mit studienzeitverlängernder Auswirkung durch Übersendung eines einfachen ärztlichen Attests im pdf-Format an studierendensekretariat@uni-osnabrueck.de nachgewiesen wird. Das amtsärztliche Attest ist unverzüglich, spätestens jedoch bis zum 30. September 2020, nachzureichen. Sollte die Vorlage nicht bis zum 30. September 2020 erfolgen, werden die Langzeitstudiengebühren für das Sommersemester 2020 sofort fällig. Eine Rückmeldung zum Wintersemester 2020/2021 erfolgt nur, wenn neben den üblichen Beiträgen und Gebühren des Wintersemesters 2020/2021 auch ein Zahlungseingang der Langzeitstudiengebühren für das Sommersemester 2020 zu verzeichnen ist. Sofern bereits eine Mahnung zur Erhebung der Langzeitstudiengebühren für das Sommersemester 2020 ergangen ist, gilt das zuvor Geschriebene entsprechend.

Welche Fristen gelten zur Einreichung des Bachelorzeugnisses bei vorläufiger Mastereinschreibung?

Sofern Sie im Wintersemester 2019/2020 aufgrund des fehlenden Bachelorabschlusses bzw. gleichwertigen Abschlusses lediglich vorläufig im Masterstudiengang eingeschrieben worden sind, beachten Sie bitte folgende Hinweise:

Der Ausfall sämtlicher Präsenzprüfungen in der Zeit vom 17. März 2020 bis 19. April 2020 hat zu vermehrten Nachfragen und zu Unsicherheit in Bezug auf die Einhaltung der Vorlagefrist sowie des Vertretenmüssens geführt. Damit Ihnen keine Nachteile aus den ausgefallenen Prüfungen erwachsen, verlängern wir in Abänderung des Zulassungsbescheides die Frist zur Vorlage des Bachelorabschlusses bzw. gleichwertigen Abschlusses wie folgt:

  • Sie müssen Ihren Bachelorabschluss bzw. gleichwertigen Abschluss spätestens bis zum  30. September 2020 erlangen. Die vorläufige Zugangsberechtigung erlischt, wenn Sie den Bachelorabschluss bzw. gleichwertigen Abschluss nicht bis zum vorgenannten Datum erlangt haben, d. h. nicht alle für Ihren Abschluss erforderlichen Leistungen vorliegen.
  • Sofern Sie Ihren Bachelorabschluss bzw. gleichwertigen Abschluss bis zum 30. September 2020 erlangt haben, ist das Zeugnis über diesen Abschluss bis spätestens 15. Oktober 2020 im Studierendensekretariat der Universität Osnabrück vorzulegen. Mit der fristgerechten Vorlage sind Sie endgültig im Masterstudiengang eingeschrieben.
  • Wird das Zeugnis nicht bis zum 15.Oktober 2020 vorgelegt und haben Sie dies zu vertreten, sind Sie mit Ablauf dieser Frist kraft Gesetzes exmatrikuliert. Soll die gesetzliche Folge durchbrochen werden, müssen Sie gegenüber dem Studierendensekretariat fristgerecht vortragen, warum Sie die fehlende Zeugnisvorlage nicht zu vertreten haben. 

Bitte beachten Sie auch weiterhin die ergänzenden Informationen zur vorläufigen Zugangsberechtigung bzw. vorläufigen Einschreibung in einen Masterstudiengang bei fehlendem Bachelorabschluss unter diesem Link.

Kann ein Antrag auf Beurlaubung für das Sommersemester 2020 noch zurückgezogen werden, obwohl die Beurlaubung bereits bewilligt wurde?

Ja, es ist möglich den bereits bewilligten Antrag auf Beurlaubung für das Sommersemester 2020 noch zurückzuziehen. Einen entsprechenden Antrag richten Sie bitte formlos bis zum  31. Mai 2020 per E-Mail an studierendensekretariat@uni-osnabrueck.de. Bitte beachten Sie, dass Sie für das Sommersemester 2020 erst zurückgemeldet werden, wenn der vollständige Semesterbeitrag auf dem Konto der Universität Osnabrück eingegangen ist.  

Was müssen zugelassene aber noch nicht eingeschriebene ausländische Studierende beachten?

Ausländische Studierende, die eine Zulassung zum Studium für das Sommersemester 2020 für ein Studium an der Universität Osnabrück erhalten, sich jedoch aufgrund der aktuellen Situation nicht eingeschrieben haben, haben die Möglichkeit, sich zum Wintersemester 2020/2021 ohne erneute Bewerbung für den gewünschten Studiengang an der Universität Osnabrück einzuschreiben. Die betroffenen Studierenden sollten bis zum 15. April 2020 per E-Mail Kontakt mit dem studentsoffice@uni-osnabrueck.de aufnehmen, wenn Sie eine „Verschiebung“ Ihrer aktuellen Zulassung für das Sommersemester 2020 in das Wintersemester 2020/2021 wünschen. Eine über das Wintersemester 2020/2021 hinausgehende  „Verschiebung“ der für das Sommersemester 2020 erteilten Zulassung ist nicht möglich.

II. Fragen rund um das Thema Prüfungen

Gibt es Alternativen zu in der Zeit vom 17.März 2020 bis zum 19. April 2020 abgesagten Präsenzprüfungen?

Die Absage von Präsenzprüfungen hat zur Folge, dass grundsätzlich keine Klausuren, mündliche Prüfungen, Präsentationen und ähnliche Prüfungsformate stattfinden. Sie sollten allerdings ausnahmsweise ermöglicht werden, beispielsweise wenn Termine für die Einstellung in das Referendariat eingehalten werden müssen, indem diese z. B. über Videokonferenzen abgehalten werden. Mündliche Prüfungen können in Einzelfällen in Eigenverantwortung des Fachs digital stattfinden. Dies ist mit den jeweiligen Prüfer*innen  abzustimmen. Eine Verpflichtung seitens der Prüfern*innen zur Durchführung von Videokonferenzen besteht nicht.

Sollen Studierende sich von den betroffenen Präsenzprüfungen selbst abmelden?

Nein, Studierende sollen sich nicht selbst von den Präsenzprüfungen abmelden. Die Abmeldung von Präsenzprüfungen wird durch die jeweils zuständigen Prüfungsämter der Fachbereiche vorgenommen. Davon betroffen sind allerdings nur eindeutig betroffene und im Rahmen der Prüfung hinterlegte Prüfungsformen, d. h. Klausuren, mündliche Prüfungen, Referate oder (künstlerische) Präsentationen.

Besteht die Möglichkeit, zu anderen Prüfungsformen zu wechseln?

Grundsätzlich ist ein Wechsel zu einer anderen Prüfungsform dann möglich, wenn die Modulbeschreibung unterschiedliche Prüfungsformen zur Wahl stellt. Zur konkreten Ausgestaltung in Ihrem Fachbereich sowie zum Ablauf (d.h. an wen haben Sie sich zu wenden, wo sind etwaige Anträge zu stellen etc.)  sind jedoch die jeweiligen Regelungen der Fachbereiche zu beachten. Entsprechendes gilt, wenn in Ausnahmefällen auf eine Prüfungsform gewechselt werden soll, die die Modulbeschreibung nicht vorsieht.

Werden Online-Prüfungen/Videokonferenzen angeboten?

Siehe Erläuterungen zu Frage 1

Werden Bearbeitungszeiten von Abschlussarbeiten, Hausarbeiten, Referaten mit Ausarbeitung etc. verlängert?  

Alle Möglichkeiten sollten im Sinne der Studierenden ausgeschöpft werden. Zur Orientierung Nachfolgendes:

Abschlussarbeiten ‒ Fristverlängerungen für die Abgabe von Abschlussarbeiten können gewährt werden, wenn z. B. Literatur durch Schließung der Bibliotheken nicht mehr in Print-Fassung vor Ort ausgeliehen werden kann. Informieren Sie sich bei der Universitätsbibliothek über alternative Möglichkeiten zur Bereitstellung von Print-Literatur. Verlängerungsoptionen gelten grundsätzlich auch für Arbeiten, die auf aktuellen Datenerhebungen basieren, die in vielen Bereichen derzeit nicht mehr möglich ist. In diesen Fällen kann gegebenenfalls auch eine Nachjustierung des Themas erfolgen. Experimentelle Arbeiten können bei Bedarf durch Literaturarbeiten ersetzt werden. Anträge auf Fristverlängerung und Änderung des Themas sind formlos an das für das jeweilige Fach zuständige Prüfungsamt zu stellen. Weiteres regelt der jeweils für das betreffende Fach zuständige Fachbereich.

