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Pressemeldung

Nr. 81 / 2018

03. Mai 2018 : Engagement für die akademische Freiheit in der Türkei - Dr. Bediz Yilmaz nimmt den „Courage to Think Defender Award“ 2018 entgegen

Auf dem Weltkongress der globalen Vereinigung „Scholars at Risk“ (SAR) in Berlin wurde Dr. Bediz Yilmaz mit der Organisation „Academics for Peace“ für ihr Engagement für die akademische Freiheit in der Türkei ausgezeichnet. Wie viele weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler darf Yilmaz wegen ihrer Unterschrift unter eine Friedenspetition nicht mehr in der Türkei arbeiten. Jetzt ist sie an der Universität Osnabrück tätig.

Durch die Philipp Schwartz-Initiative der Alexander von Humboldt-Stiftung und dem Auswärtigen Amt bekam Yilmaz die Möglichkeit, an einer deutschen Hochschule zu arbeiten. Vor ihrem Beschäftigungsverbot in der Türkei war sie Assistenz-Professorin an der Mersin Universität. Seit 2017 ist sie am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück in den Bereichen Urban Studies und Migrations-/Fluchtforschung tätig.

Yilmaz forscht unter anderem zu erzwungener Migration und Arbeit in der Landwirtschaft sowie zu Migration und Raum. SAR, das den „Courage to Think Defender Award“ verleiht, ist ein internationales Netzwerk für akademische Bildung, deren Mitglieder sich für die akademische Freiheit einsetzen.

„Wir waren tief beeindruckt über die Bemühungen von ‚Academics for Peace‘“, sagte Rose Anderson, SAR-Direktorin, bei der Preisverleihung. Die Solidarität der Mitglieder von „Academics for Peace“ sei eine Inspiration für alle, die sich für die weltweite akademische Freiheit einsetzen.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Dr. Bediz Yilmaz, Universität Osnabrück,
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien,
Neuer Graben 19/21, 49074 Osnabrück,
Tel.: +49 541 969 4796,
E-Mail: bediz.yilmaz.bayraktar@uni-osnabrueck.de