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Topinformationen

Menschen mehrerer Generationen gemeinsam an einem Tisch. Foto: Stephan Schute

Service für Beschäftigte mit Familie

Kinderbetreuung

Kindertagesstätten und Tageseltern

Für die regelmäßige Betreuung von Kleinkindern stehen den Student*innen in Osnabrück Kindertagesstätten (Kitas) und Tageseltern zur Verfügung. Neben den vom Familien- und Kinderservicebüro der Stadt Osnabrück vermittelten öffentlichen und privaten Kitas bieten Universität und Hochschule verschiedene Betreuungseinrichtungen an.

Die Kita "Die kleinen Strolche" des Elternvereins "UNI-KITA" e.V. bietet für 34 Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren Betreuung an.

Die Kita "Kindervilla" des Elternvereins Kindervilla e.V. bietet 30 Betreuungsplätze für Kinder im Alter von ein bis sechs Jahren.

Die Kita "Fingerhut" e.V. ist eine Einrichtung der Hochschule Osnabrück mit 35 Plätzen für Kinder von ein bis sechs Jahren.

Der Kinderbungalow ist eine Großtagespflegestelle der Universität Osnabrück am Campus Westerberg (Gebäude 39), in welcher bis zu 8 Kinder von null bis vier Jahren von drei Tagesmüttern betreut werden.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Kindertagespflege der Stadt Osnabrück durch Tagesmütter oder Tagesväter. Das Kind kann im Haushalt der Tagespflegefamilie oder aber im elterlichen Haushalt betreut werden.

Weitere Angebote

Betreuungsbörse

Die Betreuungsbörse ist ein Angebot des Familien-Service, welches die Kontaktaufnahme zwischen Eltern und Babysitter*innen bzw. Hausaufgabenbetreuer*innen erleichtern soll.

Die Kontaktaufnahme zwischen interessierten Eltern und Personen, die einen Babysitterjob suchen oder Kinder bei den Hausaufgaben unterstützen wollen, ist über die Plattform Stud.IP möglich.

Interessierte Eltern und potentielle Babysitter*innen bzw. Hausaufgabenbetreuer*innen tragen sich in die Veranstaltung "Betreuungsbörse"ein und melden sich anschließend, zur Freischaltung, im Familien-Service.

Für Eltern: Wie finde ich eine (Hausaufgaben-)Betreuung für mein Kind?

Eltern, die eine Betreuungsperson für ihre Kinder suchen, können in der Datenbank der "Betreuungsbörse" fündig werden. Das Angebot ist nach Stadtteilen sortiert und der Kontakt kann direkt per E-Mail aufgenommen werden. Für die Kontaktaufnahme, Entgeltvereinbarungen und die Absprache von Betreuungszeiten sind die Beteiligten selbst verantwortlich.

Notfallbetreuung

Anfang 2013 wurde das Projekt "Notfallbetreuung für Kinder berufstätiger und studierender Eltern" (PDF nicht barrierefrei) als Verbundprojekt des Arbeitskreises "Unternehmen im Familienbündnis" der Stadt Osnabrück ins Leben gerufen. Die Initiative Osnabrücker Unternehmen und Einrichtungen war zunächst als einjähriges Pilotprojekt geplant. Mittlerweile sind an dem Projekt insgesamt 25 Unternehmen auch aus dem Landkreis Osnabrück beteiligt.

Durch die Notfallbetreuung soll sichergestellt werden, dass Kinder studierender oder berufstätiger Eltern auch in Situationen gut betreut werden, die nicht planbar sind. Dazu gehören Engpässe oder Ausfälle in der Kinderbetreuung. Der Service ist für die Eltern kostenfrei - die Kosten übernehmen die beteiligten Firmen und Einrichtungen. Bei beruflich bedingten Engpässen können Kinder stunden- oder tageweise von erfahrenen Fachkräften (zertifizierte Tagesmütter/-väter oder pädagogisch ausgebildete Personen) betreut werden. Die Betreuung soll in der Regel im elterlichen Haushalt stattfinden. Eine vorherige Registrierung im Büro des Familien-Service ist notwendig, um das Angebot nutzen zu können.