Hausarbeiten, Referate mit Ausarbeitung etc. – Im Wesentlichen gelten die Ausführungen zu den Abschlussarbeiten. Hier ist jedoch insbesondere zu prüfen, inwieweit die Schließung der Bibliotheken Konsequenzen für das Thema der jeweiligen Arbeit hat. Seitens der Prüfer*innen ist ebenfalls zu erwägen, ob es nicht möglich ist, auch auf Grundlage eingeschränkter Literatur eine gute oder auch sehr gute Hausarbeit zu schreiben, in der die Studierenden zeigen, dass sie über die angestrebten Kompetenzen verfügen (beispielsweise sofern es sich um die letzte Leistung handelt und sich eine Verlängerung studienzeitverlängernd auswirken würde).

Welche Vorgaben bestehen zu Layout/Form von Abschlussarbeiten, Hausarbeiten etc. ?

In der Regel sind Abschlussarbeiten in gedruckter und gebundener Form abzugeben. Sollte die Einhaltung der Form derzeit nicht möglich sein, ist die Arbeit fristwahrend (zunächst)  inklusive der Erklärung über die selbständige Abfassung der Bachelor- bzw. Masterarbeit als PDF-Dokument einzureichen. Die gedruckte und gebundene Form sowie die weiteren erforderlichen Unterlagen sind in angemessener Frist nachzureichen. Entsprechendes gilt auch für Hausarbeiten oder Referate mit Ausarbeitung.

Werden Abschlussdokumente aus- und zur Verfügung gestellt?

Aufgrund der derzeitigen Situation können Zeugnisse gfl. weder in der erforderlichen Form ausgestellt noch zugesandt werden. Die für die Unterzeichnung der Zeugnisse zuständigen Stellen werden auf formlosen Antrag, der an das für das jeweilige Fach zuständige Prüfungsamt des jeweiligen Fachbereichs oder an das Mehrfächerprüfungsamt PATMOS zu richten ist,  auf diesen Umstand explizit hinweisen und unter Angabe des Studiengangs und unter Ausweisung der Abschlussnote den erfolgreichen Abschluss bestätigen. Es wird zudem bestätigt, dass das Abschlusszeugnis ausgehändigt wird, sobald der Normalbetrieb dies wieder zulässt. Beigefügt wird zudem der Nachweis zum Prüfungsverlauf, der im universitären System hinterlegt ist. Anschreiben und Leistungsübersicht werden den Antragsstellenden sodann digital im pdf-Format zur Verfügung gestellt.

Zu den verlängerten Einreichfristen der Masterzeugnisse für das Einstellungsverfahren in den Vorbereitungsdienst für die Lehrämter der allgemeinbildenden Schulen zum ersten Schulhalbjahr des Schuljahres 2020/2021 siehe auch: https://www.mk.niedersachsen.de/download/128257

Welche Regelungen gelten hinsichtlich Praktika?

Schulpraktika, die durch Schließung der Schulen abgebrochen werden mussten, sowie außerschulische Praktika, die coronabedingt nicht vollständig absolviert werden konnten, werden nicht fortgesetzt. Informationen, u. a. über etwaig zu erbringende Ersatzleistungen, erteilen die jeweiligen Praktikumsbeauftragten. Genauere Informationen zu Schulpraktika sind abrufbar beim Zentrum für Lehrerbildung (ZLB)  Auskunft erteilen auch die jeweiligen Ansprechpartner*innen im ZLB.

Hinweis: Der zu GHR300 gehörige Praxisblock ist bislang nicht abgebrochen, sondern zunächst nur bis zum 01.05.2020 ausgesetzt worden.

Welche Vorgaben bestehen zum Layout/Form von Dissertationen?

Dissertationen können ebenfalls als PDF-Dokument eingereicht werden.

 


 

Update 2. April

Aufenthaltsbezogene Informationen der Ausländerbehörde (dt. Fassung, englische Version vom 25. März)

Liebe internationale Angehörige der Universität Osnabrück,

wir haben wichtige Informationen der Ausländerbehörde über Neuanmeldungen in Osnabrück sowie zu verlängernde Visa und/oder Aufenthaltsgenehmigungen in Erfahrung gebracht. Generell sind Vor-Ort-Termine bis auf weiteres abgesagt worden. Stattdessen werden alle Beratungsangebote telefonisch oder per Email durchgeführt. Daher gelten die folgenden Richtlinien:

  1. Wenn Sie neu in Osnabrück und im Besitz eines EU-Passes sind, müssen Sie KEINE Aufenthaltserlaubnis zu beantragen. Stattdessen müssen Sie sich lediglich anmelden, indem Sie (1) ein Anmeldeformular (hier eine Anleitung zum Ausfüllen), (2) eine Kopie Ihres Reisepasses oder Personalausweises und (3) eine sogenannte "Wohnungsgeberbestätigung" (ein Dokument, das Ihnen von Ihrem Vermieter zur Verfügung gestellt wird - wenn Sie in einem Studentenwohnheim wohnen, erhalten Sie dieses Dokument automatisch) an auslaenderbehoerde@osnabrueck.de senden.
     
  2. Wenn Sie neu in Osnabrück sind, einen Reisepass eines Nicht-EU-Staates besitzen und ein Visum für die gesamte Dauer Ihres Aufenthaltes haben, müssen Sie KEINE Aufenthaltserlaubnis zu beantragen. Stattdessen müssen Sie sich lediglich anmelden, indem Sie (1) ein Anmeldeformular (hier eine Anleitung zum Ausfüllen), (2) eine Kopie Ihres Passes, (3) eine Kopie Ihres Visums und (4) eine sogenannte "Wohnungsgeberbestätigung" (ein Dokument, das Ihnen von Ihrem Vermieter zur Verfügung gestellt wird - wenn Sie in einem Studentenwohnheim wohnen, erhalten Sie dieses Dokument automatisch) an auslaenderbehoerde@osnabrueck.de senden.
     
  3. Wenn Sie neu in Osnabrück sind, einen Reisepass eines Nicht-EU-Staates besitzen und kein Visum für die gesamte Dauer Ihres Aufenthaltes haben, MÜSSEN Sie eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Zu diesem Zweck müssen Sie Ihren Antrag zusammen mit allen Belegen in einer E-Mail an auslaenderbehoerde@osnabrueck.de schicken. Folgende Dokumente müssen Sie vorlegen:

    a. Anmeldeformular ( Anmeldeformular How-to)

     

    b. Kopie des Reisepasses

     

    c. Kopie des Einreisestempels im Reisepass (wenn die Einreise nach Deutschland ohne Visum möglich war)

     

    d. Kopie des Visums (falls zutreffend)

     

    e. Kopie der Krankenversicherungsbestätigung

     

    f. Kopie der Immatrikulationsbescheinigung

     

    g. Kopie des Finanzierungsnachweises (Sperrkonto, Stipendienbestätigung, etc.)

     

    h. Kopie des Zulassungsbescheids für ein Studium in Osnabrück

     

    i. Kopie der "Wohnungsgeberbestätigung"
     

  4. Wenn Sie sich derzeit in Osnabrück befinden und Ihr Visum oder Ihre Aufenthaltsgenehmigung zwischen dem 18. März und dem 30. Juni 2020 abläuft, müssen Sie KEINE Verlängerung zu beantragen. Bitte drucken Sie stattdessen diese Allgemeinverfügung aus und bewahren Sie sie stets bei sich auf. Dieses Dokument dient analog zu einer Fiktionsbescheinigung als Verlängerung Ihrer derzeitigen Aufenthaltserlaubnis bis zum 30. Juni. Bitte informieren Sie sich in regelmäßigen Abständen, wann persönliche Vorstellungen und Verlängerungsanträge wieder möglich sind. Sollten wir zusätzliche Informationen erhalten, werden wir Sie selbstverständlich auf dem Laufenden halten.

  5. Wenn Sie aus einer anderen deutschen Stadt, in der Sie bisher gemeldet waren, nach Osnabrück gezogen sind, müssen Sie sich zwischen dem 18. März und dem 30. Juni 2020 NICHT erneut anzumelden.

Wie immer gilt: wenn Sie zusätzliche Fragen haben, zögern Sie nicht, uns unter malte.paolo.benjamins@uos.de zu kontaktieren!

