Hauptinhalt

Topinformationen

Hochschulrat

Das Niedersächsische Hochschulgesetz stellt den einzelnen Universitäten mit den Hochschulräten externe Beratungsgremien zur Seite. Der Hochschulrat der Universität Osnabrück besteht aus sieben stimmberechtigten Mitgliedern, von denen fünf im Einvernehmen mit dem Senat vom Ministerium für Wissenschaft und Kultur bestellt werden, eines vom Senat gewählt wird und eines eine Vertreterin oder ein Vertreter des Ministerium für Wissenschaft und Kultur ist. Der Hochschulrat ist ehrenamtlich tätig und an Aufträge und Weisungen nicht gebunden. Seine Amtszeit beträgt vier Jahre.

Mitglieder des Hochschulrates (2019 - 2023)

Prof. Dr.-Ing. Horst Hahn (Mitglied 01.08.2021 bis 31.07.2025)
Direktor des Karlsruhe Institute of Technology (KIT)

Prof. Dr. Andrea Lenschow  (Mitglied 01.08.2019 bis 31.07.2023)
Universitätsprofessorin für Europäische Integration an der Universität Osnabrück

Arnulf Piepenbrock  (Mitglied 01.08.2019 bis 31.07.2023)
Geschäftsführender Gesellschafter der Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co.KG, Osnabrück

Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte (Mitglied 01.08.2019 bis 31.07.2023)
Universitätsprofessorin für Neuere Allgemeine Geschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Prof. i.R. Dr. Bea Verschraegen (Mitglied 01.08.2020 bis 31.07.2024)
Universitätsprofessorin i.R. für Rechtsvergleichung und Internationales Privatrecht an der Universität Wien

Prof. i.R. Dr. Elmar W. Weiler (Vorsitzender des Hochschulrats, (Mitglied 01.08.2019 bis 31.07.2023)
Ehem. Rektor und Universitätsprofessor für Pflanzenphysiologie der Ruhr-Universität Bochum

Dr. Stephan Venzke (Mitglied 01.12.2019 bis 30.11.2023)
Dr. Venzke ist Leiter des Referats "Hochschulen, Internationale Zusammenarbeit" im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Er ist der Vertreter des Fachministeriums im Hochschulrat.

Portrait von Prof. Dr.-Ing. Horst Hahn, INT

Prof. Dr.-Ing. Horst Hahn

Prof. Dr.-Ing. Horst Hahn, 1952 in Saarbrücken geboren, studierte Werkstoffwissenschaften an der Universität des Saarlandes und promovierte 1982 im Fach Metallphysik an der Technischen Universität Berlin. Nach zwei Jahren Postdoc-Zeit als Stipendiat der Fritz-Thyssen-Stiftung an der Universität des Saarlandes wechselte er 1985 als Research Associate an das Argonne National Laboratory, USA. Von 1987 bis 1990 war er Research Assistant Professor an der University of Illinois at Urbana-Champaign und wurde 1990 als Associate Professor (tenure) an die Rutgers – The State University of New Jersey berufen. 1992 folgte er einem Ruf als C4-Professor an den neu gegründeten Fachbereich Materialwissenschaften an der Technischen Universität Darmstadt und leitete dort bis 2004 das Fachgebiet Dünne Schichten. Von 1995 bis 1998 war er Dekan des Fachbereichs Materialwissenschaften. Seit 2004 ist er Geschäftsführender Direktor des Instituts für Nanotechnologie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT, bis 2009 Forschungszentrum Karlsruhe), Leiter des KIT-TUD Gemeinschaftslabors Nanomaterialien und war von 2006 bis 2020 Sprecher der wissenschaftlichen Programme im Forschungsbereich Schlüsseltechnologien der Helmholtz Gemeinschaft. Von 2011 bis 2015 war Horst Hahn Gründungsdirektor des Helmholtz Instituts Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU).Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei der Entwicklung von physikalischen und chemischen Synthese-Verfahren für dünne Filme, partikuläre Systeme und Massivmaterialien von metallischen und oxidischen Systemen, deren strukturelle Charakterisierung mit modernen analytischen Methoden und der Untersuchung der physikalischen und chemischen Eigenschaften der Nanomaterialien und Nanostrukturen. Ein besonderes Anliegen ist die Umsetzung der Grundlagenerkenntnisse in technologische Anwendungen in der Energiespeicherung und Energiewandlung und in druckbarer Elektronik.