Ferienfreizeiten

Gerade in der Schulferienzeit stehen Studierende mit Kindern vor der besonderen Herausforderung, die Betreuung ihrer Kinder mit den individuellen Arbeits- bzw. Urlaubszeiten in Einklang zu bringen.

Als familiengerechte Hochschule bemüht sich die Universität Osnabrück um die bessere Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie und bietet daher den Kindern von Hochschulangehörigen die Möglichkeit, in den Oster-, Sommer- und Herbstferien ein attraktives Freizeitprogramm zu besuchen.

Die Katholische Familien-Bildungsstätte Osnabrück organisiert in Kooperation mit der Universität Osnabrück und der Stadt Osnabrück ein mehrwöchiges Ferienangebot für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen. Um Eltern eine langfristige Ferienplanung zu ermöglichen, gibt es auch in diesem Jahr wieder die Gelegenheit, Kinder schon zu Beginn des Jahres für alle Ferienzeiten des laufenden Jahres anzumelden. Die Betreuung findet in der Regel ganztägig von 8.30 - 16.30 Uhr statt.

Zur Ferienfreizeit können Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren angemeldet werden. Um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, stehen in den meisten Betreuungswochen zwei Altersgruppen parallel zur Verfügung:

- Altersstufe 1: sechs bis neun Jahre

- Altersstufe 2: acht bis zwölf Jahre

Auf dem Programm stehen sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Reiten, Klettern ebenso wie kreative Spiel- und Bastelangebote.

Mit Kind unterwegs

Stillmöglichkeiten

Westerberg:

  • Mensa Westerberg

Die Gebäudestandorte finden Sie auf den Lageplänen der Universität.

Wickelmöglichkeiten

Westerberg:

  • Gebäude 32, Raum 120
  • Gebäude 35, Raum E 27
  • Gebäude 66, Raum E 31
  • Gebäude 69, Raum E 16
  • Mensa Westerberg

Die Gebäudestandorte finden Sie auf den Lageplänen der Universität.

Spielbereich in der Mensa

Die Mensen und Cafeterien des Studentenwerks bieten für Kinder von Studierenden, Mitarbeiter*innen und anderen Besucher*innen Wickeltische, kindgerechte Stühle und im Foyer der Mensa am Schlossgarten einen Spielbereich mit Stillecke.

Eltern-Kind-Zimmer in der Bibliothek

Die Universitätsbibliothek stellt Studierenden mit Kind am Standort Alte Münze neben einem ruhigen Stillzimmer auch ein Eltern-Kind-Zimmer für ein ruhiges Arbeiten zur Verfügung. Dieses kann während der Öffnungszeiten genutzt werden, eine vorherige Reservierung ist zu empfehlen. Es bietet einen geräumigen Arbeitsplatz mit PC, Whiteboard und WLAN-Zugang. Kinder können auf einem Spielteppich oder am Kindertisch spielen oder Bilderbücher anschauen während ihre Eltern arbeiten. Zum Ausruhen steht ein Sitz- und Kuschelsack zur Verfügung. Für den Kinderwagen gibt es einen „Parkplatz“ direkt vor der Tür.

Organisation von Familie und Beruf

Schwangerschaft 

Eine Schwangerschaft stellt immer einen Neuanfang dar und beinhaltet zahlreiche Herausforderungen durch die sich verändernde Lebenssituation. Im Arbeitsleben stehen werdende Mütter und Väter vor zahlreichen Fragen: Wie können Kind und Beruf unter einen Hut gebracht werden? Welche Angebote zur Kinderbetreuung gibt es? Welche rechtlichen Aspekte sind zu bedenken? Der Familien-Service unterstützt und berät werdende Eltern bei allen Fragen rund um Beruf und Kind in individuellen und vertraulichen Gesprächen. Wenden Sie sich gerne über die angegebenen Kontaktdaten an uns! Für alle personalrechtlichen Fragen wenden Sie sich an Ihre zuständige Sachbearbeiterin im Personaldezernat.

Finanzierung

Elterngeld

Was ist Elterngeld?