Update 30. März

Wie Sie der aktuellen Berichterstattung in allen Medien entnehmen können, ist die Situation um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus weiterhin kritisch. Es sind daher weiterhin Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus notwendig. Wir zitieren hier im Original die E-Mail, die uns heute aus dem Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit einer aktualisierten amtlichen Fassung der Allgemeinverfügung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) vom 23. März 2020 erreicht hat. Diese aktualisierte Fassung finden Sie im Anschluss als Download.

Sehr geehrte Damen und Herren,
 
die am 26.03.2020 versandte Allgemeinverfügung vom 22.03.2020 ist nicht mehr aktuell. Im Anhang übersende ich Ihnen die amtliche Fassung vom 23.03.2020. Letztere ist leicht verändert, insbesondere in der dortigen Ziffer 11, die von Bedeutung ist („Zu beruflichen Zwecken sind Zusammenkünfte von mehreren Personen zulässig. Soweit möglich, ist ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern einzuhalten.“)
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Johanna Müller
Niedersächsisches Ministerium
für Wissenschaft und Kultur
Büro der Staatssekretärin
Dr. Sabine Johannsen

Amtliche Fassung der Allgemeinverfügung des MS vom 23. März 2020 zur Kontaktbeschränkung:

Vollzug des Infektionsschutzgesetzes

Update 23. März

Schreiben des niedersächsischen Ministerpräsidenten
Vollzug des Infektionsschutzgesetzes

Update 19. März

Schließung der Gebäude

Von Donnerstag, 19. März, bis Sonntag, 19. April 2020 sind alle Haupteingänge/ Nebeneingänge zu den Gebäuden der Universität Osnabrück in der Innenstadt und am Westerberg verschlossen und können nur noch mit Transpondern geöffnet werden.

Studierendenservice / Campuscard

Mit Schließung der Gebäude kann auch die Campuscard bis auf Weiteres nicht mehr validiert oder ausgegeben werden.

Die Infoline im StudiOS ist weiterhin über 969 7777 zu erreichen, das Studierendensekretariat erreichen Sie per Mail.

Aktuelles vom Studentenwerk

Das Studentenwerk veröffentlicht aktuelle Informationen zu Schließungen im Hinblick auf den Corona-Virus. Dies betrifft auch die Mensen.

Wie Sie der aktuellen Berichterstattung in allen Medien entnehmen können, ist die Situation um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus kritisch. Bisher gelingt es noch nicht in ausreichendem Maße, die Bevölkerung von der Notwendigkeit der konsequenten Reduzierung von sozialen Kontakten zu überzeugen. Auch in der Universität halten sich weiterhin, z.T. größere Studierendengruppen auf, die sich Lehrveranstaltungsräume haben aufschließen lassen und dort oder in den Foyers der Gebäude aufhalten. Wir sehen uns daher gezwungen, weitere Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten zu ergreifen.

Schließung der Gebäude 

Seit Donnerstag, 19. März, bis Sonntag, 19. April 2020 sind alle Haupteingänge/ Nebeneingänge zu den Gebäuden der Universität Osnabrück in der Innenstadt und am Westerberg verschlossen und können nur noch mit Transpondern geöffnet werden.

Für Studierende besteht in diesem Zeitraum keine Möglichkeit, die Gebäude der Universität zu betreten. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben weiterhin über die Transponderberechtigungen Zutritt zu den Gebäuden und zu ihrem Arbeitsplatz. Auch die Tiefgarage am EW-Gebäude wird verschlossen. Auch hier ist ein Zutritt nur noch mit entsprechender Transponderberechtigung möglich. Sollte eine Zugangsberechtigung fehlen und unbedingt erforderlich sein, wenden Sie sich bitte über die Leitung Ihrer Organisationseinheit an das Dezernat Gebäudemanagement. 

Die Schließung bedeutet, dass auch der bislang noch zugängliche Buchrückgabeautomat im gemeinsamen Bibliotheksgebäude der Universität und der Hochschule auf dem Westerberg (Gebäude 96) geschlossen ist. Buchrücksendungen per Post sind immer möglich, darüber hinaus sind die Möglichkeiten zur Verlängerung der Leihfristen derart erweitert worden, dass fällige Rückgaben erst nach dem derzeit vereinbarten Schließungstermin 19. April liegen.

Mit Schließung der Gebäude der Universität kann auch die Campuscard ab morgen bis auf Weiteres nicht mehr validiert oder ausgegeben werden. Den Studierenden wird geraten, stattdessen sowohl die  Immatrikulationsbescheinigung als auch diese Mail des Präsidiums auszudrucken und bei sich zu führen, damit, sofern benötigt, v. a. im öffentlichen Nahverkehr auch der Nachweis des Studierendenstatus geführt werden kann.

Die Infoline im StudiOS ist weiterhin besetzt und über 969 7777 zu erreichen. Anliegen können daneben wie gewohnt an studierendensekretariat@uni-osnabrueck.de  gerichtet werden.  Die Mitarbeiter*innen des Studierendensekretariats bemühen sich, die Anliegen ohne größere Reibungsverluste zu bearbeiten, bitten aber schon jetzt um Nachsicht, wenn dies aufgrund des erhöhten E-Mail-Aufkommens etwaig nicht im gewohnten Maße und Umfang erfolgt.

Teambildung/soziale Kontakte

Das Präsidium appelliert noch einmal ganz herzlich an alle Studierenden und alle Mitarbeitenden, soziale Kontakte so weit wie irgend möglich zu reduzieren, und zwar im privaten wie universitären Bereich. Stellen Sie als Leitung einer Organisationseinheit ernsthaft die Frage, welche Arbeiten tatsächlich nur unter Präsenz erfolgen können und ermöglichen Sie mobiles Arbeiten wo immer möglich.

Um alle Arbeitsbereiche weiterhin maximal funktionsfähig zu halten, bitten das Präsidium darum zu prüfen, ob Sie Teams bilden können, die unabhängig voneinander arbeiten, also ohne Kontakt zueinander. Auch das Präsidium hat sich in zwei Teams aufgeteilt; ein Team ist anwesend, das andere arbeitet mobil. Persönlichen Kontakt zwischen den Teams gibt es nicht mehr. Die meisten Sitzungen können als Telefon-/Videokonferenzen problemlos abgehalten werden.

Das Präsidium arbeitet mit Hochdruck daran, zahlreiche dienstrechtliche Fragen zu klären, die im Detail aufgekommen sind. Gestern konnten in Videokonferenzen mit den Dekanaten und Leitungen der Verwaltung und zentraler Einheiten viele Fragen geklärt werden. In der kommenden Woche werden an Dekanate und Leitungen weitere Informationen übermittelt.

Sollte eine Ausgangssperre verhängt werden, müssen alle Funktionen der Universität im Minimalbetrieb weitergeführt werden. Bitte denken Sie als Leiter*in von Organisationseinheiten nochmals an die Listen, auf denen die Personen aufgeführt sind, die unbedingt präsent sein müssen. Diese Listen dienen Ihrer eigenen Vorbereitung auf eine solche Situation.

Zuletzt noch der Appell, den Sie gegenwärtig überall hören und lesen: Bitte nehmen Sie die Situation sehr ernst, denn sie ist es.

Bislang funktioniert die Universität in vielen Bereichen durch eine ungebrochene und beeindruckende Motivation und Flexibilität ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter. Sie, liebe Studierende, ertragen die für Sie schwierige Situation mit größter Geduld und wenden sich bei Fragen an Ihre zuständigen Studiendekanate und Lehrenden. Das Präsidium dankt Ihnen allen! Lassen Sie uns das hier gemeinsam schaffen!

Update 17. März

Keine Eingangstests für Fremdsprachenkurse des Sprachenzentrums

Die Universität Osnabrück hat aufgrund der Covid-19-Pandemie alle Prüfungen abgesagt. Dies betrifft auch die Eingangstests für Fremdsprachenkurse des Sprachenzentrums am 31. März und der DaF-Kurse am 8. April.

Für unsere Fremdsprachenkurse haben wir daher beschlossen, die Anmeldung zum Sommersemester 2020 ohne vorherigen Nachweis von Sprachkenntnissen erfolgen zu lassen. Wir bitten Sie, vor der Anmeldung eine Selbsteinschätzung anhand der Deskriptoren des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens (GER) vorzunehmen. Sofern Sie bereits einen Kurs bei uns erfolgreich abgeschlossen haben, melden Sie sich bitte für den nächsthöheren Kurs an.

Wenn Sie Unterstützung bei der Interpretation der Tabellen oder zusätzliche Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an das Sprachenzentrum der Universität Osnabrück.

