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Leistungsbezogene Mittelzuweisung

Modellbeschreibung Leistungsbezogene Mittelzuweisung

2016

Umverteilungsvolumen

  • 2008 - rd. 71,4 Mio. Euro
  • 2009 - rd. 74.9 Mio. Euro
  • 2010 - rd. 78,6 Mio. Euro
  • 2011 - rd. 79,9 Mio. Euro
  • 2012 - rd. 84,7 Mio. Euro
  • 2013 - rd. 83,4 Mio. Euro
  • 2014 - rd. 86,3 Mio. Euro
  • 2015 - rd. 88,7 Mio. Euro
  • 2016 - rd. 93,0 Mio. Euro

Modellbeschreibung Formel Plus

2016

Maßnahmen der Universität Osnabrück

2016

Gabriele Tomoor

Tel.: +49 541 969-4515
gabriele.tomoor@uni-osnabrueck.de

Raum: 13/E03
Zentrales Berichtswesen (ZBW)
Neuer Graben 29
49074 Osnabrück

Birgit Brüggemann

Tel.: +49 541 969-4953
Fax: +49 541 969-4969
birgit.brueggemann@uni-osnabrueck.de

Raum: 13/E02
Zentrales Berichtswesen (ZBW)
Neuer Graben 29
49074 Osnabrück

Seit dem Haushaltsjahr 2006 wird den niedersächsischen Hochschulen ein Teil der Landeszuführung leistungsbezogen und formelgestützt zugewiesen. Um dieses leistungsbezogene Umverteilungsvolumen stehen die Hochschulen untereinander im Wettbewerb. 2006 wurden zunächst drei Prozent der Zuführungen für laufende Zwecke leistungsorientiert umverteilt, 2007 waren dies bereits sechs Prozent. Seit 2008 sind es zehn Prozent. Um Kumulationseffekte zu vermeiden, basiert das Verteilungsvolumen grundsätzlich auf dem Haushaltsansatz des Vorjahres ohne Berücksichtigung der Formelergebnisse. Daneben geht seit 2013 für den Bereich „Lehre“ zusätzlich ein Betrag in Höhe von 10 % der den Universitäten aus dem Hochschulpakt zur Verfügung gestellten Mittel in die Verteilungsmasse ein, wobei für das Formeljahr 2013 die Hochschulpaktmittel des Jahres 2009 und entsprechend fortlaufend für das aktuelle Formeljahr 2016 die des Haushaltsjahres 2012 maßgeblich waren.

Während die Universität Osnabrück bis einschließlich 2010 einen Formelgewinn erwirtschaften konnte, schließen die Formelergebnisse seitdem negativ ab.

Die formelgestützte Verteilung erfolgt in den drei Formelfächergruppen
1 Geistes- und Gesellschaftswissenschaften
2 Naturwissenschaften
3 Ingenieurwissenschaften
zu den Leistungsbereichen "Lehre" und "Forschung" mit einer Gewichtung von je 48 Prozent sowie "Gleichstellung" mit einer Gewichtung von 4 Prozent. Innerhalb dieser Leistungsbereiche werden die Parameter wiederum unterschiedlich gewichtet; besonderes Augenmerk gilt den Parametern "Absolventen" und "Drittmittel".

Parameter des Leistungsbereiches "Lehre" (48%)
•    Studierende im 1. Hochschulsemester (21%)
•    regelstudienzeit- und abschlussgewichtete Absolventen und Absolventinnen (75%)
•    Bildungsausländer (Studierende ohne deutsche Hochschulzugangsberechtigung)
      (2%)
•    Outgoings (2%)

Parameter des Leistungsbereiches "Forschung" (48%)
•    Drittmittel (74%)
•    Promotionen (24%)
•    Alexander von Humboldt-Stipendiaten und -preisträger (2%)

Parameter des Leistungsbereiches "Gleichstellung" (4%)
•    weibliches wissenschaftliches Personal (20%)
•    neu ernannte Professorinnen (40%)
•    Promotionen von Frauen (20%)
•    Absolventinnen (20%)

In den Jahren 2016 bis 2020 werden den Hochschulen und Universitäten über einen weiteren Parameter jährlich zusätzlich 10,0 Mio. Euro aus Hochschulpaktmitteln leistungsbezogen zur Verfügung gestellt ("Formel Plus"). Mit "Formel Plus" soll ein besonderer Anreiz zur Verbesserung der Studienverbleibquote in grundständigen Studiengängen geschaffen werden – die Mittel sind an den Hochschulen entsprechend zweckgebunden zu verwenden. 

Als Parameter für die Umverteilung dieser 10,0 Mio. Euro  wird das Produkt aus Absolventen und einer sog. Verbleibquote berechnet, für die wiederum der Quotient der Studierenden im 4. oder 5. Fachsemester der drei jüngsten Wintersemester und der Studienanfängern jeweils zwei Jahre zuvor maßgeblich ist. Erreicht eine Lehreinheit auf diese Weise eine Verbleibquote unterhalb von 0,5 bleibt sie bei der o. g. Produktbildung unberücksichtigt und mindert so den Anteil am Verteilungsvolumen.

Die Universität Osnabrück partizipiert im Jahr 2016 mit rd. 580.000 Euro an "Formel Plus". Um den Verbleib der Studierenden an der Universität Osnabrück zu steigern, sollen Maßnahmen aufgelegt werden, die alle Phasen eines Studiums – angefangen bei der Studienwahl, über den Studieneinstieg, die Ausgestaltung und Begleitung während des Studiums bis hin zur Verbesserung des Prüfungswesens und zur Übergangsphase vom Studium in den Beruf – in den Blick nehmen.