Das Elterngeld ist eine Transferzahlung, die zwischen 65 und 100 Prozent des nach der Geburt des Kindes wegfallenden monatlichen Erwerbseinkommens ersetzt und so die Lebensgrundlage junger Familien sichern soll. Auch nicht erwerbstätige Elternteile erhalten einen Mindestbetrag. Für Geringverdienende, Mehrkinderfamilien und Familien mit Mehrlingen wird das Elterngeld entsprechend angepasst. Es beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1800 Euro. Leistungen nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) müssen nicht zurückgezahlt werden. Maßgebend für die Höhe ist das Nettoeinkommen der letzten zwölf Kalendermonate vor der Geburt des Kindes desjenigen Elternteils, das Elterngeld beantragt.

Wer hat Anspruch auf Elterngeld?

Elterngeld gibt es für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Beamtinnen und Beamte, selbstständige und erwerbslose Elternteile, Studierende und Auszubildende. Neben den leiblichen Eltern können Adoptiveltern, in Ausnahmefällen auch Verwandte bis einschließlich zum dritten Grad, Elterngeld erhalten.

Anspruch auf Elterngeld haben Eltern, die

  • ihre Kinder nach der Geburt selbst betreuen und erziehen
  • durchschnittlich nicht mehr als 30 Stunden in der Woche erwerbstätig sind
  • mit ihren Kindern in einem Haushalt leben und
  • einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. 
Wie muss Elterngeld beantragt werden?

Das Elterngeld muss schriftlich beantragt werden. Jedes Elternteil kann einen Antrag auf Elterngeld stellen. Der Antrag sollte sofort nach der Geburt des Kindes gestellt werden, da rückwirkende Zahlungen nur für die letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem der Antrag auf Elterngeld eingegangen ist, geleistet werden. In dem Antrag müssen Zahl und Lage der Bezugsmonate festgelegt werden. Antragsformulare gibt es bei den Elterngeldstellen, bei Gemeindeverwaltungen, Krankenkassen und Krankenhäusern mit Entbindungsstation oder im Netz. Zuständig für die Ausführung des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes sind die von den Landesregierungen bestimmten Stellen. In Niedersachsen ist es die Gemeinde oder die Stadt, in Ausnahmefällen der Landkreis.

Wie lange kann Elterngeld bezogen werden?

Am 1. Januar 2015 ist das Gesetz zur Einführung des ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit in Kraft getreten. Die Regelungen zum ElterngeldPlus mit Partnerschaftsbonus und einer flexibleren Elternzeit gelten für Geburten ab dem 1. Juli 2015. Seit diesem Zeitpunkt können Eltern zwischen dem Bezug von (Basis-) Elterngeld und Elterngeld Plus wählen oder beides kombinieren.

Das Basiselterngeld kann nur in den ersten 14 Lebensmonaten des Kindes bezogen werden. Der Bezug von ElterngeldPlus ist auch über den 14. Lebensmonat des Kindes hinaus möglich. Dabei können Eltern das ElterngeldPlus doppelt so lange bis maximal zur Hälfte des Elterngeldanspruchs erhalten, der dem Elternteil ohne Einkommen nach der Geburt zustünde: ein Basiselterngeldmonat wird zu zwei ElterngeldPlus-Monaten.

Ein Elternteil kann höchstens für zwölf Monate (Basis-)Elterngeld beantragen. Anspruch auf zwei weitere Monate haben Eltern, wenn auch das andere Elternteil Zeit für die Kinderbetreuung aufwendet und dafür seine Arbeitszeit für diese Zeit auf höchstens 30 Stunden wöchentlich reduziert (Partnermonate). Zusammen können Eltern dann bis zu 14 Monate Elterngeld beziehen. Mit Ausnahme der Partnermonate können Eltern die Bezugsdauer des Elterngeldes frei unter sich aufteilen, das heißt, sie können Elterngeld nacheinander oder auch gleichzeitig beziehen. Bei gleichzeitigem Bezug verringert sich die Bezugsdauer von 14 Monaten entsprechend.

Bei Bezug von ElterngeldPlus können sich Elternteile monatlich nur die Hälfte des zustehenden Elterngeldes auszahlen lassen und dadurch die Bezugsdauer auf die doppelte Anzahl der Monate verlängern. Auch die Zuschläge für Geschwisterkinder und Mehrlinge werden für den verlängerten Zeitraum halbiert.