Weitere weitreichende Regelungen für die Universität Osnabrück

Mündliche Prüfungen

Alle Präsenzprüfungen werden bis zum 19. April 2020 abgesagt. Das bedeutet, dass keine Klausuren, mündliche Prüfungen, Präsentationen oder ähnliche Prüfungsformate stattfinden können.

Promotionsprüfungen

Promotionsprüfungen finden oft unter Teilnahme von Personen aus unterschiedlichen Universitäten und Organisationseinheiten unserer Universität statt. Daher sollen bis zum 19. April 2020 auch keine Promotionsprüfungen stattfinden. Eine Detailabstimmung erfolgt morgen im Rahmen einer Videokonferenz aller (Studien-)Dekaninnen und Dekane.

Sprechstunden

Alle Sprechstunden werden abgesagt und können ausschließlich als telefonische Beratung oder Online-Beratung fortgeführt werden. Die einzige Ausnahme ist derzeit der Info-Point des Studierendensekretariats. Der Info-Point ist zur Validierung und zur Ausgabe der Campuscard Montag bis Freitag von 10 - 11 Uhr besetzt.

Gremienbetrieb

Über den Umgang mit Gremien stimmen sich Präsidium sowie (Studien-)Dekaninnen und Dekane in einer morgigen Videokonferenz ab. Grundsätzlich gilt: Alle verschiebbaren Gremiensitzungen sollten bereits jetzt verschoben werden. Wichtige Beschlüsse sollten, wenn möglich, bereits jetzt in ein Umlaufverfahren überführt werden. Darüber hinaus bitten wir alle zuständigen Einheiten zu prüfen, welche Gremien ggf. als Videokonferenz abgehalten werden können.

Mobiles Arbeiten

Wo immer möglich, sollte mobiles Arbeiten ermöglicht bzw. Telearbeit genutzt werden. Ich verweise dazu auf die Informationen vom 12. März 2020.

Auflösung von sozialen Kontaktpunkten und wechselnden Teams

Eine zentrale Aufgabe von uns allen, Mitarbeitenden und Studierenden, ist es, soziale Kontaktpunkte zu identifizieren und nach Möglichkeit aufzulösen. Bitte betrachten Sie Ihr Umfeld kritisch: Wo kommt es zu häufig wechselnden Kontakten (qualitative Gefährdung) und zum Zusammentreffen zahlreicher Personen (quantitative Gefährdung)? Solche Treffen sollten vermieden werden. Sind sie nicht zu vermeiden, bitte unbedingt höchste Hygiene- und Abstandsregelungen einhalten. Grundsätzlich gilt: Wo wenige, immer dieselben Personen zusammentreffen, besteht eine geringere Gefahr als bei wechselnden Personen(gruppen). IMMER sollten Treffen aber nur abgehalten werden, wenn sie überhaupt nicht vermeidbar sind! Bitte nehmen Sie keine spontanen Besuche von Organisationseinheiten vor, sondern stimmen Sie immer vorher telefonisch ab!

Hygiene

Wir sollten alle nicht müde werden, immer wieder auf Hygienemaßnahmen zu verweisen. Neben den bekannten Standards des Robert-Koch-Instituts ist die Vermeidung von Sozialkontakten auch in dieser Hinsicht als wichtigste neue Maßnahme zu beachten. Ein weiterer Tipp: Tragen Sie im öffentlichen Raum Handschuhe (z.B. Stoffhandschuhe). Die Queen ist unser Vorbild! Legen Sie die Handschuhe ab, wenn Sie wieder in Ihrem Arbeitsumfeld oder privaten Umfeld sind und reduzieren Sie das Händewaschen trotzdem nicht!

Vorübergehende Schließung der Universität

Wir rechnen damit, dass unsere Universität in den nächsten Tagen vorübergehend geschlossen werden könnte. Eine Reaktion des zuständigen Ministeriums steht bisher aus. Dies würde bedeuten, dass der Campus dann nicht mehr betreten werden darf; ausgenommen sind systemrelevante Personen (z.B. Personen, die in Kernbereichen der Verwaltung tätig sind oder Betreuende von wissenschaftlichen Langzeitexperimenten). Bitte erstellen Sie für diesen Fall bereits jetzt Notfallpläne. In diesen Plänen sollten Sie als Leiterin oder als Leiter einer Organisationseinheit festlegen, welche Personen zur Gewährleistung welcher Aufgaben in der Universität präsent sein müssen und durch welche Personen sie vertreten werden können.

Allgemeinverfügung der Stadt Osnabrück

Update 14. März

Informationen zu Prüfungen

Die Situation im Umgang mit dem Virus COVID-19 („Corona-Virus“) weist noch immer eine hohe Dynamik auf. Dies führt zu vielen Fragen. Wir arbeiten pausenlos daran, diese zu beantworten. Gehäuft sind nun Fragen zum Umgang mit Prüfungen aufgekommen.

Grundsätzlich gilt weiterhin: Prüfungen sollen grundsätzlich stattfinden; allerdings als Prüfungsangebote. Dies ist insoweit unproblematisch, wenn Prüfungen als Online-Prüfungen, mündliche Einzel- oder kleine Gruppenprüfungen oder in Form von Hausarbeiten abgenommen werden (zu letzterem Prüfungsformat können Ausnahmeregelungen notwendig werden, da der Zugang zur Bibliothek aktuell nicht möglich ist). Bitte prüfen Sie als Verantwortliche, ob eine Änderung der Prüfungsform möglich ist, wenn bisher eine Klausur geplant ist. Möglicherweise müssen wir dazu Änderungen in Prüfungsordnungen vornehmen.

Klausuren sind eine besondere Herausforderung. Einerseits werden hier potenziell viele Personen zusammenkommen; andererseits sind zahlreiche Studierende von der zeitnahen Prüfungsleistung (z.T. existenziell) abhängig. Auch kann manchen Studierenden zusätzlich ein Nachteil entstehen, wenn der vermittelte Prüfungsstoff zu weit vom Prüfungsdatum entfernt ist. Eine individuelle Infektionsgefahr kann bei Einhaltung bestimmter Regelungen sehr gering gehalten werden. Diese Regeln sind insbesondere: durchgängige, konsequente Handhygiene und „Nies- Hustetikette“; großer Abstand zwischen den Prüflingen. Im Lichte der derzeitigen Situation halten wir es für institutionell vertretbar, zwar bis zum 1. Mai konsequent auf alle Präsenzlehrveranstaltungen zu verzichten und Kontakte überall möglichst gering zu halten, Prüfungsangebote aber aufrecht zu erhalten.

Aber das Wichtigste für Sie als Studierende: Keine Studierende und kein Studierender soll einen Nachteil erfahren, wenn er oder sie nicht zur Prüfung erscheint. Einige Studierende machen sich sehr große Sorgen um ihre eigene Gesundheit. Bei der derzeitigen Situation in und um Osnabrück besteht dazu kein zwingender Anlass, aber wer beunruhigt ist, soll keine Prüfungsleistung abgeben müssen. Für Prüfende und die Prüfungsverwaltung bedeutet dies, dass Nichterscheinen wie entschuldigte Krankheit gewertet werden soll. Denkbar wäre dann, Ersatztermine z.B. am Ende des Sommersemesters anzubieten (wir befassen uns auch mit der Frage von festgelegten Prüfungszeiträumen). Rücktrittsfristen sollen keine Berücksichtigung finden. Derzeit arbeiten wir an einer Auflistung aller geplanten Prüfungen (Danke an die Kolleg*innen von VirtUOS!) und haben am Sonntag früh hoffentlich einen Überblick. Dann können wir viel besser auch in Einzelfällen unterstützen. Danke auch an die Raumverwaltung, die zur Gewährleistung kleiner Gruppengrößen extrem viel leistet!

Auch wenn die Ausprägung von Infektionen in Stadt und Landkreis Osnabrück bisher nicht dazu geführt hat, konsequent jede Veranstaltung abzusagen und deswegen auch größere Veranstaltungen weiterhin stattfinden können, müssen wir jederzeit damit rechnen, dass sich die Bedingungen ändern. Darauf müssen wir uns alle einstellen. Sobald auch Prüfungsleistungen wie Klausuren nach Maßgabe der Stadt Osnabrück nicht mehr möglich sind, müssen wir die Prüfungsangebote vermutlich zurückziehen. Jetzt ist dieser Moment allerdings noch nicht gekommen.