Horst Hahn ist Mitglied in der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina und Obmann der Sektion Technikwissenschaften. Er ist ausländisches Mitglied der US National Academy of Engineering, der US Academy of Inventors und der European Academy of Sciences. Er hat mehr als 500 wissenschaftliche Arbeiten in anerkannten internationalen Zeitschriften publiziert und hält über 75 nationale und internationale Patente. Seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden mit dem Robert Franklin Mehl Award of The Minerals, Metals & Materials Society, USA, der Heyn Denkmünze of Deutsche Gesellschaft für Materialkunde ausgezeichnet und er wurde 2010 Fellow der Materials Research Society (MRS), USA. Seit 2005 ist Hahn Distinguished Professor am IIT Madras, Indien, seit 2019 Distinguished Visiting Professor der University of California Irvine, USA, und er ist Ehren-Professor der Xi’an Jiaotong University, Xi’an, China, und der University of Hyderabad, Hyderabad, Indien. Seit 2011 leitet er eine Arbeitsgruppe zu Nanomaterialien am Herbert Gleiter Institute of Nanoscience an der Nanjing University of Science and Technology, China. Weiterhin ist Horst Hahn regelmäßig Gutachter für internationale Zeitschriften und für nationale und internationale Förderungsinstitutionen und war bzw. ist Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Beiräten von Instituten der Leibniz Gemeinschaft und der Helmholtz Gemeinschaft. 

FB 01 Sozialwissenschaften, Lenschow, Andrea, Porträt

Prof. Dr. Andrea Lenschow

Prof. Dr. Andrea Lenschow, 1965 in Kiel geboren, studierte Sozialökonomie in Kiel und Politik- und Verwaltungswissenschaft an der Pennsylvania State University in den USA, wo sie 1991 einen Master of Public Administration und 1992 einen Master of Arts in Political Science erwarb.  1996 promovierte sie an der New York University (USA) im Fach Politikwissenschaft. 1996-1997 forschte sie als Marie Curie Fellow an der Erasmus Universität in Rotterdam und als Jean Monnet Fellow am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz, bevor sie an der Paris Lodron Universität in Salzburg am Institut für Politikwissenschaft im Lehrgebiet für Vergleichende und Europäische Politik als Wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig wurde. 2003 wurde sie auf eine Juniorprofessur für Europäische Integration an die Universität Osnabrück berufen; seit Sommersemester 2007 ist sie hier Universitätsprofessorin für Europäische Politik und Integration. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der institutionellen und politischen Entwicklung der Europäischen Union sowie der europäischen Umweltpolitik.

Von April 2009 bis März 2011 war Andrea Lenschow Dekanin des Fachbereichs Sozialwissenschaften an der Universität Osnabrück. Seit 2007 ist sie Inhaberin des Jean Monnet Chair "European Union Governance" und stellvertretende Direktorin im Jean Monnet Center of Excellence in European Studies an der Universität Osnabrück. Sie ist Mitglied des Vorstands der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft, sowie Sprecherin des Arbeitskreises Integrationsforschung dieser Vereinigung. Sie ist als Gutachterin für deutsche und ausländische Forschungsorganisationen sowie zahlreiche internationale Zeitschriften tätig; unter anderem war sie Mitglied des Auswahlausschusses für das TransCoop Programm der Alexander von Humboldt Stiftung und ist Mitglied der Auswahlkommission des Netzwerks Europäische Bewegung Deutschland für das Europakolleg in Brügge. Andrea Lenschow lehrt im In- und Ausland und engagiert sich für die postgraduale Forscherausbildung u.a. im Rahmen eines EU-geförderten Initial Training Network (ITN) zu "Dynamics of Institutional Cooperation in the European Union" und im Zentrum für Promovierende der Universität Osnabrück.

Portrait Arnulf Piepenbrock. Foto: Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH + Co. KG Osnabrück

Arnulf Piepenbrock

Diplom-Kaufmann Arnulf Piepenbrock, geboren 1970, ist geschäftsführender Gesellschafter der Piepenbrock Unternehmensgruppe GmbH & Co KG. Von 1992 bis 1998 studierte er an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und an der Universität in Lüneburg Betriebswirtschaftslehre. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er zwei Jahre bei einer Unternehmensberatung in Düsseldorf und wechselte dann in das Familienunternehmen mit Sitz in Osnabrück.

Arnulf Piepenbrock engagiert sich in zahlreichen Ehrenämtern, unter anderem als Sprecher der Einzelmitglieder beim Bundesinnungsverband der Gebäudereiniger.