Kindergeld

Wer hat Anspruch auf Kindergeld?

Mit der Geburt des Kindes entsteht ein Anspruch auf Kindergeld unabhängig von der Höhe des Einkommens der Eltern. Das Kindergeld ist nach der Anzahl der in der Familie lebenden Kinder gestaffelt. Ab Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes wird Kindergeld nur unter bestimmten Bedingungen, wie zum Beispiel in der Ausbildungszeit, gezahlt. Seit Januar 2007 wird das Kindergeld in der Regel längstens bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (letzte Auszahlung im Monat des 25. Geburtstags) bezahlt, auch wenn das Kind die Ausbildung zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen hat. Anspruchsberechtigt sind die Personen, in deren Obhut sich das Kind befindet. Leben beide Eltern (verheiratete/nichteheliche Lebensgemeinschaften) mit dem Kind in einem gemeinsamen Haushalt, müssen sie entscheiden, wer von beiden das Kindergeld beziehen wird. Auch Großeltern können das Kindergeld beziehen, sofern sie mit im Haus leben und die Eltern der Übertragung zustimmen. Vorteile hat dieses Verfahren, wenn die Großeltern noch für andere Kinder (drei oder mehr) im eigenen Haushalt Kindergeld beziehen, weil das Enkelkind dann als zusätzliches Kind gezählt wird und sich somit der Betrag erhöht.

Was ist der Kinderzuschlag?

Geringverdienende erhalten unter bestimmten finanziellen Voraussetzungen einen zeitlich unbegrenzten Kinderzuschlag. Er wird nur auf Antrag und nicht rückwirkend gezahlt und wird nicht auf das Kindergeld angerechnet.

Wo können das Kindergeld und der Kinderzuschlag beantragt werden?

Das Kindergeld und der Kinderzuschlag sind bei den Familienkassen der Agentur für Arbeit bzw. des öffentlichen Dienstes schriftlich zu beantragen. Der Antrag ist ausgefüllt und unterschrieben, gemeinsam mit einer Geburtsurkunde des Kindes, bei der Familienkasse einzureichen.

Kinderbetreuungskosten

Wie können die Kinderbetreuungskosten finanziert werden?

Grundsätzlich besteht für Eltern, die ihre Kinder in Kindertageseinrichtungen und in der Tagespflege betreuen lassen, die Möglichkeit, die Übernahme der Kosten für die Betreuung zu beantragen. Aus Paragraph 90 Absatz 3 und 4 des Sozialgesetzbuches- Achtes Buch (SGB VIII) ergibt sich die Beteiligung der Eltern an den Kosten. Die Stadt Osnabrück stellt einen Rechner zur Übernahme der Kosten für Kindertagesstätten und Tagespflegeeinrichtungen bereit. Seit August 2007 besteht in Niedersachsen Kostenfreiheit für das Kindergartenjahr vor der Einschulung. Die Befreiung von den Gebühren (ohne Essensgeld) wird ohne Antrag gewährt. Die Eltern brauchen für das letzte Kita-Jahr keine Auskünfte über ihr Einkommen mehr zu erbringen.

Rechtliche Aspekte

Mutterschutz

Für wen gilt das Mutterschutzgesetz?

Das Mutterschutzgesetz gilt für alle (werdenden) Mütter, die in einem Arbeitsverhältnis stehen. Auch auf Frauen in sozialversicherungsfreien Arbeitsverhältnissen (geringfügige Beschäftigung) findet das Mutterschutzgesetz grundsätzlich Anwendung.

Was steht wichtiges drin?

