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Wirtschaftswissenschaft - Bachelor of Science

Gegenstand des Faches

Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) und die Volkswirtschaftslehre (VWL) stellen zwei Teildisziplinen der Wirtschaftswissenschaft dar und befassen sich beide mit dem grundlegenden Problem der Knappheit gegebener Ressourcen und den Entscheidungen über ihre Verwendung in Haushalten, Unternehmen und Politik. Typische Fragen der BWL und der VWL sind zum Beispiel: Ist unsere Geschäftsstrategie erfolgreich? Sollten wir investieren? Wie können wir Kosten senken? Wie sollten Bilanzierungsvorschriften für Unternehmen ausgestaltet sein, um die Anlageentscheidungen von Investoren sinnvoll zu unterstützen? Welche Auswirkungen haben unterschiedliche Haftungsregelungen auf die Finanzierungskosten von Unternehmen? Wie lässt sich die Preisbereitschaft der Konsumenten für ein neues Produkt untersuchen? Kann durch Ökosteuern der Treibhauseffekt reduziert werden? Gehen durch die Globalisierung Arbeitsplätze verloren? Erhöhen Lohnsteigerungen die Motivation der Beschäftigten? Ist das Rentensystem langfristig finanzierbar? Können Wechselkurse prognostiziert werden?

Fachspezifika in Osnabrück

Wirtschaftswissenschaft kann im Rahmen des dreijährigen Studiengangs "Bachelor of Science in Wirtschaftswissenschaft" studiert werden. Dieser sieht in den ersten beiden Studienjahren eine umfassende Grundlagenausbildung in den wichtigsten Bereichen der Betriebswirtschaftslehre, der Volkwirtschaftslehre sowie der wirtschaftswissenschaftlich relevanten Methoden vor. Die Entscheidung für eine der drei angebotenen inhaltlichen Ausrichtungen - generalistische wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung, betriebswirtschaftliche Ausrichtung und volkswirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung - wird am Ende des zweiten Studienjahres getroffen.

Kooperation
Im Studium bieten Praxiskontakte und Forschungsprojekte der Lehrenden sowohl mit klein- und mittelständischen Unternehmen der Region als auch mit national und international tätigen Großunternehmen den Studierenden zahlreiche Chancen für eine praxisbezogene Seminar- oder Abschlussarbeit. Auf diese Weise können frühzeitig Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern geknüpft werden. Ebenso bestehen Kooperationen mit Wirtschaftsforschungsinstituten. Partnerschaften mit internationalen Universitäten ermöglichen einen integrierten Auslandsaufenthalt.

Studiengang

Der Studiengang hat einen Umfang von 180 Leistungspunkten und wird mit dem Grad "Bachelor of Science" abgeschlossen.

Akkreditierung

Der Studiengang wurde von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) akkreditiert.

Regelstudienzeit

6 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch, einige Veranstaltungen in Englisch

Studienbeginn

Das Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung für das Studium ist die Allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife oder eine besondere Hochschulzugangsberechtigung (Studium ohne Abitur). Außerdem müssen Englischkenntnisse nachgewiesen werden. Entsprechende Einzelheiten regelt die Zugangsordnung.

Zulassungsbeschränkung

Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.

Bewerbungsschluss

Angaben zum Bewerbungsschluss entnehmen Sie bitte der Übersicht Bewerbungstermine. Für internationale Bewerber gelten zum Teil abweichende Fristen.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).

Die Universität Osnabrück nimmt mit dem Studiengang Wirtschaftswissenschaft am Dialogorientierten Serviceverfahren der Stiftung für Hochschulzulassung teil. Es ist daher zusätzlich eine Registrierung unter www.hochschulstart.de erforderlich.

Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

Studienplatzvergabe

In zulassungsbeschränkten Studiengängen erfolgt die Vergabe der Studienplätze zu 20% an die Bewerber mit der längsten Wartezeit und zu 80% nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens. In zulassungsfreien Studiengängen werden alle Studieninteressierten eingeschrieben, die über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen.

Sprachkenntnisse

Für die Zulassung sind Englischkenntnisse nachzuweisen. Im Verlauf des Studiums sind keine weiteren Sprachkenntnisse nachzuweisen.

Auslandsstudium

Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Dennoch besteht die Möglichkeit, zum Beispiel im Rahmen von Austauschprogrammen, einen Studienabschnitt an einer ausländischen Partnerhochschule zu verbringen. Ansprechpartner für Fragen zum Studium im Ausland ist das International Office. Während des Semesters werden regelmäßig Informationsveranstaltungen angeboten. Informationen zu den Kooperationen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften erhält man direkt beim Fachbereich.

Studienberatung

Allgemeine Informationen zum Studium, zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienaufbau erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Die Bachelorabsolventinnen und -absolventen finden in allen wirtschaftsbezogenen Tätigkeitsfeldern in nationalen wie internationalen Unternehmen und öffentlichen Institutionen Beschäftigung. Mit einem zusätzlichen Masterabschluss qualifizieren sich Absolventinnen und Absolventen der Ausrichtung Betriebswirtschaftslehre und der generalistischen Ausrichtung Wirtschaftswissenschaft für Führungspositionen in wirtschaftsprüfenden bzw. steuerberatenden Berufen sowie im Controlling und in der allgemeinen Unternehmensführung. Ein gutes Drittel der Absolventinnen und Absolventen der Betriebswirtschaftslehre findet hier einen Arbeitsplatz. Als Arbeitgeber für Masterabsolventinnen und -absolventen in Volkswirtschaftslehre (Economics) kommen im Rahmen des klassischen Berufsbilds Forschungs- und Bildungseinrichtungen (Wirtschaftsforschungsinstitute, Forschungsabteilungen von Banken und Versicherungen, Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien), politische und politiknahe Institutionen (Ministerien, Zentralbanken, Internationale Organisationen wie IWF oder Weltbank) sowie Wirtschaftsverbände und Wirtschaftskammern in Betracht. Im Rahmen einer eher unternehmensnahen Tätigkeit werden Volkswirte insbesondere von Beratungsfirmen, Banken, Versicherungen und Großunternehmen eingestellt.

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