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Pressemeldung

Nr. 57 / 2017

14. März 2017 : Jurastudierende der Uni Osnabrück nahmen an Moot Court Competition teil

Nach der erfolgreichen Qualifikation für das Regionalfinale der European Law Moot Court Competition, einem internationalen Studentenwettbewerb, durfte das vierköpfige Studententeam des Fachbereichs Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück vom 9. bis 12. Februar in Paris gegen elf Teams aus Europa antreten.

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© Foto / Carolin Hobur

Das Team von links nach rechts: Patrick Hoffmann (Gastcoach), Friederike Räbiger, Jasmin Aumeer, Gabriel Yildirim, Nemir Ali, Christina Kamm (Coach).

Auch wenn es am Ende nicht für die Qualifikation für das sogenannten All European Final in Luxemburg gereicht hat, sind Prof. Dr. Oliver Dörr und seine Mitarbeiterin Christina Kamm, die das Team über den gesamten Wettbewerb betreut haben, mit dem Abschneiden der Osnabrücker Studenten sehr zufrieden.

Während es in der vorangegangenen ersten Phase des Wettbewerbs darum ging, zu einem fiktiven Fall, der vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt wird, schriftlich Stellung zu nehmen, galt es im Regionalfinale die gefunden juristischen Argumente in der Rolle des Klägers (Applicant), des Beklagten (Defendant) oder eines Generalanwalts in mündlicher Verhandlung zu präsentieren und sich den kritischen Nachfragen einer hochkarätig besetzten Richterbank zu stellen. Verhandelt wurde dabei sowohl in englischer als auch französischer Sprache. Im Zentrum des diesjährigen Falls standen die europäische Bankenkrise und die diesbezüglich von der Europäischen Zentralbank und von einer nationalen Zentralbank ergriffenen Maßnahmen.

Das Osnabrücker Team, bestehend aus den Studierenden Nemir Ali, Jasmin Aumeer, Friederike Räbiger und Gabriel Yildirim, hat sich dieser Herausforderung mit viel Leidenschaft und juristischem Geschick gestellt. »Schon die Qualifikation für das Regionalfinale war keine Selbstverständlichkeit. Insgesamt konnten sich in der schriftlichen Phase nur 48 von etwa 80 Teams europäischer und nordamerikanischer Universitäten für das Regionalfinale qualifizieren«, so Prof. Dörr.

Neben dem späteren Siegerteam der Universität London, trafen die Studenten des Fachbereichs Rechtswissenschaften unter anderem auch auf Teams der Universität Aix-Marseille, der Universität Leiden sowie der Universitäten aus Wien und Prag. Trotz der arbeits- und zeitintensiven Vorbereitung auf den Wettbewerb bereuen die vier Osnabrücker Studenten ihre Teilnahme nicht. Im Gegenteil: Sie sind sich einig, dass sich die Teilnahme in vielerlei Hinsicht gelohnt habe. »Nicht nur, weil durch die Teilnahme an einem Moot Court wichtige Softskills erlernt bzw. ausgebaut werden, sondern vor allem, weil es einfach auch Spaß macht, im Team selbständig eine Lösung zu erarbeiten und sich anschließend mit Studenten aus aller Welt zu treffen und zu messen. Ganz nach dem Motto des Wettbewerbs: moot, meet and compete«, so Christina Kamm.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Christina Kamm, Universität Osnabrück
Fachbereich Rechtswissenschaften
European Legal Studies Institute
Süsterstraße 28, 49074 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 6047
christina.kamm@uni-osnabrueck.de