Für werdende Mütter in einem Arbeitsverhältnis gelten Schutzfristen für den Zeitraum vor und nach der Entbindung. Die Schutzfrist beginnt sechs Wochen vor der Entbindung und endet im Normalfall acht Wochen, bei medizinischen Frühgeburten oder bei Mehrlingsgeburten zwölf Wochen nach der Entbindung. Ab sechs Wochen vor der Geburt ihres Kindes darf die werdende Mutter nur noch dann beschäftigt werden, wenn sie selbst ausdrücklich erklärt hat, dass sie weiterarbeiten möchte. Es steht ihr frei, diese Entscheidung jederzeit zu widerrufen. Während der Schutzfrist nach der Entbindung besteht ein absolutes Beschäftigungsverbot. In dieser Zeit dürfen Frauen auch dann nicht beschäftigt werden, wenn sie dazu bereit wären.

Was sind Mutterschaftsleistungen?

Alle werdenden Mütter, die in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, haben Anspruch auf Ärztliche Betreuung und Hebammenhilfe

 

  • Versorgung mit Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmitteln
  • Entbindung
  • Häusliche Pflege
  • Haushaltshilfe
  • Mutterschaftsgeld

Bedürftige, nicht erwerbsfähige werdende Mütter, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind, erhalten Mutterschaftsleistungen über die Sozialhilfe.

Was ist Mutterschaftsgeld?

Frauen, denen während der Mutterschutzfrist kein Arbeitsentgelt gezahlt wird, erhalten von der Krankenkasse das Mutterschaftsgeld als finanziellen Ausgleich. Dieses wird von der/dem Arbeitgeber*in bis zu Höhe des Netto-Entgeltes aufgestockt.

Kinderbetreuung

Wie sind die rechtlichen Regelungen zur Kinderbetreuung?

Die rechtlichen Regelungen zur Kinderbetreuung sind in Sozialgesetzbuch Acht (SGB VII) festgeschrieben und besagen u. a. Folgendes: Seit dem 1. August 2013 hat jedes Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Vor der Vollendung des ersten Lebensjahres ist das Kind in einer Einrichtung oder in Kindertagespflege zu fördern, wenn die Erziehungsberechtigten a. einer Erwerbstätigkeit nachgehen, eine Erwerbstätigkeit aufnehmen oder Arbeit suchend sind, b. sich in einer beruflichen Bildungsmaßnahme, in der Schulausbildung oder Hochschulausbildung befinden.

Wo kann ich mein Kind betreuen lassen?

Die Stadt Osnabrück bietet verschiedene Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Bei der Stadt Osnabrück finden Sie sämtliche Kindertagesstätten und Horte, aufgelistet nach Stadtteilen. Das Studentenwerk Osnabrück ist Träger von drei Kindertageseinrichtungen in Osnabrück. Im Auswahlverfahren dieser Einrichtungen findet die Universitätszughörigkeit (von Studierenden und Beschäftigten) Berücksichtigung.

Wo und wann muss der Antrag auf Aufnahme in einer Kindertagesstätte gestellt werden?

Das Kindertagesstättenjahr beginnt jeweils am 1. August des Jahres, meist jedoch mit ein bis zwei Wochen Verzögerung wegen der Sommerferien. Ein Aufnahmeantrag sollte so früh wie möglich (spätestens sechs Monate, besser noch zwölf Monate) vor Beginn des Kindertagesstättenjahres gestellt werden. Die Fristen sind jedoch von Einrichtung zu Einrichtung verschieden, weil einige Kindertagesstätten eine Warteliste führen, andere wiederum ihr Plätze nach Bedarfskriterien vergeben. Die entsprechenden Formulare erhalten Sie bei den jeweiligen Einrichtungen.

Alleinerziehende

Gelten für Alleinerziehende besondere Regeln beim Elterngeld?

Alleinerziehende, die das Elterngeld zum Ausgleich wegfallenden Erwerbseinkommens beziehen, erhalten die vollen 14 Monate Elterngeld. Voraussetzung ist, dass dem Elternteil die alleinige Sorge oder zumindest das Aufenthaltsbestimmungsrecht für das Kind allein zusteht und das andere Elternteil weder mit ihm noch mit dem Kind in einer gemeinsamen Wohnung lebt.

Was ist der Unterhaltsvorschuss und wer kann diesen beantragen?