Update 13. März

Hochschulsport: Aus aktuellem Anlass sind alle Hochschulsportkurse des Frühstarterprogramms abgesagt. Mehr Infos

Universitätsbibliotheken: Auf Empfehlung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur haben sich das Präsidium der Universität und die Bibliotheksleitung entschlossen, alle Standorte der Bibliothek ab Samstag, dem 14. März bis zunächst einschließlich 19. April für jegliche Benutzung vor Ort zu schließen. Mehr Infos

Informationen für die Lehrenden

Wie bereits vom Präsidium in der gestrigen Mail zu den Herausforderungen durch COVID-19 angekündigt, möchten wir Ihnen im Folgenden einige Hinweise zum Einsatz Digitaler Lehre als Alternative zur Präsenzlehre geben.

Im kommenden Sommersemester 2020 wird die Anwesenheitspflicht für Studierende in Lehrveranstaltungen zumindest zeitweise weitgehend ausgesetzt. Derzeit ist es zunächst das Ziel, durch Einsatz digitaler Lehre den Ausfall von Präsenzveranstaltungen abzumildern. Angesichts der schon vorhandenen umfassenden und langjährigen Expertise an unserer Universität sehen wir in der Situation aber auch die Chance eines Entwicklungsschubs für die digitale Lehre. Mithilfe digitaler Medien können Lehrveranstaltungen mit vergleichsweise geringem Aufwand in ein virtuelles Angebot überführt werden, so dass der Lehrbetrieb auch ohne bzw. mit reduzierten Präsenzveranstaltungen fortgeführt und damit ein Beitrag zur verzögerten Ausbreitung des Corona-Virus geleistet werden kann.

Die Universität Osnabrück ist vergleichsweise gut auf diese Situation vorbereitet. Das Lernmanagementsystem Stud.IP wird für nahezu alle Lehrveranstaltungen der Universität genutzt. In den Kursen in Stud.IP können Informationen und Dateien für die Studierenden bereitgestellt werden. Das Stud.IP-Modul „Courseware“ ermöglicht es darüber hinaus, mit geringem Aufwand integrierte Online-Lehrmaterialien als Selbstlernkurse für die Studierenden zu erstellen. Diese können aus Texten, Videos und kleinen Tests bestehen. Es gibt in Stud.IP auch die Möglichkeit, Videos über das Videomanagementsystem Opencast für die Studierenden bereitzustellen. Studierende können zudem selbständig in Stud.IP Studiengruppen einrichten, um kooperatives Arbeiten virtuell durchzuführen. Via Stud.IP erhalten Sie darüber hinaus Zugriff auf viele weitere Dienste für die Digitale Lehre. 

Wenn Sie einen Überblick über die im Folgenden beschriebenen technischen oder didaktischen Einsatzmöglichkeiten erhalten möchten, beraten wir Sie zeitnah. Vereinbaren Sie gern einen für Sie günstigen Termin mit unseren einschlägigen Fachberatern via Telefon (+49 541 969 6666) oder per E-Mail.

Veranstaltungsaufzeichnungen mit Opencast:

In der Universität Osnabrück sind derzeit 21 Hörsäle mit Aufzeichnungstechnik ausgestattet. Die Aufzeichnungen erfolgen automatisch zeitgesteuert und erzeugen somit kaum zusätzlichen Aufwand für Lehrende. Die Aufzeichnung des Vortrags wird ausschließlich für die Studierenden der jeweiligen Veranstaltung in Stud.IP zugänglich gemacht. Aufgrund des hohen Grades der Automatisierung und ausreichend verfügbarer Server- sowie Speicherressourcen steht der Universität Osnabrück damit eine hohe Kapazität für Lehrveranstaltungsaufzeichnungen zur Verfügung. 

Aufzeichnungen sind in folgenden Räumen möglich:
Innenstadt: Schlossaula, 01/E01, 01/B01, 11/212, 11/213, 15/E07, 15/E10, 15/E16, 15/128, 22/B01, 41/112, 44/E03, 44/E04
Westerberg: 32/102, 32/110, 35/E01, 35/E16, 35/E25, 66/E33, 93/E07, 93/E31

Screencasts aufzeichnen mit Opencast Studio:

Rechtzeitig vor dem kommenden Semester wird über Stud.IP auch die neue Software "Opencast Studio" verfügbar sein. Es handelt sich dabei um ein webbasiertes Portal, mit dem man ohne Installation von zusätzlicher Software auf dem eigenen PC seinen Bildschirm und auf Wunsch auch ein Kamerabild aufzeichnen kann. Der verwendete Rechner sollte üblichen Leistungsanforderungen entsprechen und eine aktuelle Version von Firefox oder Google Chrome installiert haben. Nach der Aufzeichnung in Opencast Studio können Sie das erstellte Video auf ihren eigenen Rechner laden und die Aufzeichnung dann über die vorhandenen Opencast Server den Studierenden in ihrem Stud.IP Kurs zur Verfügung stellen.

Auch bei dieser Technologie hat die Universität ausreichende Kapazitäten, um die o.g. Aufzeichnungen zu ermöglichen. Der Aufwand für Lehrende ist etwas höher, da man selbst die Aufzeichnungstechnologie bedienen muss, um die Videos zu erstellen. Dafür können die Aufzeichnungen an einem beliebigen Ort, der über eine ausreichend schnelle Netzwerkverbindung verfügt, durchgeführt werden. Wir empfehlen, mit Opencast Studio eher kleinere Videos zu einzelnen Themen zu erstellen, längere Vorträge in Vorlesungslänge dagegen vorzugsweise in den dafür vorbereiteten Hörsälen oder in den vorhandenen Videostudios aufzuzeichnen.  

Aufzeichnungen im Videostudio:

Die Universität Osnabrück betreibt zwei Videostudios in den Räumen 15/125 und 07/102 (LehrKolleg). Vor allem im großen Studio im Raum 15/125 können Produktionen nur mit Unterstützung durch geschultes Personal des virtUOS durchgeführt werden. Das Studio im Lehrkolleg ist als Self-Recording Studio konzipiert, Nutzer benötigen aber zumindest eine kurze Einweisung durch Fachpersonal. Im Gegensatz zur Softwarelösung “Opencast Studio” können hier Aufzeichnungen mit überdurchschnittlicher Audio- und Videoqualität produziert werden. In beiden Räumen sind Greenscreens für die flexible Gestaltung von Bildhintergründen und professionelle Beleuchtungstechnik vorhanden. Die Aufzeichnungen können grundsätzlich auch durch das Videoproduktionsteam des virtUOS nachbearbeitet werden. Aufgrund der begrenzten Ressourcen bitten wir interessierte Lehrende, sich so früh wie möglich zu melden. Die Produktion der Videos sollte zudem deutlich vor Semesterstart beginnen. 

Videokonferenzen und Webinare:

Die Universität Osnabrück nutzt die Videokonferenzdienste des DFN-Vereins. Dies ist zum einen der DFNconf Dienst für Videokonferenzen, zum anderen Adobe Connect. Aufgrund der aktuellen Krisenlage erreicht die Auslastung dieser Dienste derzeit ihre Kapazitätsgrenzen. Es wird daran gearbeitet, die Kapazitäten weiter zu erhöhen, um die Situation zu entspannen. Der DFN empfiehlt, Videokonferenzen in den Zeiten mit geringerer Auslastung durchzuführen, d.h. vor 10 Uhr oder nach 15 Uhr. Seitens der Universität Osnabrück prüfen wir derzeit, ob zusätzliche eigene Ressourcen für Videokonferenzen bereitgestellt werden können.

Weitere Hinweise und aktuelle Informationen zur Ausgestaltung der genannten Dienste finden Sie auf den Webseiten von Rechenzentrum und virtUOS.

Informationen für die Mitarbeitenden

Wie Sie möglicherweise bereits vernommen haben, werden ab Montag Schulen und Kindertagesstätten geschlossen. Daher wird die Sicherstellung der Kinderbetreuung für einige von Ihnen bis zum Beginn der Osterferien im jeweiligen Bundesland zu einer großen Herausforderung werden. Wir bitten Sie als Mitarbeitende und Sie als Vorgesetzte in solchen Fällen gemeinsam pragmatische Lösungen zu finden.

Grundsätzlich gehen wir dabei in Anlehnung an tarifrechtliche und beamtenrechtliche Vorschriften davon aus, dass eine Betreuung von Kindern im Alter von unter 12 Jahren sichergestellt werden muss. Insbesondere gilt dies natürlich für Kinder, die auf besondere Hilfe angewiesen sind.