„Als Mitglied des Hochschulrates der Universität Osnabrück möchte ich mich besonders für die Zusammenarbeit zwischen der regionalen Wirtschaft und der Universität einsetzen.“

Hochschulrat, Schorn-Schütte, Luise

Prof. em. Dr. Luise Schorn-Schütte

Prof. Dr. Luise Schorn-Schütte wurde 1949 in Osnabrück geboren. Nach dem Studium der Rechts-, Geschichts-, und Politikwissenschaft an den Universitäten Göttingen, Marburg und Münster legte sie 1975 ihr Erstes Staatsexamen ab. In ihrer Promotion befasste sich die Wissenschaftlerin mit der  Geschichtsschreibung des Historikers Karl Lamprecht. 1992 folgte die Habilitation sowie mehrere Forschungsaufenthalte in England und den USA und die Verleihung der venia legendi für Mittlere und Neuere Geschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen (Thema: Evangelische Geistlichkeit in der Frühen Neuzeit. Deren Anteil an der Entfaltung frühmoderner Staatlichkeit und Gesellschaft).

Nach Ablehnung des Rufes an die Universität Basel 1993 nahm Schorn-Schütte den gleichzeitig erfolgten Ruf an die neugegründete Universität Potsdam an, um den Aufbau ihres Faches in den neuen Bundesländern zu begleiten. Von 1998 an war sie Professorin für Neuere Allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Frühen Neuzeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main. Seit dem 1. Oktober 2015 ist Schorn-Schütte pensioniert/emeritiert.

Von 1999-2009 war Schorn-Schütte Mitglied des Kuratoriums der Volkswagen Stiftung, von 1998-2003 Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Als Vizepräsidentin der DFG von 2004 bis 2010 befasste sich die anerkannte Expertin für die Geschichte der europäischen Neuzeit und der Theorie der Geschichtswissenschaft mit Arbeiten zur historischen Politikforschung. Als Sprecherin des Internationalen Graduiertenkollegs "Politische Kommunikation von der Antike bis ins 20. Jahrhundert"  (in Kooperation mit Italien und Österreich von der DFG gefördert) fungierte Schorn-Schütte von 2004-2014. Bei der Leibniz-Gemeinschaft ist sie seit 2012 Mitglied des Ausschusses „Evaluierung“ und seit 2014 Mitglied des Ausschusses „Strategische Vorhaben“.

Für ihre wissenschaftlichen Arbeiten wurde Schorn-Schütte mehrfach ausgezeichnet, zuletzt erhielt sie für das akademische Jahr 2013/14 im Rahmen der Förderlinie der VW-Stiftung OPUS MAGNUM ein Forschungsfreijahr und schloss eine Monographie zum Verhältnis von Religion und Politik im Europa der Frühen Neuzeit (erschienen München 2015) ab.

"Als Mitglied des Hochschulrates der Universität Osnabrück möchte ich mich besonders der legitimen Stärkung der Geistes- und Sozialwissenschaften am Standort widmen".

Portrait Prof.in Dr. Bea Verschraegen. Mitglied im Hochschulrat seit dem 01.08.2020. Frau Verschraegen ist Universitätsprofessorin i.R. für Rechtsvergleichung und Internationales Privatrecht.

Prof. i.R. Dr. Bea Verschraegen

Bea Verschraegen war von 1998-2018 als o. Universitätsprofessorin für die Fächer Rechtsvergleichung und Internationales Privatrecht tätig. Parallel lehrte sie von 2004-2014 an der Pan European University Bratislava, wo sie etwa als Vizerektorin für Int. Angelegenheiten einige Kooperationsverträge initiierte. Von 1994-1998 lehrte sie an der Universität in Bielefeld und von 1992-1994 an der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt/O), nachdem sie als Leiterin der Abteilung „Europäische Integration“ der österreichische Parlamentsdirektion die Vorbereitung des EWR- /EU-Beitritts unterstützt hatte. Sie ist unter anderem Ehrenpräsidentin der Internationalen Zivilstandskommission (CIEC), Adjunct Professor an der Universität Macau, Lehrende an verschiedenen in- und ausländischen Universitäten, eingetragene Mediatorin, Schiedsrichterin (unter anderem des International Arbitration Court Hangzhou), Coach und Pschotherapeutin in Ausbildung unter Supervision sowie Autorin und Herausgeberin zahlreicher Publikationen.

Sie ist Mitglied der Academia Europaea, Titularmitglied und Leiterin des österreichischen Nationalkomitees der Int‘l Academy of Comparative Law / Académie int. de droit comparé, Mitglied des American Law Institute und European Law Institute (derzeit dessen Interim Secretary General), Fellow der Int‘l Academy of the Belt and Road und Mitglied des Internationalen Beirates der Forschungsstation “Belt and Road” (Hong Kong). In Kosovo beteiligte sie sich an dem EU-Projekt “Reform of the Civil Code“, in Macao am Vorhaben “Reform of Law Studies”, für das Ontario Department of Justice (CA) mit einer rechtsvergleichenden Studie zu diversen Formen des Zusammenlebens. Im Centre of Private Law (Moskau) wurde sie für die Reform des russischen IPR und vom Deutschen Bundestag für Lebenspartnerschaften als Expertin herangezogen. Vom „International Fund for Support of Legal Initiatives“ erhielt sie den russischen “International Higher Juridical Prize, Themis’ 2014” für besondere Leistungen auf internationalem Gebiet.