Der Unterhaltsvorschuss ist als Hilfe für Alleinerziehende gedacht und dient der Sicherstellung des Unterhalts von minderjährigen Kindern, wenn ein unterhaltspflichtiges Elternteil keinen oder zu wenig Unterhalt für das Kind zahlt. In diesem Fall tritt die zuständige Unterhaltsvorschusskasse zunächst in Vorleistung. Die Unterhaltsansprüche des Kindes gehen dann in Höhe des gezahlten Unterhaltsvorschusses auf den Staat über, der sich die verauslagten Geldleistungen vom unterhaltspflichtigen Elternteil erstatten lässt. Unterhaltsvorschuss gibt es höchstens für insgesamt 72 Monate und längstens bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres. Etwaige Einkommensgrenzen sind nicht zu beachten. Allerdings wird bei Bezug von Sozialgeld (nach SGBII) der Unterhaltsvorschuss als Einkommen des Kindes angerechnet.

Diese finanzielle Hilfe erhält ein Kind, wenn es

 

  • in Deutschland einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat und
  • hier bei einem alleinerziehenden Elternteil lebt und
  • von dem anderen Eltern teil nicht oder nur teilweise oder nicht regelmäßig Unterhalt in Höhe des gesetzlichen Mindestunterhalts gemäß § 1612a Abs. 1 Bürgerliches Gesetzbuch erhält und
  • das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Ausländischen Kindern werden Unterhaltsvorschussleistungen gezahlt, wenn ihr Aufenthalt in Deutschland voraussichtlich dauerhaft ist. Wer eine Niederlassungserlaubnis besitzt, erfüllt diese Voraussetzungen ohne weiteres.

Die Höhe des Unterhaltsvorschusses richtet sich wie der Unterhalt nach dem für die betreffende Altersstufe festgelegten gesetzlichen Mindestunterhalt. Kinder von bis zu 5 Jahren erhalten monatlich 145 Euro. Kinder von 6 bis zu 11 Jahren erhalten monatlich 194 Euro.

Pflegende Angehörige

Wenn plötzlich Pflegebedürftigkeit eintritt, verändert sich das tägliche Leben aller Beteiligten von einem auf den anderen Tag grundlegend. Sowohl Betrofffene als auch Angehörige sind auf eine solche Situation oft nicht vorbereitet. Daher ist es sinnvoll, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Tatsache, dass ein Familienmitglied pflegebedürftig wird, ist eine schwierige Situation, die die Angehörigen oftmals überfordert und eine psychische Belastung mit sich bringt. Darüber hinaus müssen sie sich in kurzer Zeit mit einer Vielfalt von Informationen auseinandersetzen. Dabei stellt sich auch die Frage, inwieweit die Pflege von Angehörigen übernommen werden kann. Übernimmt man einen Teil der Aufgaben selbst, wird dies Veränderungen im familiären wie beruflichen Leben mit sich bringen.
Die Universität möchte Sie auch hier bei der Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie unterstützen. Auf dieser Seite finden Sie viele Informationen und Adressen von regionalen Anlaufstellen. Darüber hinaus beraten wir Sie individuell zur Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie.

Checkliste für Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen

Im Familienbündnis entwickelt soll Ihnen die Checkliste dabei helfen, einen Überblick und eine Struktur in die Informationsflut zu bringen. Sie kann Ihnen die Arbeit abnehmen beziehungsweise Ihnen dabei unter die Arme greifen, nach den hilfreichsten Broschüren zu suchen. Die Checkliste enthält Links zu den relevanten Einrichtungen und empfehlenswerten Broschüren. Für eine Zusendung der Checkliste in digitaler Form wenden Sie sich an Christine Kammler vom Familien-Service.

Die nachstehende Liste enthält analog zu den verlinkten Anhängen der Checkliste ebenfalls alle von uns empfohlenen Service-Portale und Broschüren. Liegt Ihnen also eine gedruckte Version vor, werden Sie trotzdem fündig.

Die Broschüren der Bundesministerien sind jeweils zum Download sowie zur kostenfreien Bestellung!

Pflege im Überblick

Ansprechpartnerin

Christine Kammler, M.A.

Tel.: +49 541 969-4686
christine.kammler@uos.de

Raum: 52/509
Gleichstellungsbüro
Neuer Graben 7/9
49074 Osnabrück

Sprechzeiten: nach Vereinbarung