Dabei sollte Folgendes beachtet werden:

Bitte nutzen Sie zunächst, falls möglich, die Arbeitszeitflexibilisierungsmöglichkeiten und suchen Sie nach anderen alternativen Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Sofern umsetzbar, nutzen Sie die Möglichkeiten der Telearbeit und des mobilen Arbeitens. Hier nehmen wir Bezug auf die Information der Präsidentin vom 12.03.2020.

Sofern eine anderweitige Kinderbetreuung nicht möglich ist und die unter Nr. 1 und Nr. 2 genannten Maßnahmen nicht umsetzbar sind, kann Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts gem. § 29 TV-L bzw. Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge nach § 9a i.V.m. § 11 Nds. SUrlVO gewährt werden. Dies gilt zunächst bis maximal zu Beginn der Osterferien im jeweiligen Bundesland.

Sollte nach Abwägung aller anderen Alternativen nur diese Möglichkeit in Betracht kommen, wird darum gebeten, dass die jeweiligen Vorgesetzten einen formlosen Hinweis über die Freistellung per E-Mail an Alexandra Zurlutter (für den Tarifbereich) und Heike Seidel (für den Beamtenbereich) schicken. Für weitere Fragen steht Ihnen auch Stefanie Prieß, Tel. 4934, gerne zur Verfügung.


Finanztechnische Hinweise bei Kosten aus Anlass ausgefallener Reisen/Veranstaltungen

Aufgrund der aktuellen Lage entsteht vielfach die Frage danach, wer die Kosten beim Ausfall von Reisen und/oder Veranstaltungen aus Anlass dieser besonderen Situation trägt.

Für alle Reisen und/oder Veranstaltungen, die nicht stattfinden, müssen die entstehenden Kosten so gering wie möglich gehalten werden. Dazu gehört die Rückgabe von Flug- und Bahntickets, die Stornierung von Hotelzimmern und, wenn möglich, die Rückforderung von Teilnehmerentgelten.

Beim Ausfall von Reisen und/oder Veranstaltungen ergeben sich im Wesentlichen folgende Fallkonstellationen:

  1. Die Veranstaltung wird von einem externen Veranstalter abgesagt: In diesem Fall, sind die Teilnehmergebühren vom Veranstalter zu erstatten. Es ist noch unklar, ob in diesem Fall auch ein Anspruch auf Erstattung der Stornogebühren für Hotel, Flug und/oder Bahnreisen besteht. Daher werden Sie gebeten, diese Kosten gegenüber dem Veranstalter schriftlich geltend zu machen. Unabhängig von der Reaktion des Veranstalters reichen Sie die noch verbleibenden Storno- und Reisekosten als Reisekostenantrag im Dezernat 3 ein. Die Erstattung erfolgt aus der Finanzstelle/dem Fonds, aus dem auch die Reise geplant und zur Genehmigung freigegeben wurde. Sollten später vom Veranstalter Erstattungen erfolgen, werden diese ebenfalls dieser Finanzstelle/ dem Fonds gutgeschrieben.
    > Entstandene Kosten, die nicht gegenüber dem Veranstalter geltend gemacht werden können, sind von der Organisationseinheit (OE) zu tragen.
     
  2. Sie sagen die Veranstaltung/ Reise ab, weil Sie selbst erkrankt sind oder für Sie Quarantäne verfügt worden ist: Wenn Sie die Reise absagen, weil Sie selbst erkrankt sind oder für Sie Quarantäne verfügt worden ist, verfahren Sie wie zu 1.. In diesem Fall können Sie allerdings die Teilnehmergebühren und ggf. sonstige Kosten nicht zurückfordern. Bitte fügen Sie Ihrer Reisekostenabrechnung das Attest des Arztes oder für den Fall der Quarantäne ein anderen Nachweis bei.
    > Entstandene Kosten, werden aus zentralen Mitteln finanziert. Bitte wenden Sie sich hierzu an das SG 3.1, Marina Brentrop (Tel.: -4182)
     
  3. Sie sagen die Veranstaltung/ Reise aufgrund einer Entscheidung der bzw. des die Dienstreise genehmigende Vorgesetzten ab: Ab sofort dürfen lt. Mitteilung des Nds. Ministerium für Inneres und Sport vom 10.3.2020 Dienstreisen nur noch durchgeführt werden, soweit sie für die Aufgabenerfüllung zwingend erforderlich sind und die Art des Dienstgeschäftes nicht auf andere Weise erledigt werden kann. Auf Grund vorliegender Hinweise aus dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zum Umgang mit dem Corona-Virus gilt dies aktuell insbesondere für die derzeit besonders betroffenen Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Für Dienstreisen in ausländische Risikogebiete gilt Entsprechendes (hier sind insbesondere die Reisehinweise, Sicherheitshinweise und Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sowie des Robert Koch Institutes zu beachten). Die Entscheidung ob eine Dienstreise durchgeführt werden muss, trifft – unter Berücksichtigung aller Umstände, wozu insbesondere das konkrete Reiseziel zählt – die bzw. der jeweilige die Dienstreise genehmigende Vorgesetzte. Eine etwaige Ausbreitung der Risikogebiete ist dabei auch eigenverantwortlich in den Blick zu nehmen und zu berücksichtigen.

    Sie verfahren wie zu 2.. In diesem Fall können Sie allerdings die Teilnehmergebühren und ggf. sonstige Kosten nicht vom Veranstalter zurückfordern.
    > Entstandene Kosten sind von der OE zu tragen
     
  4. Das Reiseland hat eine Einreisesperre verhängt: In diesem Fall werden Sie gebeten, die Kosten so gering wie möglich zu halten. Reichen Sie die noch verbleibenden Storno- und Reisekosten als Reisekostenantrag im Dezernat 3 ein. Die Erstattung erfolgt aus der Finanzstelle/dem Fonds, aus dem auch die Reise geplant und zur Genehmigung freigegeben wurde.
    > Entstandene Kosten sind von der OE zu tragen
     
  5. Verzicht auf Erstattung von Teilnehmerbeiträgen bei abgesagten Veranstaltungen Dritter: Wenn Veranstalter, die ihre Veranstaltungen abgesagt haben, Sie anfragen, ob Sie auf die Erstattung der bereits geleisteten Teilnehmerbeiträge ganz oder teilweise, ggf. auch gegen eine Zuwendungsbestätigung (Spendenquittung), verzichten.
    > Haushaltsrechtlich ist es nicht zulässig, auf die Erstattung von Teilnehmerbeiträgen für ausgefallende Veranstaltungen Dritter zu verzichten, auch dann nicht, wenn Zuwendungsbestätigung oder ein sonstiger Ersatznachweis angeboten wird.

Bei Fragen wenden Sie sich gern an die Leiterin des Dezernats 3 (Finanzen), Frau Peters (-4177) oder deren Vertreterin, Frau Reisige (-4613).

Update 12. März

Die Situation um die sich verbreitende Infektion mit dem Virus „COVID-19“ („Corona-Virus“) verändert sich fortlaufend. Als Institution, in der viele Tausend Menschen täglich zusammenkommen, müssen wir uns hier positionieren, selbst wenn wir nicht wissen, wie sich die Situation entwickeln wird.

In Niedersachsen, auch in der Stadt und im Landkreis Osnabrück, ist die aktuelle Infektionsverbreitung eher mäßig. Auch die individuelle Gefährdung ansonsten gesunder Menschen scheint überschaubar zu sein. Die Perspektive, die wir nun aber einnehmen müssen, ist systemisch. Wie kann – gesamtgesellschaftlich gesehen – eine Infektionswelle verlangsamt werden, sodass die Situation für unser Gesundheitssystem bewältigbar bleibt? Hier tragen wir eine entscheidende institutionelle Verantwortung, der wir uns nicht entziehen können.

Im Präsidium haben wir daher folgende Maßnahmen abgestimmt:

  1. Lehre. Bis zum 1. Mai 2020 werden keine Präsenzlehrveranstaltungen durchgeführt. Unser Sommersemester beginnt wie geplant, die Lehrformate müssen jedoch umgestellt werden. Lehrende haben hier verschiedene Möglichkeiten, die von virtuellen Vorlesungen bis hin zu Online-Konferenzen reichen. Auch klassische Formate, wie Organisation und Arbeitsbeauftragung von Studierenden per E-Mail sind möglich. In den nächsten Tagen erhalten alle Lehrenden eine Informations-E-Mail von VirtUOS, in der ihnen verschiedene Möglichkeiten der virtuellen Lehre aufgezeigt werden. Bitte denken Sie als Lehrende – insbesondere bei präsenzbasierten Veranstaltungen wie Laborpraktika – darüber nach, ob Sie eine Verschiebung der betroffenen Veranstaltungstage einrichten können. Wenn Sie als Studierende gute Ideen zur alternativen Gestaltung der nicht als Präsenzveranstaltung angebotenen Termine haben, bringen Sie diese Ideen gern bei Ihren Dozierenden ein und unterstützen Sie sie bei der Organisation virtueller Lehrveranstaltungen! Sicher können wir jetzt nicht für alle Details pauschale Regelungen finden und dafür bitten wir herzlich um Ihr Verständnis. Bisher sind bei den meisten Veranstaltungen zwei Einzeltermine betroffen; im Laufe des Aprils werden wir sehen, wie sich die Situation entwickelt. Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen finden!
     