Weiler, Elmar W., Hochschulrat, Porträt

Prof. i.R. Dr. Elmar W. Weiler

Elmar Wilhelm Weiler wurde am 13. Juni 1949 in Bochum geboren, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Nach dem Abitur 1968 studierte er ab 1970 Biologie und Chemie an der Ruhr-Universität Bochum. Dem Examen im Oktober 1974 folgte die Arbeit an einer experimentellen Dissertation über die "Radioimmunologische Bestimmung von Digoxin und verwandten Verbindungen in Digitalis lanata EHRH", mit der er im Februar 1977 promoviert wurde. In den Jahren 1978/ 1979 hatte er mehrere Forschungsaufenthalte am Biology Department der University South Florida in Tampa. 1982 habilitierte sich Elmar W. Weiler an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) für das Fach Botanik mit einer Arbeit über "Hormonspiegel und deren Veränderungen bei pflanzlichen Entwicklungs- und Bewegungsvorgängen".

Von 1975 bis 1982 war er Wissenschaftlicher Assistent, von 1983 bis 1985 Privatdozent und Akademischer Rat am Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie an der Ruhr-Universität Bochum. 1985 folgte er einem Ruf der Universität Osnabrück auf die Professur für Pflanzenphysiologie (C4). 1987 lehnte Elmar W. Weiler einen Ruf auf den Lehrstuhl für Molekular – und Zellbiologie an der FU Berlin ab. Den Ruf der Ruhr-Universität Bochum auf den Lehrstuhl für Pflanzenphysiologie nahm er zum 01.10.1988 an. 1992 lehnte er den Ruf auf den Lehrstuhl für Botanik an der Technischen Universität München ebenso ab wie 1993 den Ruf der Max-Planck-Gesellschaft als Direktor an das MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie in Potsdam.

Von 1990 bis 2000 war Weiler Sprecher des Graduiertenkollegs "Biogenese und Mechanismen komplexer Zellfunktionen" der DFG, von 1998 bis 2001 Sprecher des SFB 480 "Molekulare Biologie komplexer Leistungen von botanischen Systemen". Von 1993 bis 1995 war er Dekan der Fakultät der Biologie der RUB, von 1991 bis 2003 war er Direktor des Zentralen Isotopenlaboratoriums der RUB. Weiler ist u. a. Mitglied der Deutschen Botanischen Gesellschaft, der Gesellschaft für Biologische Chemie, der American Society of Plant Physiologists, der Skandinavischen und der Japanischen Gesellschaften der Pflanzenphysiologen. Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift PLANTA. 

Elmar W. Weiler ist mehrfach für seine Forschungen hoch ausgezeichnet worden. 1983 erhielt er den Tate and Lyle Award der Phytochemical Society of Europe, 1989 die Grüne Rosette der Europäischen Wissenschaft und den Förderpreis für die Europäische Wissenschaft der Körber-Stiftung, 1995 den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der DFG und 1997 die Carus-Medaille der Deutschen Gesellschaft der Naturforscher Leopoldina. Seit 1995 ist er ordentliches, seit 1996 außerordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Akademie der Wissenschaften des Landes Nordrhein-Westfalen, seit 2002 ordentliches Mitglied der Gesellschaft Deutscher Naturforscher Leopoldina sowie seit 2006 korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Weiler war von 2000 bis 2006 Mitglied im Senat, von 2003 bis 2006 im Hauptausschuss sowie im Bewilligungsausschuss für die Allgemeine Forschungsförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von 2003 bis 2008 Mitglied im Kuratorium des Max-Planck-Instituts für Molekulare Physiologie Dortmund.

Von 2003 bis 2006 war er Prorektor für Planung, Struktur und Finanzen der Ruhr-Universität Bochum. Vom 01.12.2006 bis 30.09.2015 war er Rektor der RUB.

Elmar Weiler wurde vom Deutschen Hochschulverband (DHV) als „Rektor des Jahres“ 2009 ausgezeichnet. Im Jahr 2010 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Universität Tours. Seit 2011 ist er Mitglied des Hochschulrats der Universität Osnabrück, seit 2019 ist er dessen Vorsitzender.