  2. Prüfungen. Prüfungen sollen angeboten werden. Bitte beachten Sie, dass zwischen den Studierenden ein großer Sitzabstand gewährleistet werden soll. Bei Gruppen von mehr als 50 Studierenden lassen Sie die Prüfung parallel in mehreren Räumen stattfinden. Für alle Prüfenden und Prüflinge gilt: Hygieneetikette beachten! Aber das ist für Sie sicher bereits eine Selbstverständlichkeit (der Seifen- und Handtuchverbrauch an unserer Universität hat sich übrigens gut verdoppelt!).
     
  3. Externe Veranstaltungen. Es gilt weiterhin: Alle internationalen Veranstaltungen und Veranstaltungen über 1000 Teilnehmende werden abgesagt. Alle anderen Veranstaltungen sollten sehr kritisch einzeln überprüft werden, vor allem wenn mehr als 100 Personen teilnehmen. Mit fast allen Veranstaltenden ist das Präsidium bereits in Kontakt; falls nicht, melden Sie sich bitte bei der Leiterin des Präsidialbüros, Claudia Kirchner. Möglicherweise werden wir in den nächsten Tagen weiterreichende Regelungen zu Veranstaltungen treffen müssen.
     
  4. Reisen; Aus- und Einreisen. Dienstreisen in Risikogebiete werden weiterhin nicht genehmigt (Liste der fortlaufend aktualisierten Risikogebiete). Exkursionen in Risikogebiete müssen abgesagt werden. Treten Sie alle anderen Auslandsreisen nur an, wenn zwingend notwendig. Die Situation ist auch international dynamisch und Sie müssen mit Schwierigkeiten bei der Einreise in andere Staaten rechnen, vor allem außerhalb Europas. Auch können weitere Gebiete als Risikogebiete eingestuft werden, was Ihnen Schwierigkeiten nach der Rückkehr nach Deutschland verursachen kann. Gäste, die sich in den vergangenen 14 Tagen in Risikogebieten aufgehalten werden, können nicht empfangen werden; Gäste aus dem Ausland müssen zudem mit Schwierigkeiten rechnen, wenn sie wieder zurückkehren möchten. Studierende aus Risikogebieten müssen ebenfalls 14 Tage warten, bis Sie wieder am universitären Leben teilnehmen können und müssen sich bei unserem Betriebsarzt melden. Unsere erwarteten internationalen Studierenden adressieren wir persönlich in einer gesonderten Mail.
  5. Erkrankte Personen. Sollten Sie selbst erkranken, Kommiliton*innen erkranken oder Mitarbeitende Ihrer Organisationseinheit oder sollten Sie oder die genannten Personen Kontakt zu einer infizierten Person gehabt haben, nehmen Sie bitte umgehend Kontakt mit unserem Betriebsarzt Dr. Henning Allmers auf. Es werden umgehend Maßnahmen mit den lokalen Gesundheitsbehörden abgestimmt!
     
  6. Zentrale Informationsveranstaltung für Dekan*innen und Leiter*innen der Organisationseinheiten. Großveranstaltungen sind im Moment nicht angesagt. Dennoch ist es gerade jetzt wichtig, in Dialog zu bleiben. Am kommenden Mittwoch laden wir daher in zwei getrennten Veranstaltungen alle Dekan*innen/Studiendekan*innen sowie alle Leitende von Organisationseinheiten zu einer Informationsveranstaltung mit dem Präsidium und unserem Betriebsarzt ein (Einladung folgt). Hier können wir ungelöste Herausforderungen besprechen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir den Personenkreis der Infoveranstaltung möglichst klein halten möchten. Als Studierende werden Sie über die Studiendekanate und/oder Ihre Lehrenden informiert; Fachbereiche durch die Dekanate und die weiteren OEs durch ihre Leitungspersonen.
     
  7. Telearbeit/Mobiles Arbeiten. Da es bereits durch § 7 der Dienstvereinbarung zur Vertrauensarbeitszeit für das wissenschaftliche Personal eine Öffnung zur Arbeitsleistung an einem anderen Ort gibt, ist eine weitergehende Regelung seitens der Dienststelle nicht erforderlich. Die Tätigkeit kann auch an einem anderen Ort, wenn es die Arbeit zulässt, auch in der häuslichen Umgebung, erbracht werden. Hierzu bedarf es allerdings einer Abstimmung zwischen dem/der Vorgesetzten und dem/der Beschäftigten. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des nicht-wissenschaftlichen Dienstes kann im Einzelfall bei berechtigten Situationen eine verstärkte Nutzung von Telearbeitsmöglichkeiten und mobilem Arbeiten mit der oder dem Vorgesetzten vereinbart werden. Dies setzt aber voraus, dass die Arbeit auch von zu Hause erledigt werden kann. Diese Möglichkeit gilt aktuell bis Ende April.
     
  8. Hygiene. Achten Sie bitte alle weiterhin auf die Hygieneetikette, wie auf den Plakaten in der Universität ausgehängt. Wenn Sie sich krank fühlen, bleiben Sie zu Hause. Bitte beachten Sie, dass viele Desinfektionsmittel nicht virozid wirken. Die Mittel, die es tun, können für die gesamte Universität nur mit einer Lieferzeit von 15-20 Wochen (!) gekauft werden und sollten zudem den Einrichtungen zugutekommen, die eine Desinfektion wirklich benötigen: Arztpraxen, Krankenhäuser und Menschen, die vorerkrankt sind. Haben Sie daher bitte Verständnis dafür, dass wir die flächendeckende Ausstattung der Universität mit Desinfektionsmittel nicht vornehmen werden. Händewaschen ist noch immer der beste Schutz; vor allem nach dem Benutzen von Türklinken oder anderen Kontaktgegenständen. Vermeiden Sie das Händeschütteln und Umarmen. Wenn Sie sich unsicher fühlen, können Sie für Ihre Organisationseinheit kleinere Mengen Desinfektionsmittel selbst beschaffen – achten Sie aber dann darauf, die Hände gut zu pflegen. Rissige Haut ist ein weiteres Infektionsrisiko.
     
  9. Informationsvideo. In der kommenden Woche bringen wir ein Informationsvideo auf die Website, in dem wir weiter über die Situation und die Maßnahmen an unserer Universität berichten.

Alles in allem gilt: Wir fahren auf Sicht – und handeln nach dem bestmöglichen Informationsstand und Gewissen. Wir können nicht ausschließen, dass unsere Informationen und Maßnahmen bald neu bewertet werden müssen und dynamisch bleiben.

Update 9. März

Am Wochenende hat der Bundesgesundheitsminister Spahn die dringende Aufforderung ausgesprochen, aufgrund sich ausbreitender Infektionen mit dem Virus COVID-19 („Corona-Virus“) bestimmte Veranstaltungen abzusagen. An unserer Universität gelten nun folgende Regelungen:

Bitte sagen Sie bis Ende April alle Veranstaltungen der Universität ab, die

  • mehr als 1000 Teilnehmende erwarten lassen oder
  • internationale Besucherinnen und Besucher adressieren.

Ausgenommen sind reguläre Lehrveranstaltungen.

Sollten Sie Mitveranstalter einer internationalen Veranstaltung sein, die im Ausland stattfindet, gelten die Entscheidungsvorgaben der örtlichen Veranstalter sowie das eigene Ermessen. Veranstaltungen in Risikogebieten müssen abgesagt werden. Beim Robert-Koch-Institut können Sie fortlaufend eine aktualisierte Liste der COVID-19 Risikogebiete einsehen.

Möglicherweise müssen die Vorgaben in unserer Universität, die wir bisher auf ein Minimum beschränken, in den kommenden Tagen und Wochen noch aktualisiert werden.

Weiterhin gilt: Wenn Sie individuell Gäste aus Risikogebieten empfangen und diese Kontakte nicht vermeidbar sind, nehmen Sie zuvor zwingend Kontakt mit unserem Betriebsarzt Dr. Henning Allmers auf. Dies gilt auch, wenn Sie selbst ein Risikogebiet bereist haben.

Update 6. März

Hinweise der zuständigen Ministerien:
Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Virus haben wir nun von den für uns zuständigen Ministerien die beigefügten Hinweise für den Umgang mit betroffenen Beamtinnen und Beamten und Tarifbeschäftigten des Landes erhalten. Wir möchten Sie bitten, die für Sie relevanten Hinweise aufmerksam durchzulesen:

Hinweise für Beamtinnen und Beamte
Hinweise für Tarifbeschäftgte

Für Rückfragen stehen Ihnen für den Beamtenbereich Frau Seidel, Tel. 4940, für den Bereich der Tarifbeschäftigten Frau Zurlutter, Tel. 4035 sowie grundsätzlich der Leiter des Personaldezernates, Carsten Niekamp, Tel. 4931 und seine Stellvertreterin Stefanie Prieß, Tel. 4934 zur Verfügung.

Dienstreisen:
Dienstreisen in die sogenannten Risikogebiete derzeit nicht genehmigt werden dürfen und bereits genehmigte Dienstreisen nicht angetreten werden sollten. Eine stets aktuell gehaltene Liste dieser Gebiete finden Sie beim Robert Koch-Institut

Veranstaltungen:
Vor dem Hintergrund der derzeitigen regionalen Entwicklungen werden wir Sie in der kommenden Woche darüber informieren, ob Veranstaltungen mit externer oder internationaler Beteiligung abgesagt werden müssen. Wir befinden uns dazu in enger Abstimmung mit Stadt, Landkreis sowie den örtlichen Gesundheitsbehörden.

Hygienemaßnahmen:
In Ergänzung zu den bereits empfohlenen Hygienemaßnahmen zur Vorbeugung von Viruserkrankungen bitten wir Sie um Unterstützung und um einen Hinweis: Sollten die Seifenspender und Handtuchspendersysteme in den WC-Anlagen aufgrund der umfangreicheren Handhygiene geleert sein, senden Sie uns bitte eine kurze E-Mail mit Angabe der Raumnummer mit dem kurzen Hinweis „Handtuch“ oder/und „Seife“ an: handhygiene@uos.de
Wir werden uns um die rasche Auffüllung der Materialien bemühen. Die Seifenspender und Handtuchspendersysteme werden in allen WC-Anlagen jeden Morgen aufgefüllt. Auch hat eine Begehung aller Waschräume stattgefunden, um sicherzustellen, dass Seifenspender und Waschgelegenheiten funktionsfähig sind.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Hygiene- und Verhaltenstipps | 2. März

Liebe Mitglieder der Universität!

Informationen für die Region

Informationen zur regionalen Entwicklung und Verhaltensmaßnahmen finden Sie auch auf der Website des Gesundheitsdienstes für Landkreis und Stadt Osnabrück. Zudem wurde dort ein Bürgertelefon eingerichtet: 0541/501-1111

Da sich die Situation um die Infektionen mit dem so genannten „Corona-Virus“ noch immer als aktuell erweist, hier unsere aktualisierten Hinweise zum derzeitigen Stand sowie zu möglichen Szenarien im Falle einer weiteren Ausbreitung des Virus.

Zunächst darf ich Sie bitten, die Situation mit Umsicht und der derzeit gebotenen Gelassenheit zu betrachten. Wie Sie sicherlich wissen, liegt die Infektionsrate noch immer weit unter der von üblichen Grippewellen; auch die gesundheitliche Gesamtgefährdung durch eine Infektion liegt nicht höher als bei der auch in unserer Region üblichen Grippe. Dennoch ist es ratsam – auch in Betracht der ohnehin einsetzenden Grippezeit – einige  Überlegungen anzustellen, die ich gern mit Ihnen teilen möchte.

Das Robert-Koch-Institut teilt Infektionskrisen in drei Stufen ein; Containment, Protection und Mitigation. Wir befinden uns auf der Ebene des Containment, auf der individuelle Krankheitsverläufe verfolgt und Infektionsketten nach Möglichkeit unterbrochen werden. Hierauf sollte unser Augenmerk nun liegen.

1. Hygiene
In der Downloadbox rechts auf dieser Seite finden Sie ein Poster mit den üblichen Hinweise zur Hygiene, so wie das Robert-Koch-Institut sie vorgibt. Sie können dies gerne innerhalb der Universität verteilen. Derzeit ist es schwierig, Desinfektionsmittel und-spender für eine große Institution wie unsere flächendeckend zu erwerben, aber auch hier werden wir versuchen zu handeln. Viren werden häufig über die Hände und den anschließenden Kontakt mit Speisen/dem Mund übertragen. Gründliches Händewaschen mit Seife ist ein sehr effektiver Schutz. Es versteht sich von selbst, dass Husten und Niesen nicht auf Essenstische und in Richtung anderer Personen erfolgen sollten. Diskretes Abwenden und Niesen/Husten in die Armbeuge gebietet der Knigge der Stunde.

2. Begrüßung
Überlegen Sie, ob häufiges Händeschütteln oder Umarmungen gerade das passende Begrüßungszeremoniell sind. Händeschütteln ist ein geringeres Problem, wenn auf sorgfältige Handhygiene geachtet wird. Trotzdem – grundsätzlich sollten Sie vielleicht vom Handschlag absehen, wenn nicht unbedingt notwendig.

3. Kontakt zu potenziell infizierten oder erkrankten Personen
Da bisher nur sehr wenige Verdachtsfälle und keine Infektionen in Osnabrück gemeldet wurden, stellt sich die Frage nicht akut, wird aber in absehbarer Zeit aufkommen. Sollten in Ihrem Arbeitsbereich Personen infiziert sein oder unter Infektionsverdacht stehen, bitten wir Sie um umgehende Mitteilung an das Präsidium. Personen, die aus potenziellen Infektionsgebieten einreisen, sollten Kontakt zu unserem Betriebsarzt Dr. Henning Allmers aufnehmen.

Bislang gibt es keinerlei Anhaltspunkte für eine gebotene Schließung der Universität. Die Effektivität einer solchen Maßnahme ist grundsätzlich fragwürdig, da es praktisch unmöglich ist, „sichere“ Zeiträume zu definieren und die Universität eine Institution von vielen in Osnabrück ist. Eine Institution unserer Größenordnung würde eine solche Entscheidung folglich immer nur in enger Absprache mit Stadt, Landkreis, Institutionen der Wirtschaft sowie der Hochschule treffen können. Eine enge Abstimmung zwischen den genannten Institutionen erfolgt fortlaufend. Nach Ostern werden wir eine neue Sachlage vorfinden, da viele Menschen verreisen und rückkehren werden und die Verbreitung des Virus‘ dann aktuell betrachtet werden muss. Kurz vor Ostern wenden wir uns daher voraussichtlich mit neuen Informationen an alle Mitarbeitenden.

4. Lehrveranstaltungsbetrieb
Wir befinden uns derzeit in der vorlesungsfreien Zeit. Dies bedeutet, dass wenige Lehrveranstaltungen stattfinden. Sollten Sie dennoch Lehrveranstaltungen durchführen, bitten wir Sie, die Informationen auf dieser Seite mit Ihren Studierenden zu teilen. Derzeit sehen wir keine Veranlassung, Lehrveranstaltungen abzusagen. Vor Veranstaltungsbeginn im April werden wir uns mit aktueller Sachlage auch an alle Studierenden wenden. Zum Sommersemester erwarten wir Austauschstudierende auch aus potenziellen Infektionsgebieten. Diese Studierenden werden im Vorfeld kontaktiert, um Vorsichtsmaßnahmen in Form von Untersuchungen sowie ggf. Quarantänemaßnahmen zu vereinbaren.

5. Tagungen/Großveranstaltungen
In den kommenden Wochen werden durch die Universität Osnabrück einige Tagungen und Großveranstaltungen durchgeführt. Bitte nehmen Sie als hauptverantwortliche Veranstalter*in Kontakt mit der Leitung des Präsidialbüros Claudia Kirchner claudia.kirchner@uni-osnabrueck.de auf, damit gemeinsam Überlegungen zur Abwicklung sowie ggf. Entscheidungen getroffen werden können.

Soweit die Sachlage zur Stunde. Bitte bleiben Sie gesund!

Für das Präsidium
Susanne Menzel-Riedl